Hunde sind Gewohnheitstiere, und ein Umzug fällt ihnen schwerer als uns Menschen. Die Vierbeiner vermissen ihre alte Umgebung - sprich, ihr altes Revier -, die dort herrschenden Gerüche, Geräusche, die gewohnten Spazierwege und Artgenossen.
Aus diesem Grund haben wir ein paar Tipps zusammengestellt, wie Sie Ihrem Liebling den Umzug so angenehm wie möglich gestalten können:
- Nehmen Sie Ihren Hund vor dem Umzug so oft wie möglich in die neue Wohnung mit. So hat er Gelegenheit, das neue Revier in Ruhe zu erkunden.
- Wenn möglich, planen Sie beim Besuch der neuen Wohnung auch die Zeit für einen Spaziergang ein, um Ihrem Hund die neue Umgebung zu "zeigen". Dabei kann sich der Hund schon mit seinem neuen Revier vertraut machen und neue Gerüche und die Hunde der Umgebung kennen lernen. Je öfter Sie ihm dies ermöglichen, umso leichter wird ihm der anschließende Umzug fallen.
- Bringen Sie bereits vor dem Umzug vertraute Gegenstände, wie Hundekorb und -decken, Fress- und Trinknapf, Spielzeug, und auch einige Kleidungsstücke oder ein paar Ihrer alten Schuhe in die neue Wohnung. Dann riecht alles gleich sympathischer.
- Wenn Sie es irgendwie ermöglichen können, nehmen Sie sich nach dem Umzug ein paar Tage Urlaub. So können Sie in Ruhe alles fertig stellen und haben Zeit, sich intensiv um Ihren Liebling zu kümmern und ihm die Umstellung durch Streicheleinheiten zu erleichtern.
- Für den Fall, dass Ihr Hund aus der neuen Umgebung davon läuft, empfiehlt es sich (für die erste Zeit), am Halsband des Hundes einen Anhänger mit Ihrer Anschrift und Telefonnummer zu befestigen.
Wichtig: Vergessen Sie nicht, Ihren Hund bei der jeweils zuständigen Gemeinde ab- bzw. wieder anzumelden!