Nach Management-Buy-Out: CPB wird EHL Immobilien

Im Zuge der Übernahmne durch den bisherigen Geschäftsführer Mag. Michael Ehlmaier kommt es bei der CPB Immobilientreuhand zu einem umfassenden Relaunch: Der Immobiliendienstleister blickt nun als EHL Immobilien GmbH positiv in die Zukunft.

Die bisherige CPB Immobilientreuhand firmiert nach dem Management-Buy-Out durch Geschäftsführer Mag. Michael Ehlmaier seit 1.Juli unter dem neuen Namen EHL-Immobilien. "Uns ist bewusst, dass die Marke CPB Immobilientreuhand sehr hohe Bekanntheitswerte hatte. Daher haben wir uns für eine Weiterentwicklung des bisherigen Corporate Design entschieden", erklärt Ehlmaier , der seit Jahresbeginn die Gesellschaftsanteile der früheren Eigentümer Constantia Privatbank und Constantia Packaging B.V. hält.

Auf der im Wiener Haas-Haus einberufenen Pressekonferenz betonten Ehlmaier und die Leiter der verschiedenen EHL-Geschäftsfelder dann auch die Tatsache, dass die ehemalige CPB nun erstmals als unabhängiges und Eigentümer-geführtes Unternehmen auftritt, man aber dennoch nicht zur One-Man-Show werden wird.

EHL Immobilien © EHL Immobilien

Einzelne Sparten gut gerüstet

"EHL Immobilien präsentiert sich den Kunden nicht einfach nur als Vermittler, sondern vielmehr als Consulter, der dem Kunden vor allem auch Beratung anbieten kann" erklärt Mag. Wolfgang Scheibenpflug, Leiter der für EHL esentiellen Sparte Gewerbeimmobilien (In diesem Bereich ist man österreichischer Marktführer).

Auch im CEE-Raum will man, entgegen dem allgemeinen Trend, nicht etwa kleinere Brötchen backen, sondern plant vielmehr eine Aufstockung des Mitarbeiterstandes um ca. 20%. Ein Vorhaben, "bei dem die derzeitige Krise eher entgegenkommt", so Ehlmaier.

Auch die Investment-Sparte blickt positiv in die Zukunft, nach den erfolgten Preiskorrekturen seien Objekte für die Investoren wieder interessant geworden, so Mag. Franz Pöltl, Geschäftsführer der EHL Investment Consulting GmbH.

Kontinuität trotz neuem Auftritt

In Sachen Kundenbindung kann EHL-Immobilien auf eine branchenuntypisch niedrige Fluktuation bei den Mitarbeitern verweisen, eine Tatsache die vor allem im wichtigen Gewerbebereich von den Kunden sehr geschätzt wird.

Auch was die Positionierung der neuen Marke angeht hat man sich bewußt für einen sanften Wechsel entschieden: Das bekannte Logo bleibt weiterhin zentrales Element des Unternehmensauftrittes. Mit 1.Juli wurden auch die rund 160 Transparente sowie sämtliche Werbemittel im Großraum Wien auf das neue Erscheinungsbild umgestellt.


Autor:

Datum: 24.06.2009

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Unternehmen

Kick-off in Rot-Weiß-Rot: Letzten Freitag, den 1. September hat der deutsche Wärmepumpenhersteller ait seine Österreich-Niederlassung in Wiener Neudorf mit einem Open Office-Event offiziell eingeweiht. Ab sofort werden Service und Vertrieb der Marke Novelan – beides war bislang direkt aus Deutschland direkt gesteuert worden – ausgerollt. Im Jänner 2018 folgt die Linie alpha innotec. Das entstehende Zwei-Marken-Dach wird vom ausgewiesenen Heizungsexperte Manfred Ceplecha (links im Bild) gesteuert.

