„Die Stadt muss auf die Couch“

Beziehungsstress, Konflikte, Streitfragen – auch in der urbanen Seele brodelt es, sagt Stadtpsychologin Cornelia Ehmayer. Ein Gespräch beim Marktbesuch und im Wiener Kaffeehaus – wo sonst? – über die schönen Cityseiten, Ängste, Vorder- und Hintergründiges. Über das Fremdsein und das Daheimsein.

Architektur im Mittelpunkt: Die Stadt hat seit jeher Menschen angezogen, sie gilt gemeinhin als Sehnsuchtsort: Kann man von einer Liebesbeziehung sprechen?

Cornelia Ehmayer: Wenn, dann von einer schwierigen: Die Stadt wird geliebt und gleichzeitig abgelehnt. Früher, noch vor 100 Jahren, war das Leben in der Stadt auch in unseren Breiten mit großer Armut oder Krankheiten verbunden. Zusätzlich sind Ansammlungen von Menschen immer auch Anlass für Konflikte. Aber natürlich entstehen auch viele Ideen. Zudem ist Stadt nicht gleich Stadt. Es gibt die Großstadt, die Kleinstadt, die Millionenstadt, die Megacity.

Die Frage, die sich hier aufdrängt, lautet?

Gibt es eine optimale Größe? Ich würde sagen: Ja. So zwischen 500.000 und zweieinhalb Millionen Einwohnern ist eine Stadt liebens- und damit auch lebenswert. Darüber hinaus wird es unübersichtlich. Wir alle suchen immer auch nach einer gewissen Überschaubarkeit; einer vertrauten Nachbarschaft, die ich wiedererkenne. Auf der anderen Seite sind zu kleine Einheiten einschränkend; ich finde dort nicht vor, was ich gerne hätte.

Wien kratzt hier also schon bald an der oberen Wohlfühlgrenze?

Viel fehlt nicht mehr. Wenn man Lebensqualitätsstudien analysiert, die abklären wollen, wo qualifizierte Leute gerne leben würden, zeigt sich rasch: Die Eliten zieht es nie in die Megacitys jenseits der Zehn-Millionen-Grenze. Wien hat es bis jetzt noch gut geschafft, sich sehr große Vielfalt im relativ Kleinen zu bewahren. Wien ist ein funktionierendes und liebgewonnenes Dorf. Dieses oftmals strapazierte Klischee stimmt hier zu einem gewissen Grad. Noch – wohlgemerkt.

Wie verändert die digitale Welle, die über uns alle hinwegrollt, diesen Charakter? Und was heißt das für die ambivalente Beziehung zwischen Stadt und Mensch?

Die Stadt ist und bleibt ein Labor, in dem experimentiert wird. Veränderungen sind immer in größeren Städten, die über eine kreative kritische Masse verfügen, angestoßen worden. An dieser Funktion ändert sich nichts. Strukturelle Veränderungen, die mit der Digitalisierung einhergehen, zeigen sich zuallererst im urbanen Raum, der soziale Dichte impliziert. Die Anzahl der digitalen Pioniere ist hier das entscheidende Kriterium, nicht die Technologie an und für sich. Denn psychologisch gesehen entwickeln sich die Menschen nicht rasend schnell weiter. Es ändert sich immer nur das Rundherum. In diesem Fall die Technologie und die dazugehörigen Werkzeuge.

Jonathan Pielmayer © Jonathan Pielmayer

Natürlicher und unregulierter Freiraum: Früher genügte ein Baumstamm als „City-Spielwiese“. Moderne Spielanlagen sind abgesicherte, überregulierte Orte und Sinnbild für die Ängstlichkeit in der Stadt, die sich in unzähligen Verordnungen und Normen verästelt. Einschränkungen, die auch die Architektur auf Nummer sicher gehen lassen müssen.

Was verändert sich dennoch im urbanen Kosmos – und dadurch im wahrnehmbaren Stadtbild?

