Baumit will an Europas Spitze - Start in Frankreich

Der Expansionskurs geht weiter: Baumit startet in Frankreich und setzt den Fokus auf Wärmedämmung. Langfristig will das Unternehmen die Marktführerschaft im Bereich Wärmedämm-Verbundsysteme in Europa übernehmen.

Baumit will mit der neu gegründeten Baumit France SAS nun auch in Frankreich Fuß fassen. Langfristig betrachtet verfolgt das Unternehmen ein ehrgeiziges Ziel: Die Marktführerschaft im Bereich Wärmedämm-Verbundsysteme (WDVS) in Europa.


Klares Ziel: Marktführerschaft

Erste Projekte in Paris konnten bereits an Land gezogen werden und auch in Zukunft wird weiter expandiert. So will das Unternehmen mittelfristig seine Aktivitäten von Paris/Ille de France auf die Gebiete um Elsass und Rhone-Alps ausweiten, wie Baumit-Geschäftsführer Robert Schmid bestätigt: "Unser Ziel ist es, in Europa Marktführer im Bereich WDVS zu werden, da kommt man an Frankreich nicht vorbei.“


Fokus Wärmedämmung

Der Fokus in Frankreich liegt klar bei Wärmedämm-Verbundsystemen, geleitet wird die Vertriebsmannschaft von Nicolas Motte. Schmid erklärt den Schritt: „Nachdem wir in Deutschland mit acht Werks-Standorten und rund 500 Mitarbeitern gut aufgestellt sind, zählt nun Frankreich mit rund 30 Millionen Haushalten klar zu unseren strategischen Märkten".


Schlechte Bausubstanz bringt attraktiven Markt

Vor allem die Ballungsräume bieten auf Grund schlechter Bausubstanz und Wärmedämmung attraktive Märkte. Und Energiesparen ist mittlerweile auch in Frankreich ein Thema von nationalem Interesse. Seit wenigen Jahren werden größte Anstrengungen unternommen, um Stimmung für Ökologie und Wärmedämmung zu machen. "Dieser Markt wächst massiv", ist Schmid sicher.


Autor:

Datum: 30.04.2013

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Unternehmen

Schlechte Nachrichten für Gläubiger: Die Sanierungsbestreben der Wiener Immobiliengruppe können nunmehr als gescheitert betrachtet werden. Wie bekannt wurde, muss jetzt muss auch die Holding-Tochter den Insolvenzantrag stellen.

Wie die Immofinanz AG heute, den 8. März 2018, gemeldet hat, haben sich Vorstand und Aufsichtsrat auf einen weiteren Aktienrückkauf – der Konzern spricht von 15 Millionen Stück – geeinigt. Als Höchstpreis werden 2,81 Euro je Aktie genannt.

Laut Immofinanz sind die Fusionsgespräche mit Mittwoch, den 28. Februar 2018, ausgesetzt worden. Aktuell würden „weitere strategische Optionen evaluiert“, einschließlich des Verkaufs der Anteile an der CA Immo.

Das Jahr 2017 hat die EHL Immobilien-Gruppe mit einem neuen Umsatzrekord abschließen können. Das Plus von 38 Prozent ist laut Geschäftsführung besonders dem Wachstum in den Kernbereichen Investment, Wohnen und Büro geschuldet gewesen.

Der im Mühlviertel ansässige Baukonzern startet im Frühjahr mit niederländischen Partnern die Erweiterung eines Teilstücks der Berliner Ringautobahn A 10 sowie die Generalsanierung der A 24 (Hamburg-Berlin).

Otis stellte seine Strategie für die kommenden Jahre vor. Im Fokus: das Neukundengeschäft und weitere Service-Steigerungen, die mit der weitgehenden digitalen Aufrüstung einhergehen sollen. Für Architekten hat man ein neues Feature im Angebot.