Selber Möbel schleppen und seine Übersiedlung planen ist zwar mühsam und schweißtreibend, kann aber durchaus Vorteile bringen. Vor allem spart man Geld, wenn Freunde, Verwandte und Bekannte umsonst anpacken. Wer freilich keine kostengünstigen Träger zur Verfügung hat, sollte lieber über ein Engagement von Profis nachdenken.
10 Fragen für Ihren Umzug in Eigenregie:
- Habe ich die entsprechenden Transportmittel für meinen Umzug?
- Stehen meine freiwilligen Helfer am Tag des Umzugs auch tatsächlich zur Verfügung?
- Habe ich für entsprechende Tragehilfen (Tragegurte, Arbeitshandschuhe, Rodeln usw.) vorgesorgt?
- Kann ich auch schwere und voluminöse Möbelstücke (Waschmaschine, unzerlegbarer Kleiderschrank usw.) übersiedeln?
- Kann ich zerbrechliche Güter (Glasvitrine usw.) übersiedeln?
- Ist das Übersiedlungsgut richtig und sicher (Zerbrechliches mit Papier und Schaumstoff geschützt) verpackt?
- Habe ich einen Möbelstellplan gezeichnet, so dass die Möbel im neuen Heim nicht noch mehrfach umgestellt werden müssen?
- Sind alle Kartons richtig beschriftet, sodass sie im neuen Heim im richtigen Zimmer landen?
- Sind die zu übersiedelnden Möbel und Utensilien gereinigt, so dass mein erster Tag im neuen Heim nicht gleich ein Putztag wird?
- Liegt Verbandszeug und Verpflegung für mich und meine Gratishelfer bereit?
Wenn Sie alle zehn Fragen mit "JA!" beantworten können, dann dürfte Ihr Umzug im "Do-it-Yourself-Verfahren" funktionieren, falls nichts Unvorhergesehenes passiert.
Wissen Sie hingegen schon im Vorhinein, dass es Probleme beim Transportieren geben könnte, sollten Sie Profis mit dem Umzug beauftragen. Auch hier gibt es verschiedene Möglichkeiten: Entweder Sie lassen sich die komplette Übersiedelung planen, oder Sie beauftragen jemanden nur für den Transport der schweren und sperrigen Einrichtungsgegenstände.