Elbe-EKZ Hamburg

Die Bauarbeiten für die Erweiterung im Rahmen einer 100 Millionen-Euro-Investition für das Elbe-Einkaufszentrum in Hamburg gehen bei laufendem Geschäftsbetrieb zügig voran. Die Eröffnung soll im Frühling 2010 erfolgen

Die Bauarbeiten für die Erweiterung des Elbe-Einkaufszentrums in Hamburg gehen bei laufendem Geschäftsbetrieb zügig voran. Bis zum Frühjahr 2010 erhält die von der Hamburger ECE gemanagte Einkaufsgalerie rund 10.000 Quadratmeter zusätzliche Verkaufsfläche für ca. fünfzig neue Geschäfte. Das Investitionsvolumen für die Erweiterung beträgt rund 100 Millionen Euro.

Im Zuge der Erweiterung werden zum Teil auch Ladenflächen im bereits bestehenden Center umgebaut und umstrukturiert. Diese Arbeiten sollen bis zum Herbst 2010 komplett abgeschlossen sein. Das Elbe-Einkaufszentrum wird dann auf einer Verkaufsfläche von insgesamt ca. 43.000 Quadratmeter über rund 170 Fachgeschäfte, Cafés und Restaurants sowie über 2.100 Pkw-Stellplätze verfügen. Die neuen Flächen sind bereits zu neunzig Prozent vermietet. Im Neubau sind außerdem ca. 300 Quadratmeter für Büro- und Praxisflächen vorgesehen. Darüber hinaus ist geplant, eine Kindertagesstätte mit ca. achtzig Krippen- und Kindertagestättenplätzen anzusiedeln. Als Generalunternehmer für das Umbauprojekt wurde die „bam Deutschland AG“ beauftragt.

Neue Konzepte
Nach der Erweiterung und Umstrukturierung werden sich im Elbe-Einkaufszentrum zahlreiche neue Shop-Konzepte präsentieren, andere werden auf größere Flächen im Neubau umziehen. So zum Beispiel die beiden bereits im Center ansässigen Bekleidungshäuser P&C und Anson’s. Dazu kommt C&A, das aus einem Nachbargebäude an der Julius-Brecht-Straße ins Elbe-Einkaufszentrum umzieht. Weitere Großmieter werden H&M und New Yorker sein. Außerdem kommen neue Shop-Konzepte hinzu, so u.a. Marc O’Polo, Tommy Hilfiger, Vero Moda, Jack & Jones, Tom Tailor, Swarowski, Ulla Popken sowie Colosseum, Sidestep, Run² und Tamaris. Gastronomie-Konzepte wie Starbucks und neue Fachgeschäfte aus den Bereichen Schmuck, Naturkosmetik und Bekleidung werden die Angebotsvielfalt im Elbe-Einkaufszentrum weiter abrunden.

Komplett umgebaut und modernisiert wird zurzeit auch das Karstadt-Warenhaus, das im kommenden Jahr ebenfalls neue Flächen im zweiten Obergeschoß des Erweiterungsbaus eröffnen wird.

Bereits fertig gestellt und eröffnet ist der erste Bauabschnitt auf der Ostseite des Centers. Ebenfalls fertig gestellt ist die Aufstockung des Parkdecks Ost um eine Ebene. Dort stehen jetzt 1.000 kundenfreundliche Stellplätze zur Verfügung. Mit der Eröffnung dieser Parkflächen wurde Ende vorigen Jahres auch eine neue Gebührenstruktur mit einer Stunde kostenfreiem Parken eingeführt. Noch in Arbeit ist die Aufstockung des Parkdecks West. Nach Abschluss aller Arbeiten werden den Besuchern insgesamt 2.100 Pkw-Stellplätze zur Verfügung stehen.
Quelle: ECE

ECE © ECE

Shopping-Center-Stil der 1980er-Jahre wird an die neuen Bedürfnisse angepasst

ECE © ECE


Autor:

Datum: 05.05.2010

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Märkte

Eine hohe Transaktionsdichte bei steigenden Preisen meldet Re/Max Austria für das Jahr 2016 am Eigentumswohnungsmarkt: 47.846 Wohnungen seien laut dem heute publizierten Immo-Spiegel verbüchert worden. Dies entspricht im Vergleich zum Rekordjahr 2015 einem Plus von 4.102 Einheiten oder von 9,4 Prozent. Laut den jüngsten Zahlen haben die Preise im Wohnungseigentum um durchschnittlich 4,4 Prozent angezogen.

