Hell erleuchtetes Stiegenhaus

Treppen, Flure, Stiegenhäuser: Auch sie benötigen ein ordentliches Lichtmanagement. Nicht nur, damit diese oft stiefmütterlich behandelten Räumlichkeiten gemütlicher und wohnlicher wirken, sondern auch aus Sicherheitsgründen.

Auf halber Treppe plötzlich im Dunkeln zu stehen, ist nicht nur ärgerlich, sondern kann mitunter gefährlich werden. Gerade in den Stiegenhäusern unserer vier Wände nimmt daher die Sicherheit einen großen Stellenwert ein. Lichtquellen können dabei auf viele verschiedene Arten - ob an Decke oder Wand montiert, in die Treppe eingebaut oder an der Wandbegrenzung der Stufen angebracht - installiert werden.

Sicherer Tritt schützt vor Verletzungen

Das Licht muss ein müheloses Erkennen jeder einzelnen Trittstufe gewährleisten. Die Mindest-Helligkeit von Treppenhäusern in Wohnhäusern ist nicht vorgeschrieben. Doch sollte die Beleuchtungsstärke hier so hoch sein, wie Normen sie beispielsweise für Bürohäuser vorgeben, also rund 150 Lux. Weiters ist wichtig, dass das Licht möglichst schattenfrei ist, denn nur bei kurzen Schatten sind die Stufen auch deutlich zu erkennen. Sinnvoll sind daher Leuchten mit einer breiten Lichtverteilung. Stark gebündeltes Licht von Strahlern eignet sich hingegen weniger.

Licht im Vorzimmer

Im Bereich vor den Treppen, dem Vorzimmer, spielt die Beleuchtung weniger eine Rolle der Sicherheit, als der Gestaltung. Für eine angenehme Atmosphäre sorgen Deckenanbau- und Einbauleuchten oder Strahler an Stromschienen, welche gebündeltes Licht in verschiedene Richtungen lenken.

Auch Einbauspots in der Garderobe können diesen Bereich attraktiv gestalten. Ein Schienensystem mit brillantem Halogenlicht sorgt für die Allgemeinbeleuchtung. Zugleich setzt es Lichtakzente durch punktgenaue Anstrahlungen mit eng gebündeltem Licht oder/und großflächige Ausleuchtung von Bildern oder Wandbereichen mit flutendem Licht. Weitere Möglichkeiten der Akzentbeleuchtung: Spezielle Bilderleuchten und gerichtetes Licht für Vitrinen und Regale.

 


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Datum: 04.04.2016

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