Die Sanierung von Geschoßdecken und die Dämmung derselben hat viel mit Holz zu tun, weil bis in die frühen 90er Jahre Decken mit Holzbalken gebaut wurden. Lediglich Kellerdecken wurden wegen der Feuchtigkeit, oft als Gewölbe, gemauert.
Den Zustand einer alten Holzdecke erkennt man erst nachdem die Deckenverkleidung entfernt worden ist. Mängel an Deckenbalken können Auswirkungen auf die Tragfähigkeit einer Decke und natürlich auch auf die Statik haben. Zur Reparatur sollte man unbedingt einen Fachmann hinzuziehen.
Die Schäden selbst haben oft folgende Ursachen:
- Feuchtigkeit, oft in der Umgebung von Ausgüssen, Wasserleitungen oder Badewannen.
- Insektenbefall.
- Verbiegungen in folge langzeitlicher Belastungen.
Schallschutz bei Holztramdecken
Holztramdecken werden oft nur aus einem Grund saniert. Es stört enorm, wenn jeder Schritt und jedes Gespräch von der oberen bzw. unteren Wohnung durchzuhören sind. Ein schwimmender Unterboden, eventuell mit Sandschüttung zwischen den Holztram, stellt eine wirkungsvolle Alternative zur Massivdecke dar. An den Wandabschlüssen sollten ein 15mm Dämmstreifen bis zur Oberkannte des Trockenestrichs hochgezogen werden. So werden Schallbrücken zur Wand hin vermieden.
Das richtige Schüttmaterial
Die Anzahl der Schichten, die Elastizität und das Flächengewicht sind entscheidend für die schalldämmenden Eigenschaften einer Decke. Nachträgliche Verbesserung des Schallschutzes kann durch das Ausfüllen der Felder zwischen den Holzbalken erreicht werden, oder durch das Beseitigen starrer, schallleitender Verbindungen zu den Holzbalken.
Kalksplitt und Siebschutt sind gut schalldämmend, benötigen aber unbedingt Rieselschutz, der kaum dauerhaft dicht bleiben wird. Günstig für die Dämmung sind auch Steinplatten oder Mauersteine auf Filzunterlage.