Strabag bietet in Montenegro

Der börsenotierte Baukonzern Strabag bietet beim auf rund zwei Milliarden € taxierten Autobahnprojekt in Montenegro mit

Die Einreichfrist für das als Public Private Partnership ausgeschriebene Projekt endet Montag abend. Laut einer Strabag-Sprecherin läuft die Frist bis 18 Uhr. Die Sprecherin bestätigt dass man bis dahin ein Angebot abgeben werde. Nach WirtschaftsBlatt-Informationen lief die Frist bereits um 14 Uhr ab, um 18 Uhr sollten im Regierungsgebäude in Podgorica die Angebotsschreiben öffentlich aufgemacht werden.

Die Tenderunterlagen haben ansonsten auch ein Konsortium aus Alpine und Porr, der französische Baukonzern Bouygues, die kroatische Baufirma Konstruktor sowie die israelische Housing and Construction Holding erworben. Die Einreichfrist war ursprünglich auf den 15. Jänner festgelegt, sie wurde aber in Absprache mit den Interessenten verlängert.

Zu bauen sind 170 Kilometer Autobahn, großteils durchs bergige Gelände. Die Weltbank will das Projekt mitfinanzieren und machte bei der Projektvorbereitung mit.

Die börsenotierte Strabag besitzt in Montenegro 51 Prozent an der größten lokalen Baufirma Crnagoraput. Diese ist derzeit vom Staat mit der Erhaltung der Strassen und Schnellstrassen beauftragt, was Crnagoraput heuer um die 80 Millionen € bringt. Der Auftrag läuft gerade aus und sollte bis Jahresende neu ausgeschrieben werden. (WirtschaftsBlatt)


Autor:

Datum: 03.03.2009

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Unternehmen

Wie der Vorstand der börsennotierten S Immo AG gestern bekannt gab, rechnet das Unternehmen für das Gesamtjahr 2016 mit einem "sehr hohen Ergebnis" aus der Immobilienbewertung . Aus heutiger Sicht, so der Konzern in einer Ausssendung, werde sich das Bewertungsergebnis im Vergleich zum vorangegangenen Geschäftsjahr mehr als verdoppeln. 2015 waren hier 84,6 Millionen Euro ausgewiesen worden.

Neukunden aus der High-Tech-Sparte und dem automotiven Sektor haben das Wachstum angekurbelt: Wie der Bohrer- und Fräswerkzeugproduzent Alpen-Maykestag meldet, konnte das Salzburger Unternehmen im Geschäftsjahr 2015/2016 ein Umsatzplus von satten sieben Prozent einfahren. Die 45,2 Millionen Euro will Geschäftsführer Wolfgang Stangassinger (im Bild) im 60. Jahr des Bestehens noch einmal um acht Prozent steigern.

Das Wiener Start-up Daunenspiel – erdacht, konzipiert und realisiert von Sofia Vrecar – hat in Wien-Landstraße seinen ersten Showroom eröffnet. Präsentiert werden laut Firmengründerin exklusive Trends rund um die Ausstattung von „bed, bath & living“. Mit Designer-Bettwäsche, maßgefertigter Ware und Wohnaccessoires will sie sowohl Privatpersonen wie auch Geschäftskunden aus dem Bereich der Hotellerie und der Gastronomie ansprechen.

Vor 45 Jahren läutete die erste Bauhaus-Filiale das moderne DIY-Zeitalter auch in Österreich ein. Zum halbrunden Jubiläum kündigt der Spezialist für Haus und Garten – dort wo notwendig – ein Facelift für bestehende Fachzentren an. Weitere Standorte seien in Planung. Demnächst soll auch ein „moderner Online-Shop“ freigeschaltet werden.

Eine serbische Fachjury hat ihren Sieger gefunden: Die unter dem Markennamen „Hausmajstor“ auftretende serbische Niederlassung der Rustler Gruppe wurde bei den „CIJ Awards“ zum besten Facility Management-Unternehmen des Jahres 2016 gekürt. Insgesamt hatten rund 60 Unternehmen um den Spitzenplatz gerungen.

"Konsequentes Wachstum": 6B47-Vorstandsvorsitzender Peter Ulm meldet für das abgelaufene Jahr 2016 eine Steigerung des Investitionsvolumens von gut 952 Millionen Euro (2015) auf über 1,3 Millionen Euro. Eine Fortsetzung, so der Immoprofi, sei geplant und machbar.