Strabag bietet in Montenegro

Der börsenotierte Baukonzern Strabag bietet beim auf rund zwei Milliarden € taxierten Autobahnprojekt in Montenegro mit

Die Einreichfrist für das als Public Private Partnership ausgeschriebene Projekt endet Montag abend. Laut einer Strabag-Sprecherin läuft die Frist bis 18 Uhr. Die Sprecherin bestätigt dass man bis dahin ein Angebot abgeben werde. Nach WirtschaftsBlatt-Informationen lief die Frist bereits um 14 Uhr ab, um 18 Uhr sollten im Regierungsgebäude in Podgorica die Angebotsschreiben öffentlich aufgemacht werden.

Die Tenderunterlagen haben ansonsten auch ein Konsortium aus Alpine und Porr, der französische Baukonzern Bouygues, die kroatische Baufirma Konstruktor sowie die israelische Housing and Construction Holding erworben. Die Einreichfrist war ursprünglich auf den 15. Jänner festgelegt, sie wurde aber in Absprache mit den Interessenten verlängert.

Zu bauen sind 170 Kilometer Autobahn, großteils durchs bergige Gelände. Die Weltbank will das Projekt mitfinanzieren und machte bei der Projektvorbereitung mit.

Die börsenotierte Strabag besitzt in Montenegro 51 Prozent an der größten lokalen Baufirma Crnagoraput. Diese ist derzeit vom Staat mit der Erhaltung der Strassen und Schnellstrassen beauftragt, was Crnagoraput heuer um die 80 Millionen € bringt. Der Auftrag läuft gerade aus und sollte bis Jahresende neu ausgeschrieben werden. (WirtschaftsBlatt)


Autor:

Datum: 03.03.2009

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Unternehmen

Wie der börsennotierte Konzern diese Woche bekanntgab, wird Wienerberger 98,3 Prozent des Hintermauerziegelproduzenten Brikston Constuction Solutions SA übernommen. Die Transaktion bedarf noch der Genehmigung durch die Kartellbehörde.

Immobilienexpertin Elke Auer hat ihr Firmenbaby „ela Real Estate Consulting“ aufgesperrt. Anbieten will sie ein breites Bündel aus Beratung, Mediation, Asset- und Investment Management.

Trio ab sofort unter seiner Regie: Seit Anfang Oktober leitet Peter Giffinger die Saint-Gobain-Unternehmensgruppe bestehend aus Rigips, Isover und jetzt auch Weber Terranova in Österreich.

Neben den Häuslbauern, für die eine neue "New Living"-Typenreihe (Bild) entwickelt wurde, lockt jetzt wieder das B2B-Geschäft. Zudem will der Fertighausbauer auch auf dem Wachstum versprechenden deutschen Markt stärker Fuß fassen.

Servus und Grüezi: Hudej Zinshausmakler macht den Schritt über die Westgrenze und eröffnet einen Standort im Herzen Zürichs. Dort will man finanzstarke Anleger – Eidgenossen wie internationale Investoren – abholen. Transaktionsziel: eine Milliarde Euro mehr in den nächsten fünf Jahren.

Vizekanzler Wolfgang Brandstetter auf Heimattour. In Echsenbach besuchte er den Produktionsstandort des Fertighausproduzenten.

Gewohnte Gewinner bei der Expo Real: Im Rahmen der bis heute laufenden Leitmesse für Immobilien und Investitionen in München sicherte sich die Buwog zum mittlerweile dritten Mal in Folge den REB-Preis in der Kategorie „Top 100 Residential Österreich“.

Maximilian Kneussl, bislang Managing Partner sowie größter privater Kapitalgeber der Vestwerk Property Partners, hat mit Ende September der Gesellschaft den Rücken gekehrt. Ab sofort will er mit seiner Unternehmensgruppe „CROWND Estates“ am Wiener Markt mitmischen.