Das gehört zum Baumanagement

Bauprojekte sind komplex vernetzt und während der Planungs- und Projektlaufzeit einem ständigen Wandel unterworfen. Hier muss konsequent und professionell gemanagt werden. Nicht in jedem Bereich ist der Bauherr dazu in der Lage.

Ein Haus zu bauen ist heute definitiv anders, als noch vor einigen Jahrzehnten. Es muss aus einer enormen Bandbreite von Materialien, Techniken, Kombinationen gewählt werden und innerhalb des großen Gewerkenetzwerkes abgestimmt und vermittelt werden. Daher gehört zu einem ordentlichen Baumanagement neben der Generalplanung auch die Projektsteuerung und schließlich die Bauleitung und -abnahme.

Geben Sie Verantwortung ab!

Als Bauherr werden Sie sich in gewissem Ausmaß mit dem Baumanagement befassen müssen. Die tatsächliche Arbeit sollten Sie aber einem Profi überlassen. Trotzdem! Einige Einblicke sollten Sie schon haben, da Sie ja als BauherrIn in das Baugeschehen verwickelt sind und vor allem die zahlende Position sind.

Vertrauenspersonen mit Universalkenntnissen

Das Baumanagement hat sich um die Koordinierung aller Beteiligten, der Termine und der Kosten zu kümmern. Erforderlich sind daher solide Kenntnisse und Erfahrungen in den Bereichen Kosten, Termine, Recht, Qualitäten, Bauaufsicht und psychologisches Einfühlungsvermögen sowie allgemeine organisatorische Fähigkeiten.

Sie können das Baumanagement teilweise oder zur Gänze von ArchitektInnen durchführen lassen oder externe BaumanagerInnen beauftragen. Achten Sie bei einer Kombination aus BaumanagerIn und ArchitektIn darauf, dass Sie nicht vom einen die Leistung des anderen verkauft bekommen und grenzen Sie deren Leistungen so ab, dass Sie nichts doppelt zahlen.


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Datum: 15.01.2018

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