So bekämpfen Sie den Rüsselkäfer

Mit der schönen Jahreszeit kommt auch die Freude auf den eigenen Garten. Doch nicht nur Garten- und Terassenbesitzer erfreuen sich an neuen Pflanzen - auch Schädlinge wie etwa der Rüsselkäfer. Lesen Sie hier, was Sie gegen ihn tun können.

Unter den zahlreichen Schädlingen, die alljährlich die Gärten heimsuchen, steht der Rüsselkäfer ganz oben auf den „Fahndungslisten“ der Gartenbesitzer. Die Käfer sind langlebig (eine Generation kann 1 bis 2 Jahre überdauern) und dementsprechend hartnäckig. Außerdem sind sie auch für Terrassen- und Balkonbesitzer eine Plage, da sie auch von umliegenden Bäumen oder Gärten kommen können. Besonders lästig sind sie in der Frühjahrsperiode (Mai und Juni) und am Ende des Sommers (August und September).

Rüsselkäfer verursachen an den befallenen Pflanzen große Beschädigungen. Ihre Bekämpfung ist äußerst schwierig, da ihnen mit den üblichen Sprays und Eintauch-Methoden nur schwer beizukommen ist. Oft bleibt einem nur, die Tiere zu sammeln und zu zerdrücken – keine sehr angenehme Aufgabe.

Würmer essen Käfer auf

Eine gute Möglichkeit die lästigen Rüsselkäfer loszuwerden, sind spezielle Fadenwürmer die auf die Pflanzen „gegossen“ werden, und die Käfer auffressen. Diese sogenannten Nematoden bekommt man - gegen Bestellung - etwa in speziellen Gärtnereien.

Auch wenn nach einem besonders kalten (und auch langen) Winter die Hoffnung besteht, dass es nicht nur weniger Rüsselkäfer, sondern auch insgesamt weniger Schädlinge und Insekten geben könnte, sollte man mit der Vorbeugung dennoch bald anfangen: Idealerweise sollte diese jeweils 2x im Frühjahr und im Herbst erfolgen.

Bleiben dennoch Exemplare über, hilft nur eines: Aufsammeln und zerdrücken. Das geht am besten in der Nacht (bewaffnet mit einer guten Halogenlampe) da die unerwünschten Besucher nachtaktiv sind.


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Datum: 28.03.2017

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