Unternehmen fördern Gesundheit bei der Arbeit

Eine wichtige Voraussetzung für die Bindung der Belegschaft an ein Unternehmen ist generell die Zufriedenheit der ArbeitnehmerInnen. Maßnahmen um diese zu steigern, gibt es zahlreiche, wie Beispiele aus der Praxis zeigen.

Viele Branchen leiden unter gestressten MitarbeiterInnen. Zu den Hauptursachen zählen unter anderem demographischer Wandel, Druck am Arbeitsplatz, Zeit- und Ressourcenmangel. Die Folgen, wie zum Beispiel eine steigende Zahl an Krankenstandstagen, kosten dem Unternehmen Geld und wertvolles Know-How. Das erkennen auch immer mehr ArbeitgeberInnen, die vermehrt in die Gesundheit ihrer Belegschaft investieren.

Ernährung, Bewegung und Know-How

So setzt die Schiedel GmbH auf eine Kantine mit regionaler Küche und Bio Produkten ohne Zusatzstoffe, Yoga Kurse, Feuerlösch-Übungen und regionales, frisches Obst, das täglich allen zur Verfügung steht. Außerdem können alle MitarbeiterInnen des Kaminherstellers regelmäßig im Rahmen eines Ideenwettbewerbs ihre Vorschläge zur weiteren Verbesserung anbringen und dabei auch noch Preise vom Wellness Wochenende bis zum Griller gewinnen.

Investition wert

Gesundheit und Wohlbefinden ist Schiedel eine Investition wert - die Höhe liegt im siebenstelligen Bereich. "Eine wichtige Voraussetzung für die Bindung an die Firma ist vor allem die Zufriedenheit der Mitarbeiter selbst. Wir haben daher bereits vor einigen Jahren wirksame Maßnahmen ergriffen, um in unsere Mitarbeiter zu investieren", sagt Schiedel-Geschäftsführer Österreich Josef Zeilinger.

Online-Fortbildung

Neben zahlreichen Fortbildungsmaßnahmen setzt das Unternehmen auch auf ein e-Learning Programm, mit dem zeit- und ortsunabhängig gelernt werden kann. Damit ist Schiedel aber nicht alleine: Zur Steigerung der Sicherheit bei der Arbeit hat zum Beispiel auch die BAUAkademie ein praxisorientiertes Online-Lerntool entwickelt. Damit können BaumitarbeiterInnen ihr Wissen rund um Themen wie unter anderen die Absturzsicherung testen und vertiefen.


AutorIn:

Archivmeldung: 19.08.2015

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Gesund Arbeiten

Ein chaotischer Arbeitsplatz kann negative Auswirkungen auf die Karriere und auf das Mitarbeiterklima haben. Vom äußeren Erscheinungsbild des Schreibtisches wird oft auf das Arbeitsverhalten der Mitarbeiter geschlossen.

Intensive Arbeit am Computer belastete die Augen. Durch ständige Naharbeit kann es zu verschiedenen Augenbeschwerden kommen. Viel Arbeit am Computer überfordert die Augen und kann zu Sehproblemen führen. Pausen machen die Computerarbeit erträglicher.

Die meisten Menschen sind heute nicht mehr in der Lage, den neuen Standards der Belastungsfähigkeit standzuhalten. „Burn Out“, oft auch umgangssprachlich verwendet, ist heute ein gängiger Begriff, um einen bedenklichen innerseelischen Zustand zu beschreiben.

Im Zeitalter von steigenden Anforderungen und flexibler Lebensführung tauchen auch immer mehr Fragen auf. Der Ruf nach den richtigen Entscheidungen wird lauter – Coaching bietet hier ein geeignetes Unterstützungsfeld.

Mit ein paar einfachen Mitteln lässt sich das körperliche Wohlbefinden am Arbeitsplatz mit Leichtigkeit in Schwung und Form halten. Deftiges, schwer verdauliches Kantinenessen wird heute durch kleine knackige Snacks für zwischendurch ersetzt.

Körperliche und psychische Unausgeglichenheit und Bewegungsarmut auf dem Büroarbeitsplatz verringern auch die Tagesleistung. Worauf bei Stühlen, Tischen und Bildschirmen ganz besonderes Augenmerk gelegt werden soll.

Das Mittagsschläfchen in allen Ehren: Unternehmen, die sich heute trauen, Powernapping zu forcieren, gelten in Österreich als mutig. Aber in Wirklichkeit haben sie mit dieser Strategie die Nase vorn.

Unter Mobbing (engl. „to mob“: angreifen, attackieren) versteht man einen schleichenden Prozess am Arbeitsplatz, der mit einem Konflikt beginnt und schließlich ausartet bzw. sich verselbständigt. Jeder kann im Laufe seines Arbeitslebens davon betroffen werden.