Eindeutig sehr vieles – hin zum Positiven. Zufußgehen und Radfahren sind wieder in. In Amerika gibt es den Trend zur „Happy City“ – die nachrückende Generation setzt also auf die lebenswerte Stadt. Bei den Großeltern stand noch die „Stadt der Autos“ im Fokus, die die Menschen in den Untergrund verbannt hat. Ein Konzept, das in Wien beispielsweise am Matzleinsdorfer Platz gnadenlos umgesetzt wurde. Heute geht das nicht mehr. Paris und New York öffnen wieder große Boulevards für die Fußgänger und Biker; aus psychologischer Sicht einfach nur begrüßenswert. Die Stadt wird so zum „Fitnesscenter“ und damit zu einem nicht zu unterschätzenden Gesundheitsfaktor.

Der Stadtmensch kommt nicht nur buchstäblich in Bewegung, sondern fordert seine Bedürfnisse wieder ein?

Dem stimme ich zu. Er pocht heute wieder verstärkt auf deren Einhaltung. Ich finde es manchmal sehr lustig, wenn sich Planer auf der Kopfebene über Grundsätzliches hinwegsetzen. Sie können zwar Bedürfnisse lange außer Acht lassen und vieles auf gut wienerisch verhunzen – aber nicht die Einstellungen der Menschen manipulieren oder gar verändern. Fakt ist, dass sich Menschen in unterirdischen Räumen nicht wohlfühlen. Utopische Ideen, ganze Städte unter Tag zu planen und zu bauen, gefallen maximal einer kleinen Minderheit. Die meisten von uns wollen gesunde Luft, Licht und Wohlfühlplatzerl – das sind zutiefst menschliche Bedürfnisse, die nach Erfüllung streben.

Hat das die Architektur bereits erkannt beziehungsweise verinnerlicht? Und sind ihre Vertreter willens, hier bedürfnisgerecht mitzugestalten?

Es ändert sich – in die richtige Richtung. So wie früher die Mediziner als Götter in Weiß tituliert wurden, so kann man die alte Schule der Architekten mit der Metapher „Götter in Schwarz“ gleichsetzen. Ich will hier die Arbeit der Spezialisten nicht kleinreden. Architekt zu sein ist ein anspruchsvoller Job. Etliche sind Künstler, andere wiederum Wohnbauexperten. Einige beschäftigen sie sich mit Stadtplanung und ihren Konsequenzen. Es ist aber erst die jüngere nonkonforme Garde, die eine neue Offenheit zeigt; die auch psychologisches Know-how schätzt und mitberücksichtigt. Ich erlebe, dass die jungen Architekten wissen wollen, wie Menschen aktiviert werden können. Die Bereitschaft, disziplinübergreifend zu agieren – etwa im Bereich der Kommunikation und der Öffentlichkeitsarbeit –, nimmt erfreulicherweise zu. Wien ist hier meiner Erfahrung nach auch Vorreiter, wie sich am Beispiel Masterplan für eine partizipative Stadtentwicklung, der im Dezember 2016 im Gemeinderat beschlossen wurde, zeigt. München, eine ähnlich große Stadt, hat daran bereits ihr großes Interesse bekundet. Hier könnte die Wiener Stadtplanung durchaus selbstbewusster auftreten.

Jonathan Pielmayer © Jonathan Pielmayer

Die Götter in Schwarz aus alten Zeiten stehen in Wien zwar noch immer am Podest (im Bild: Friedrich Schmidt, Erbauer des Wiener Rathauses). Die Architektenszene unserer Tage tritt laut Ehmayer mittlerweile aber sehr viel bodenständiger im Stadtbild auf.

Warum tut sich hier gerade die junge ­Szene so viel leichter?

Ich meine, dass sie sehr viel entspannter mit Komplexität umgehen kann. Kooperation ist für sie nahezu schon selbstverständlich. Jene, die das nicht auf die Reihe bekommen, haben es sehr schwer. Aber leicht ist es auch für die weltoffenen nicht, um ganz ehrlich zu sein.

Apropos. Werden auch Nachbarschaftsbeziehungen „in town“ neu ausverhandelt?

