Do it yourself, was die Österreicher selber machen

Der erste Heimwerker-Report von Xyladecor beweist es einmal mehr: die Österreicher sind Heimwerker. Ob Ausmalen, Lackieren, Möbel aufbauen oder Abflüsse reinigen - wir trauen es uns zu.

„Selbst für uns war es überraschend, dass das Streichen unter den Top-3-Tätigkeiten zu finden ist, die sich die ÖsterreicherInnen selbst, ohne fremde Hilfe, zutrauen“, vermeldet Thomas Krauss, Brand Manager Xyladecor, der Akzo Nobel Coatings GmbH. „So trauen sich 83,1 Prozent der Befragten zu Möbel, Gartenzaun, Holzverkleidungen einen nachhaltigen Frischekick zu verpassen.“

Was wir selber machen

Klar, um ein Bild aufzuhängen, holt man sich normalerweise keinen Handwerker ins Haus, das bestätigt auch die Umfage. Auffällig ist aber, dass über 83 Prozent der Befragten selbstverständlich selbst zum Pinsel greifen und auch Dinge wie Abflussreinigung (fast 66 Prozent) und Lampen montieren (über 55 Prozent) zu typischen Heimwerkertätigkeiten zählen. Immerhin fast die Hälfte der Befragten verlegt sogar die Böden selbst.

Männer trauen sich viel, anderen wenig zu

Auffallend sind die Geschlechterunterschiede: Männer trauen sich durch die Bank bei allen erfragten Tätigkeiten mehr zu als Frauen. Die Prozentsätze differieren hier durchschnittlich um 20 bis 40 Prozent! Ein paar Beispiele: 77 Prozent der Männer meinen von sich, Halterungen montieren zu können, bei den Frauen sind es über 53 Prozent. Oder: Knapp die Hälfte der befragten Männer hat keine Scheu Böden zu verlegen, bei Frauen ist es gerade mal jede Dritte (29,6 Prozent). Interessant ist auch, dass in der Gruppe der 60- bis 69-jährigen das Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten wieder abnimmt.

Männer, besonders in steigendem Alter, trauen übrigens den anderen Familien- bzw. Haushaltsmitgliedern ganz allgemein weniger zu, als sich selbst. Frauen sind da schon gelassener. Während zum Beispiel 66,9 Prozent der Männer meinen, dass jemand anderes im Haus die Möbel zusammenbauen könnte, sind es bei den Frauen 84 Prozent. Diese Unterschiede lassen sich auch bei Tätigkeiten wie Regale aufhängen, Fliesen verlegen oder Lampen montieren festmachen.

Wofür braucht es den Profi?

Rund ein Viertel der Befragten würde also keine Tätigkeiten in die Hände eines Handwerkers legen. Was aber keinesfalls bedeutet, dass auf die Arbeit von Fachleuten ganz genrell verzichtet wird. Typische Profi-Arbeiten, für die man sich auf jeden Fall den Fachmann ins Haus holen würde, sind laut Report etwa Fliesenlegen mit über 60 Prozent oder Tapezieren und Böden verlegen (etwa jeder Dritte Befragte).

Xyladecor © Xyladecor

Tätigkeiten, die man selbst verrichten kann.

Xyladecor © Xyladecor

Tätigkeiten, für die man sich lieber einen Profi ins Haus holt.


AutorIn:

Datum: 20.05.2014

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Renovieren

Elastische Bodenbeläge sind sehr strapazierfähig und entsprechend beliebt. Unschöne Kerben und Risse treten hier selten auf. Doch selbst der robusteste Kunststoffboden hat seine Grenzen zum Beispiel bei extremer Feuchtigkeit oder Hitze.

Mit Farbeimer und Pinsel allein ist es nicht getan. Sie sollten sich, bevor es ans Streichen geht, ein paar Gedanken über die Wirkung der Farben und deren Platzierung machen. So verändern Sie Räume positiv.

Dekorative Wandverkleidungen sind eine vielseitige und überraschend leicht zu handhabende Gestaltungsvariante. Wer Lust auf Veränderungen hat, muss also nicht zwangsläufig auf neue Wandfarben oder Tapeten zurückgreifen.

Renovierungsarbeiten bringen nicht selten Schmutz und Dreck mit sich. Sie sollten also vorsorgen, nicht dass nach der schweißtreibenden Arbeit mehr kaputt ist, als vorher. Wir haben die besten Tipps für Sie.

Im Rahmen von Renovierungen bzw. Adaptierungen ist es möglich, einige Leistungen selbst zu erbringen. Wenn Sie noch dazu Freude daran haben, am Entstehen ihres eigenen Heimes mitzuwirken gibt es einige Arbeiten die Sie übernehmen können.

Tapezieren ist bekanntlich einer der schnellsten, günstigsten und einfachsten Wege zur neuen Wand. Bislang galt das nur für Innenräume. Jetzt gibt es die erste Tapete für die Fassade. Eine Systemlösung aus strukturiertem Wandbelag und speziellem Kleber.