Setzen Sie nicht nur auf einen Tilgungsträger bei Ihrer Fremdwährungsfinanzierung, sondern arbeiten Sie mit einem Mix. So splitten Sie das Risiko.
Fremdwährungskredite waren in Österreich ein Renner. Jeder dritte private Kredit war ein Fremdwährungskredit. Dass Fremdwährungskredite ein gewisses Risiko darstellen - weil mit Wechselkursen fremder Währungen spekuliert wird - haben einige Kreditnehmer gespürt. Das Risiko kann mit vorsichtiger Wahl der Währung oder auch mit Zinscaps vermindert werden.
Das Risiko des Tilgungsträgers
Zu dem Risiko der Währung kommt das Risiko des Tilgungsträgers. Bei Fremdwährungskrediten werden oft nur die Zinsen bezahlt. Als Ersatz für die Kapitalrückzahlungen wird in Aktien oder eine Lebensversicherung investiert. Damit soll am Ende der Laufzeit der offene Kredit auf einmal zurückbezahlt werden. Garantien gibt es dafür keine. Im schlimmsten Fall könnten die gewählten Aktien am Ende der Laufzeit so verfallen sein, dass nichts mehr übrig ist und die gesamte Schuld noch offen ist.
Das raten Experten
"Lassen Sie sich von Ihrem Kreditberater zwei bis drei verschiedene Tilgungsträger anbieten und teilen Sie Ihre Kreditrückzahlungen unbedingt auf mehrere Tilgungsträger auf. Arbeiten Sie dabei mit mehreren Versicherungsgesellschaften. Zum Beispiel auch mit einer britischen Assecurance mit AA-Rating. Setzen Sie nicht alles auf eine Karte. Gute Berater erheben diesbezüglich Risikoprofile und managen Ihren Tilgungsträger."