Dieser Bereich ist intensiv beforscht worden. Vorausschicken möchte ich, dass auch heute noch landläufig ein Bild skizziert wird, in dem festgehalten ist, dass die Stadt eine gewisse Form von Fremdsein geradezu produziert. Demnach wären echte soziale Bindungen nur am Land möglich. Was aber definitiv nicht stimmt. Außerhalb urbaner Räume ist das Prinzip der sozialen Kontrolle prägend. Die Chancen auf echte, freie Beziehungen sind signifikant geringer. Was sich aber auch in zahlreichen Studien bestätigt hat: Der Stadtmensch nimmt das Land sozusagen bei seiner Übersiedlung mit. Auch in der Stadt wird mit Argus­augen über den anderen gewacht – Stichwort Müll oder der Hund im Park, der sein Geschäft am falschen Platz verrichtet. Auch hier werden schwarze Schafe gesucht und gefunden. Der Griff zum Telefon, um etwa Bezirksämter einzuschalten, ist schnell getan. Der Unterschied zur sozialen Kontrolle am Land? Dort kenne ich die Leute beim Namen. Aber auch im Grätzel, also im ganz realen Lebensumfeld, wird nach wie vor gern gegrüßt, es ist und bleibt ein Grundbedürfnis. Psychologisch gesehen kann man in der Stadt glücklicher sein als am Land. Ganz einfach, weil man sich Freunde und Gesprächspartner einfach aussuchen kann. Und diese Möglichkeit, frei zu wählen, ist etwas sehr Gesundes.

Grätzel ist aber nicht gleich Grätzel.

In gewachsenen, lebendigen Stadtteilen, wo Menschen weniger öffentlichen Raum zur Verfügung haben, interagieren sie leichter und schneller. Also ist die dichte Stadt eine sehr wertvolle. Sie fordert soziale Kontakte ein und fördert den nachbarschaftlichen Umgang, deckt aber auch Konfliktpotenziale auf. Der Vorteil: Es wird auch viel schneller nach Lösungen gesucht und dazugelernt. Der Stadtmensch kann mit Konfrontationen vermutlich leichter umgehen als die Landbevölkerung. Ganz einfach, weil er mehr damit zu tun hat.

Wie schaut es mit dem Zusammenwachsen in den Stadterweiterungsgebieten aus?

Stimmen die Rahmenbedingungen, lässt sich hier einiges beschleunigen und in die richtige Richtung steuern. Die Seestadt Aspern ist hier ein spannendes Beispiel. Hier wirkt von Anfang das Stadtteilmanagement als begleitender Faktor. Dadurch steigen die Chancen für funktionierende Nachbarschaften, beginnend mit dem Erstbezug. Aber trotzdem muss man Zeit und Raum fürs Wachsen geben; so wie ein Kind sich entwickelt, hat auch die Stadt eine Kinder- und Jugendphase, und man weiß nie, was schlussendlich herauskommt.

Jonathan Pielmayer © Jonathan Pielmayer

Also maßvoll planen, gestalten und dann gedeihen lassen?

In der Planung geht man heute davon, dass soziale, aber auch ethische Durchmischung das Maß aller Dinge sei – alles dürfe und solle in der Stadt miteinander passieren. Die psychologische Forschung muss hier aber traurigerweise widersprechen. Untersuchungen zeigen, dass Menschen sehr gerne dort wohnen, wo sie auf ein zumindest ähnliches Gegenüber treffen. Um es ganz extrem auszudrücken: Reiche wohnen nicht wahnsinnig gern neben Vertretern der sogenannten Unterschicht, junge Studenten nicht in von Überalterung betroffenen Vierteln. Das Konzept der Neighbourhood, wo verschiedene kulturelle Gruppen in „ihren“ Stadtteilen leben – wie wir es von den Städten in den USA kennen –, wird dem teilweise gerecht. Die eigene Identität kann dabei gelebt und bewahrt werden. Die Stadt fungiert als große, alle Bewohner umfassende Klammer – woher die Menschen auch immer kommen. Aus der Identitätsforschung wissen wir, dass Menschen, die ihre eigenes Ich behalten oder gefunden haben, weniger Angst vor dem Fremden an sich zeigen. Erst wenn ich es mir in meiner eigenen Community eingerichtet habe und ich mich wohlfühle, bin ich bereit, mich anderen zuzuwenden. Ich glaube, dass urbane Beziehungen nicht wirklich funktionieren, wenn sehr viele unterschiedliche Gruppen involviert sind. Das wird keine gute Nachbarschaft, das ist ein Konflikthaufen. Aus meiner Sicht wäre es sinnvoll, dieses psychologische Wissen anzuerkennen. So ist auch das Mehrgenerationenwohnen nur für eine Minderheit interessant. Als experimentelles gesellschaftliches Labor ist es gut und wichtig, aber es passiert nicht von selbst und wird auf Dauer auch keine gesellschaftliche Mehrheit finden.

