Blaue Lagune: Startschuss für die nächste Ausbaustufe

Konzept-Kick-off: Das Fertighauszentrum wird zum Allround-Kompetenzzentrum für den Bau- und Immobilienmarkt weiterentwickelt. Der Baustart ist für das nächste Frühjahr geplant. In Summe will Mastermind Erich Benischek (links im Bild) rund 30 Millionen Euro investieren.

Begonnen hat Erich Benischek sein Fertighauszentrum nebst der Shopping City Süd mit 88 Schauobjekten in den frühen 90er-Jahren. Seither hat der Gründer der Blauen Lagune mehrere Erweiterungswellen geplant – und umgesetzt. Nun der jüngste Streich: Mit der vor Journalisten angekündigten Neupositionierung als Service-One-Stop-Shop stellt er die Weichen komplett neu.

Blaue Lagune © Blaue Lagune

Die nächste Dimension aus der Vogelperspektive: Bauzentrum mit Immobilienwelt und Architektur-Lounge, Hotelkompetenzzentrum und Informations-/Konferenzzentrum.

Geplant sind eine umfassende Ausstellungs-, Beratungs- und Event-Plattform rund um Bau, Sanierung, Modernisierung und Immobilien, die sowohl den privaten als auch gewerblichen Sektor adressieren soll.

Der Baustart werde laut Benischek im kommenden Frühjahr erfolgen, das Investitionsvolumen beziffert er mit rund 30 Millionen Euro – verteilt auf ein Bauzentrum mit Showrooms, Themenwelten und eine Architektur-Lounge. Zudem wurden Pläne für eine Immobilienwelt, die als Präsentations-Hub u.a. für Bauträger und Immo-Entwickler konzipiert ist, vorgestellt. Ein Hotelkompetenzzentrum mit Hotelbetrieb sowie ein neues Informations- und Konferenzzentrum sollen die „Lagune – Next Generation“, für die Benischek eine Bauzeit von zwei Jahren veranschlagt hat, komplettieren.

Den Umbau wolle er „behutsam, bei laufendem Betrieb des bestehenden Fertighauszentrums“ realisieren. Für die Planung des holistischen Konzepts, zeichnen die ATP architekten ingenieure verantwortlich.

Flexible Nutzungs- und Präsentationsmodelle

Das Bauzentrum mit integrierter Architektur-Lounge und Immobilienwelt, das im Endausbau aus fünf zweigeschoßigen, miteinander verbundenen barrierefreien Baukörpern bestehen wird, ist als Heimstätte für alle Bereiche und Player der Bau- und Wohnwirtschaft ausgelegt, die laut Architekt Christoph Achammer (oben rechts im Bild) temporäre wie permanente Nutzungs- und Präsentationsmodelle erlaube. Bernischeks Stichworte dazu: „Firmensitz – Kurzmiete: Wir werden flexibel sein.“

Blaue Lagune © Blaue Lagune

Bauzentrum mit Showrooms:

Neben Showrooms (im Bild), die ihm zufolge frei bespielt werden könnten, sind Themenwelten – vom altersgerechten Wohnen über Hausautomation und Energietechnik bis hin zu Wohngesundheit – geplant. In der Immo-Welt laden Makler künftig zur virtuellen Besichtigungstour.

Hotel als Showcase

Blaue Lagune © Blaue Lagune

Hotelkompetenzzentrum mit Hotelbetrieb.

Das fünfgeschoßige Hotel in Dreiecksform, das 2018 seine Tore öffnen wird, soll – geht es nach Benischek – auch als Showcase große Wellen schlagen. „Das Beratungsangebot reicht von der Entwicklung von neuen Hotelprojekten bis hin zum Bau eines schlüsselfertigen Hotels.“ Zu besichtigen würden auch unterschiedliche Musterzimmer sowie eine Ausstellung für hotelspezifische Produkte sein.

Info- und Konferenzzentrum in Seelage

Blaue Lagune © Blaue Lagune

Informations- und Konferenzzentrum.

