10 Millionen Euro für die Raiffeisenbank Bosnien Herzegovina

Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) stellt der Raiffeisen Bank d.d. Bosna i Hercegovina eine Kreditlinie über 10 Millionen Euro zur Finanzierung von Projekten in Energieeffizienz und erneuerbare Energien zur Verfügung

Dieses gemeinsame Programm der EBRD und der Europäischen Kommission umfasst bis zu 60 Millionen Euro für Banken, die Kredite für Projekte bezüglich Energieeffizienz und erneuerbare Energien in Serbien, Bosnien und Herzegowina, Mazedonien und Montenegro vergeben. Der Rahmen soll sowohl die Energieabhängigkeit der Region reduzieren als auch die Folgen des Klimawandels abschwächen. Die EBRD sieht signifikantes Potenzial für Verbesserungen in der Energieeffizienz der Industrie in Bosnien und Herzegowina.

Energie-Effizienz und Partnerschaft

"Die EBRD ist auch betreffend die Finanzierung von Energiesparmaßnahmen ein guter und langjähriger Partner für uns und hat bereits für einige andere unserer Netzwerkbanken derartige Linien bereitgestellt. Wie alle unserer Netzwerkbanken legt die Raiffeisen Bank Bosna i Hercegovina bei ihren Kreditentscheidungen großes Gewicht auf die Umweltverträglichkeit der finanzierten Projekte", sagte Herbert Stepic, CEO der Raiffeisen International Bank-Holding AG und Aufsichtsratspräsident der Raiffeisen Bank Bosna i Hercegovina.

"Diese Kreditlinie ist ein Schlüsselelement der EBRD-Strategie in Bosnien und Herzegowina und soll dazu dienen, Investitionen in erneuerbare Energie zu erhöhen. Darüber hinaus gibt sie uns erneut die Möglichkeit der Zusammenarbeit mit einer für das Land maßgeblichen Bank auf dem wichtigen Gebiet der erneuerbaren Energie", ergänzte Giulio Moreno, Leiter des EBRD-Büros in Bosnien und Herzegowina

Die "EU/EBRD Western Balkans Sustainable Energy"-Kreditlinie soll ähnliche Erfolge erzielen wie vergleichbare Vereinbarungen in den benachbarten Ländern Bulgarien und Rumänien, sowie der Ukraine und der Slowakei. Die EBRD ist mit einem Kreditvolumen von 963 Millionen Euro in 74 Projekten der größte Investor in Bosnien und Herzegovina. In Zusammenarbeit mit ihren vielen Partnern mobilisierte sie mehr als 2,5 Milliarden Euro für lokale Projekte.


Autor:

Datum: 13.08.2009

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Immobilienprojekte

Vor einem Jahr ist für die Bürogebäude QBC 3 und QBC 4 im Wiener Quartier Belvedere Central der Baustart erfolgt. Zur Sommersonnenwende 2017 wurde jetzt der finale Countdown eingeläutet. Fertiggestellt sein sollen beide Bauteile noch im heurigen Jahr, wie die Projektentwickler von UBM im Rahmen der Gleichenfeier verraten haben. Zudem ist man bereits vollvermietet.

Das ehemalige Hauptpostgebäude im Wiener Stubenviertel wird zum „Post Palais“: Geplant sind rund 80 Eigentumswohnungen im klassischen Stilaltbau und zeitgeistige Penthouses, die ab sofort zum Verkauf stehen und von der IVV vertrieben werden. Eine Luxusherberge und ein Restaurant sollen an der historischen Adresse ebenso Platz finden. Für den Umbau wurde ein Architektentrio engagiert. Baubeginn ist noch im heurigen Jahr. Spätestens Anfang 2020 sollen Bewohner und Hotelgäste einchecken können.

Die Buwog Group realisiert im Wiener Stadterweiterungsgebiet Seestadt Aspern gleich drei Projektteile: Geplant sind 285 freifinanzierte Eigentums- und Vorsorgewohnungen in „See See Home“, „See See Living“ und „See See Tower“. Der Spatenstich erfolgte dieser Tage, fertiggestellt sein soll die Anlage laut Konzerninformationen im Frühling 2019.

Übergabe des ersten Wiener Wohnprojekts der NOE Immobilien Development (NID) in der Ghelengasse: 17 Eigentumswohnungen in Ober St. Veit sind fertiggestellt und stehen kurz vor der Übergabe. Ende Juni lädt der Immobilienentwickler im Rahmen eines Open House-Events Anrainer und Interessierte zum Wohnungsschnuppern ein.

Nahe an der Oberen alten Donau, inmitten von sehr viel Grün zieht die Buwog 96 freifinanzierte Eigentumswohnungen hoch. Diese Woche wurde mit 150 Projektpartnern (im Bild) Richtfest gefeiert. Die Anlage in Wien Floridsdorf soll im April 2018 bezugsfertig sein.

Nicht nur an den Rändern verändert Wien sein Gesicht. Auch im Stadtentwicklungsgebiet Nordbahnhof fahren die Bagger auf. Das rund 75 Hektar große Areal wird bis zum Jahr 2025 als Wohn- und Bürogebiet neu in Wert gesetzt. Mit dem Spatenstich für „Nord Star Living“ hat die Strabag Real Estate dort auch ihr nächstes Wohnprojekt in der Ernst-Melchior-Gasse am Start.

Vor einigen Wochen wurde das Wohnbauprojekt „Quartier Zentral“ in der niederösterreichischen Landeshauptstadt präsentiert. Dieser Tage wurde mit den Arbeiten für den ersten Bauteil begonnen. In Summe werden vom Immobilienentwickler Corag rund 40 Millionen Euro investiert. Mit der Vermietung soll noch diesen Sommer begonnen werden.

Der deutsche Immobilienentwickler Vestwerk macht Nägel mit Köpfen: In der Mariahilferstraße 110 erfolgte dieser Tage der Spatenstich für das gemischt genutzte Projekt „Kronenhaus“. Bis Mitte 2019 entstehen in der zentralen Shoppingmeile 34 Serviced Apartments. Zusätzlich werden auf insgesamt drei Stockwerken rund 2.100 Quadratmeter Retailfläche für einen Großmieter realisiert. Wertvolles Gut: Sehr viel Grün in Citylage.

Niederösterreichs Landeshaupstadt wächst, Wohnraum ist mittlerweile Mangelware. Jetzt entwickelt im St. Pöltner Entwicklungsgebiet „Gesundheitsbezirk“ die in Wien beheimatete Corag das Wohnbauprojekt „Quartier Zentral“. Mit an Bord: Die Semper Constantia Immo Invest GmbH, die für die VBV – Vorsorgekasse in eine hochwertige Wohnanlage mit viel Grün- und Spielfläche investiert, und die Erste Immobilien KAG, die bei einem Wohnprojekt mittlerer Preisklasse dabei ist.