Bleiben wir beim Miteinander, auch wenn es schwerfällt. Welche Gruppen hat man hier schneller im Boot?

Auch die Jungen natürlich. Sie sind Veränderungen gegenüber aufgeschlossen, sie setzen auf Beteiligung. Eine besondere Gruppe, unabhängig von ihrem Alter, sind die besonders empathiefähigen Menschen. Sie kommen aus allen Schichten und Berufen, und ihr Markenzeichen ist, dass ihnen die Stadt einfach nicht egal ist. Auf die jeweilige Gesamtbevölkerung gerechnet bewegen wir uns aber hier allenfalls im Promillebereich. Dieser harte Kern hat ein besonderes Anliegen: etwas auf Dauer tun, was über das eigene Leben hinausgeht (im positiven Sinne).

Städte sind auch besondere Austragungsorte für Konflikte und Ängste – wir haben das Thema schon mehrmals gestreift. Was sagt die Stadtpsychologin zur anschwellenden Sicherheitsdebatte, die uns sicher noch länger beschäftigen dürfte?

Es ist ein gesellschaftliches Phänomen der westlichen Welt, dass sich die Menschen immer unsicherer fühlen, obwohl Städte eigentlich immer sicherer werden – ein Paradoxon. Meine These dazu: Nur jene, die im Laufe ihres Lebens verschiedene gefährliche Situationen durchleben, entwickeln ein Sensorium, das sie befähigt, zwischen wirklichen und vermeintlichen Bedrohungen zu unterscheiden. Über kein geeichtes Sicherheitsradar verfügt meiner Meinung nach die Generation unter 30, die in eine stabile politische Zeit hineingeboren wurde. Es fehlt ihr einfach die Messlatte, ein Raster. Dazu kommt, dass im Zeitalter der Schlagzeile wirklich alles zum Drama verkommt. Das wirkt auf viele, die in ­unserer, eigentlich sehr friedlichen Epoche aufgewachsen sind, stark verunsichernd und schafft Ängste ohne reale Bedrohung. Dazu passt auch, dass Angststörungen in der westlichen Welt deutlich zunehmen.

Jonathan Pielmayer © Jonathan Pielmayer

Ängste, die wohl auch die Stadt nachhaltig verändern …

… und sich in Verordnungen und Gesetzesvorlagen niederschlagen. Man muss nur beobachten, was sich beispielsweise auf Spielplätzen getan hat. Würde man heute wie in den 1980er-Jahren planen, wanderten die dafür Verantwortlichen ins Gefängnis. Das sage nicht ich, sondern das erzählen die zuständigen Stellen in den Wiener Magistraten. Es nimmt bereits wirklich absurde Formen an. Durfte man früher beispielsweise vom Stadtgartenamt umgeschnittene Bäume, ganz kostengünstig, als Spielelement auf der grünen Wiese abladen, ist dies heute strengstens verboten. Jetzt muss der Baum fest einbetoniert werden. Begründung? Ein Kind, könnte beim Herumkraxeln überrollt werden. Diese vermeintliche Gefährdungslage wird wieder in die Kinder hineingepflanzt, ein Teufelskreis. Denn parallel mit dem Wildwuchs an der Gesetzesfront steigt auch die Ängstlichkeit in der Stadtbevölkerung, sie wird dadurch anfälliger für Krisen. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs. „Achtung Gefahr“ heißt es auch für Stadtplaner, Immobilien­entwickler, Bauherren und Architekten. Mit den bekannten Folgen: Es kann kaum mehr vernünftig gebaut werden. Hier ist die Politik gefordert. Die Fragen, die wir uns aber alle stellen müssen, lauten: Warum verordnen wir uns das, obwohl es mit irren Kosten verbunden ist? Wer profitiert? Und wann reicht es uns allen endlich?