Der deutsch-österreichische Wohnungskonzern segelt weiter auf Erfolgskurs. Das abgelaufene Geschäftsjahr wurde mit einem Gewinn von knapp 367 Millionen abgeschlossen, zur Vorperiode eine Steigerung um knapp 53 Prozent. Die Gründe liegen neben einem verstärkten Investoreninteresse auch im starken Development, wie es im Zuge der Bilanzkonferenz aus dem Vorstand hieß. Der Wohnungsneubau ist für CEO Daniel Riedl auch „der Wachstumsmarkt der Zukunft.“ Aktionäre dürfen mit einer unveränderten Dividende von 69 Cent rechnen.

Das Geschäft mit Gewerbeimmobilien läuft nach Wunsch, wie auch der Blick auf die jüngst veröffentlichten Halbjahreszahlen zeigt. Künftig will man laut Konzernleitung am deutschen Kernmarkt auch vom Wohnbaukuchen naschen.

Der Deal ist mit dem heutigen Closing endgültig in trockenen Tüchern: Fünf Monate nach Vertragsunterzeichnung hat die Wopfinger Gruppe die Wietersdorfer Baustoff-Sparte zur Gänze übernommen. Die Baumit Beteiligungen GmbH erwirbt damit 27 Firmen in 14 Ländern mit rund 650 Mitarbeitern sowie die Markenrechte an „Baumit“ und „Kema“. Der Kaufpreis wurde nicht öffentlich kommuniziert.

Der Immobiliendienstleistungs-Allrounder meldet für das Geschäftsjahr 2016 durchwegs positive Zahlen. Das in den fünf verschiedenen Asset-Klassen – Wohnungen, Büros, City-Einkaufszentren, Geschäftsflächen und Hotel – engagierte Unternehmen erzielte nach eigenen Angaben eine Konzernbetriebsleistung, exklusive Betriebskosten, von rund 42 Millionen Euro, die Gewinnzahlen blieben auf stabilem Niveau. Ein Plus wird seitens der Geschäftsführung auch beim Verkehrswert des Portfolios gemeldet.

Big Deal im vom Brexit gebeutelten Vereinigten Königreich: Wie der österreichische Baukonzern mitteilt, habe das Konsortium SCS – bestehend aus Strabag (hält 32 Prozent), Skanska und Costain – den Zuschlag für zwei Abschnitte der neuen britischen Hochgeschwindigkeits-Bahnstrecke HS2 erhalten. Die Strecke soll im Endausbau London mit Manchester verbinden. Die Bauvolumen der ersten Teilstrecken werden mit rund zwei Milliarden Pfund (rund 2,2 Milliarden Euro) beziffert.

Vor 20 Jahren hat der deutsche Sanitärspezialist auch in Österreich seine Zelte aufgeschlagen. Zum runden Geburtstag wurde jetzt der neue Sitz für das 23-köpige Team vor den Toren Wiens eingeweiht. Architektonisch will man Zeichen setzen: Die großzügig dimensionierte Tece-Zentrale in Ebreichsdorf – auf mehr als 1.400 Quadratmeter Brutto-Grundfläche – steht laut Unternehmen für Transparenz, Offenheit aber auch für Kontinuität und Weiterentwicklung.

Für das zu Ende gegangene Geschäftsjahr 2016/2017 meldete heute der Bohrer- und Fräserhersteller Alpen-Maykestag einen Umsatz von 47,9 Millionen Euro. Im Vergleich zur letzten Periode bedeutet das ein sattes plus 6,1 Prozent – ein neues Rekordergebnis in der Firmenhistorie. Damit hat sich das Traditionsunternehmen zum 60. Geburtstag wohl selbst das größte Geschenk gemacht. Zahlen und Firmenjubiläum feierte man mit den rund 300 Mitarbeitern erst kürzlich im Salzburger Schloss Kleßheim.

EHL Immobilien Management hat den Zertifizierungsprozess nach der Norm "DIN EN ISO 9001:2015" abschließen können, wie es aus der EHL-Gruppe heute heißt. Damit zählt man nach eigener Aussage nun zu den „wenigen Immobilienmanagementunternehmen in Österreich, die diesen höchsten Standard für unternehmensinterne Qualitätsmanagementsysteme“ erfüllen würden.