Innentüren einbauen: Welche Türsysteme gibt es?

Im Neubau kommen heute primär Stahlzargen und Fertigtürsysteme zur Anwendung. Stahlzargen werden schon zu Beginn des Rohbaus montiert, andere Tür-Zargen-Fertigsysteme werden auf das fertige Mauerwerk gesetzt.

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Flächbündige raumhohe Türsysteme

Stahlzargensystem

• Plus: Ideal für Räume mit hohen mechanischen Beanspruchungen wie z. Bsp. Keller, Waschküchen, Garagen usw.
• Minus: Stahlzargen bieten keine Designauswahl und können somit nicht an verschiedene Wohnstile angepasst werden. Im Rohbau gibt es für die Stahlzarge verschiedene Zuständigkeiten: Stahlzarge = Baumeister, Tür = Türmonteur.

Fertigtürsystem

• Plus: Tür und Zarge montagefertig aus einer Hand, die endgültige Modellentscheidung muss erst in der Einrichtungsphase getroffen werden.
• Kritisch: Die Dimensionierung der Maueröffnung muss passen!

Unterschiedliche Fertigtürsysteme

1. Das flächenbündige Putz-Nut-System:
Bei diesem System bilden Wand, Zarge und Tür eine Ebene. Die Wandebene und de Zargenverkleidung sind nur durch eine schmale Putz-Nut getrennt.

2. Das Rahmenstocksystem:
Das Rahmenstocksystem kommt ohne Zarge aus. Der Rahmenstock wird direkt in eine bereits verputzte Maueröffnung gesetzt oder er wird in die rohe Maueröffnung montiert und dann "eingeputzt".



Autor:

Datum: 21.03.2009

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