Verputzen © Wittybear/shutterstock.com

Warum Innenputz?

Der Innenputz speichert Feuchtigkeit, bietet eine glatte Grundlage für weitere Anstriche, Beläge oder Fliesen und trägt zum Schallschutz bei. Außerdem kann er bei Holz- und Stahlkonstruktionen zum Brandschutz beitragen.

Innenwände ohne Putz sind nicht empfehlenswert. Abgesehen von den optischen Möglichkeiten erfüllt er nämlich auch bauliche Aufgaben, die für ein gutes und gesundes Raumklima sorgen. Zu den bauphysikalischen Funktionen zählt die Feuchtigkeitsregulierung im Innenbereich, die Wärmedämmwirkung und der Wetterschutz bei Außenputzen sowie die Abdichtung von wasserberührtem Mauerwerk.

Zuerst der Grundputz

Er kommt direkt auf das Mauerwerk und sorgt dafür, dass grobe Unebenheiten in und auf den Wänden ausgeglichen werden. In den Grundputz, der meist als Zement- oder Kalkputz ausgeführt wird, werden auch die Rohre und Stromleitungen eingearbeitet.

Dann folgt der Ober- oder auch Edelputz, der in Form von Streichputz mit einer Rolle oder Malerbürste aufgetragen, ja sogar mit dem Malersprühgerät aufgebracht werden kann, was eine optisch sehr feine Flächenstruktur erzeugt. Streichputz kann eingefärbt oder später mit Malerfarbe überstrichen werden.

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Datum: 20.06.2017
Kompetenz: Mauer und Putz