Das viergeschoßige Informations- und Konferenzzentrum mit einem Grundriss in U-Form wird am See realisiert. Neben dem Besucherempfang sind Café, Restaurant, Bar, Weinkeller sowie eine schwimmende Terrasse geplant. Eine Ebene wird als Konferenzzentrum für Veranstaltungen aller Art genutzt, ein weiteres Geschoß ist für Serviced Offices vorgesehen.

Weitere Infos: http://www.blauelagune.at/


AutorIn:

Datum: 20.10.2016

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Unternehmen

HYPO NOE hält künftig nur mehr Minderheitsanteil. Eigentümerwechsel soll sich dem Unternehmen zufolge positiv auf das operative Geschäft der NOE Immobilien Development AG auswirken.

Kick-off für eine neue Unit: PlanetHome Immobilien Austria lancierte mit Jahresbeginn die neue Abteilung „Bauträger und Projektentwickler“. Für die Vermarktung wird Alexander Marcian (im Bild) verantwortlich zeichnen. Gestartet wird mit einem Projekt-Trio der „Prisma Zentrum für Standort- und Stadtentwicklung“ in Wien-Nord.

Im Zuge der weiteren Konzentration auf das Kernportfolio trennt sich die Immofinanz von heimischen Retailobjekten. Über den Käufer – laut Konzerinfo ein österreichischer Immobilieninvestor – und den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Das Unternehmen will sich künftig auf die eigenen Retail Parks „Stop Shop“ und die Center-Marke Vivo! konzentrieren.

Den schwedischen Einrichter zieht es zum Wiener Westbahnhof. Wie heute bekannt wurde, hat Ikea das Rennen um das sich im Eigentum der ÖBB befindende sogenannte „Blaue Haus“ – direkt hinter der „BahnhofCity Wien West“ – gemacht. Das Möbelhaus verspricht shoppen nach städtischen Standards – für ein urbanes, umweltbewusstes Publikum.

Zwei Baustoffanbieter ziehen mit Jahresbeginn 2017 an einem Strang. Wie die Konzernmutter bekannt gibt, werden die Wienerberger Ziegelindustrie GmbH und die Tondach Gleinstätten AG ihre österreichischen Aktivitäten im Wand- und Dachziegelbereich künftig bündeln. Mit drei Vertriebsregionen wolle man noch näher zu den Kunden rücken. Speerspitzen des neuen Markendoppels für Dach und Wand sind mit Franz Kolnerberger und Christian Weinhapl zwei erfahrene Konzernköpfe.

In ausgesuchter Lage, schräg gegenüber der Wiener Urania: Der erste österreichische home24-Showroom ist seit letzter Woche offiziell eröffnet. Zur Premiere des 700 Quadratmeter großen, realen Schaufensters des laut Eigenangaben europaweit größten Online-Möbelhauses gaben sich Promis und Shopper ein erstes Stelldichein. wohnnet Business war beim Offline-Opening dabei, talkte mit den Einrichtungsberatern und informierte sich bei Vorstandsmitglied Marc Appelhoff über den geplanten rot-weiß-roten Möbelkurs.

Weichenstellung: Mit der Zertifizierung nach ISO 9001:201 will die Rustler Immobilientreuhand GmbH in der Branche mit gutem Beispiel vorangehen. Dem Führungsteam (im Bild) wurde jetzt durch Auditor Walter Kalcher von quality Austria die Urkunde überreicht.

Die in Wels beheimatete TGW Logistics Group erweitert ihren Hauptstandort in Oberösterreich. Errichtet wird ein neuer Büro- und Produktionskomplex für rund 700 Mitarbeiter im benachbarten Marchtrenk. Dafür will der Anbieter von Intralogistiklösungen im Zuge seiner Wachstumsstrategie rund 55 Millionen Euro investieren. Die Fertigstellung ist für Mitte 2018 geplant.

Die Online-Familie der Tageszeitung „Die Presse“ hat bei der Suche nach "Austria's Leading Companies" ihre Wahl getroffen und den Piestingtaler Baustoffproduzenten für seine Innovationskraft und Digitalisierungskompetenz ausgezeichnet. Der Preis für den niederösterreichischen Landessieger wurde am gestrigen Leopolditag im Casineum Baden überreicht.