Umberto Eco hat sich auch so seine Gedanken zur Stadt gemacht. Er beschreibt unter anderem die selbstbewussten und selbstsicheren Städte und grenzt sie von der komplexbeladenen, ängstlichen Stadt ab. Können Sie sich mit diesen Beschreibungen anfreunden?

Mit Typisierungen zielt man oft ins Schwarze, wie ich im Zuge vieler „aktivierender Stadtdiagnose“-Prozesse empirisch nachweisen konnte. Bei diesem organisationsdiagnostischen Verfahren legen sich Städte, respektive deren Player, auf die Couch. Das ist nie einfach. Es braucht Dialogbereitschaft und den Willen zur Veränderung, um sich den identifizierten Komplexen oder auch Krankheitsbildern als Stadt zu stellen. Städte dürfen aber auch nicht zu schüchtern sein, wenn es um ihre guten Seiten geht.

Jonathan Pielmayer © Jonathan Pielmayer

 

Welche Stadttypen begegnen Ihnen häufig? Wie kategorisiert oder empfindet die Expertin?

Ich würde aufgrund vieler Befunde eher von sympathischen und unsympathischen Städten sprechen, wobei nicht immer der erste Blick entscheidet. Manche gefallen auf Anhieb, an andere muss man sich erst gewöhnen, um sie liebzugewinnen. Generell lasse ich als Stadtpsychologin die Kommunen sich selbst typisieren. Da gibt es die stolze und die schöne Stadt. Auch die verschlafene oder die in sich zerrissene Stadt, deren Bewohnern ganz unterschiedliche Urteile fällen, so als würden sie an vollkommen unterschiedlichen Orten wohnen.

Wie ordnet sich Wien hier selbst ein?

Die Ergebnisse sind sehr ambivalent, ganz typisch für eine Großstadt. Das Stadtbild, die Architektur wird als schön empfunden. Sympathisch sind sich die Wiener aber nicht. Sie beschreiben sich selbst und ihre Mitstädter als eher grantig, ja herablassend. Zwischendurch aber auch wieder als freundlich, humorvoll und gemütlich. Sie sehen: Bei den Wienern ist alles drinnen.

Wer muss also auf die Couch? Die Stadt oder ihre Bewohner?

Bei mir muss die ganze Stadt auf die Couch – ob nun groß oder klein – und damit natürlich ihre Bewohner. Das Wesen meiner Methode ist, möglichst viele, möglichst unterschiedliche Menschen zu erreichen. Auch jene, die sich bis dato noch nicht engagieren, die nicht leicht erreicht oder selten bis nie gehört werden. Sie alle zusammen machen schlussendlich die Stadt aus. Der Bürgermeister allein wäre zu wenig, auch wenn er symbolisch und faktisch für das Stadtgefüge steht.

Vielen Dank für das Gespräch!

Zur Person:

Cornelia Ehmayer ist ausgebildete Psychologin (Uni Wien) mit Schwerpunkt Umweltpsychologie. 2013 dissertierte sie über das organisationsdiagnostische Verfahren: „Aktivierende Stadtdiagnose“. Die eingetragene Gesundheitspsychologin war bereits als Organisationsberaterin, Uni-Lektorin und in der Umweltberatung Wien tätig. Den Schritt in die Selbstständigkeit setzte sie im Rahmen der Lokalen Agenda 21. 2001 folgte die Gründung der Praxis für STADTpsychologie. Heute ist Ehmayer, die zuletzt auch beim „Masterplan für eine partizipative Stadtentwicklung“ mitgewirkt hat, Leiterin des Büros der Bezirksvorsteherin des 18. Wiener Gemeindebezirks und freie Stadtpsychologin.


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Datum: 14.06.2017

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