Deckenrenovierung

Bei der Sanierung von Decken gibt es allerhand zu beachten: Das Überprüfen der Flächen vor dem Anstreichen auf etwaige Risse, Unebenheiten oder Flecken ist erst der Anfang.

Decken mit Rissen, Unebenheiten oder Flecken sind in Altbauten gang und gäbe. Dieses Ärgernis kann ohne viel Aufwand relativ schnell beseitigt werden. Isolieren Sie Flecken mit lösungsmittelhältigen Isolierlacken und überbrücken Sie große Risse mit Glasfasergewebe.

Überspachteln Sie anschließend das Gewebe flächendeckend. Ist die Decke aber durch zu große Unebenheiten irreparabel, können Sie sich mit einer vollflächigen Deckenverkleidung aus Gipskarton helfen. Bei öffentlichen Bauwerken sind zur Deckenverankerung aus Sicherheitsgründen nur Metalldübel zugelassen.

Diese verhindern im Falle eines Brandes das Schmelzen der Dübel und das damit verbundene Abstürzen der Decke. Verwenden Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit auch im privaten Bereich nur Metalldübel. Markieren Sie per Schnurschlag den Verlauf der Hutprofile.

Bohren Sie mit einem dazu geeigneten 8-mm-Bohrer Bohrungen von 25 mm Tiefe. Setzen Sie nun den Konus soweit in die Ankerhülse, bis der Bund auf dieser aufsitzt. Bringen Sie nun die zur Montage dienenden Hutprofile rings um die Decke sowie an der Fläche in Abständen von 60 cm an.

Schrauben Sie nun die Gipskartonplatte mit einem Schraubenzieher an. Dübeln Sie an den Stellen, wo die Kopfenden zweier Platten zusammenstoßen, ein Hutprofil exakt im Plattenverlauf an. Sie vermeiden Kreuzfugen, wenn Sie mit Hilfe eines Akkuschraubers den Rest der letzten Platte bei der nächsten Plattenreihe als erstes Beplankungsstück verwenden.

Zum Schneiden der Platten ritzen Sie diese exakt mit einem Universalmesser an und brechen Sie die Platte über eine Kante. Schleifen Sie die Bruchkante mit einem Schleifklotz an. Schrägen Sie die Kante dabei leicht ab.


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Datum: 05.07.2010

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