Es geht in der Bundeshauptstadt weiter aufwärts: Wurden im Jahr 2016 nur 60.000 Quadratmeter Büroneuflächen auf den Markt geworfen, so rechnet man bei EHL Immobilien für das laufende Jahr mit gut dem Zweieinhalbfachen. 2018 dürften laut dem Büromarktbericht des Immo-Spezialisten mehr als 330.000 Quadratmeter folgen. „Damit erreicht beziehungsweise übertrifft das Fertigstellungsvolumen die Rekordwerte aus den Jahren vor der Finanzkrise 2008“, erklärt EHL-Büroimmobilienleiter Stefan Wernhart.

Die Umsatzeinbrüche der Jahre 2012 bis 2015 in der Fertighausbranche gehören der Vergangenheit an: 2016 nahm die mittlerweile stark konzentrierte Branche Fahrt auf. Und mit plus sieben Prozent recht deutlich. Die Zahl der verkauften Häuser stieg um 4,6 Prozent, wie Interconnection Consulting in einer aktuellen Studie aufzeigt. 2017 soll den Autoren zufolge ähnlich gut performen. Realistisch sei ein Umsatzwachstum von 6,4 Prozent. Mit ein Grund? Die Häuslbauer werden bequemer; schlüsselfertige Lösungen boomen. Zudem seien der Aufschwung in der Bauwirtschaft und steigende Preise hilfreich.

Wien wächst rasant weiter, im letzten Jahr zogen rund 28.000 Menschen in die Bundeshauptstadt. Damit steigt die Misere auf den Wohnungsmarkt, wie auch der erste Wiener Wohnungsmarktbericht für das Jahr 2017, der heute von der Buwog und EHL im Architekturzentrum Wien präsentiert wurde, belegt. Fazit: der Nachfrageüberhang wird nicht gedeckt. Das hat steigende Mieten und Kaufpreise zu Folge.

Fachmarktzentren, dominierende Großketten, die in die Malls drängen – die Innenstädte haben zunehmend mit dem Geschäftssterben zu kämpfen. In Wien steuert die Wirtschaftskammer mit einem Leerflächenmanagement in enger Kooperation mit der Immobilienwirtschaft gegen – und meldet damit für 2016 positive Ergebnisse. Die Leerstandsquote sank dank Gastronomie und Kleinhandel im Vergleich zu 2015 um 16 Prozent.

Plus bei Umsatz und Gewinn, neue Standorte realisiert und weitere in der Pipeline – auch in Österreich: Die Budget Design Hotelgruppe Motel One präsentierte dieser Tage ihre Bilanz zum Geschäftsjahr 2016 und gab ihre nächsten Expansionsziele bekannt.

Die Immofinanz ließ 2016 am rumänischen Büromarkt die Muskeln spielen: In der Hauptstadt Bukarest wurden circa 80.000 Quadratmeter Bürofläche vermietet. Das sind laut Unternehmensangaben mehr als 40 Prozent des gesamten Büro-Bestandsportfolios im Kernmarkt.

Die Rekordjagd am heimischen Immobilienmarkt ist auch im Jahr 2016 weitergegangen. Wie das Maklernetzwerk Re/Max meldet, wurden im abgelaufenen Jahr landesweit 121.436 Immobilienverkäufe im Wert von 26,87 Mrd. Euro im Amtlichen Grundbuch vermerkt. Ein Steigerungsrate von satten 8,3 Prozent im Vergleich zu 2015.

Die UBM macht weiter Tempo. Nach dem Pilot Tower in Krakau trennt sich der Immobilienentwickler im Zuge seines strategischen Verkaufsprogramms „Fast Track 2017“ gemeinsam mit seinem Joint Venture-Partner Warimpex für insgesamt 34 Millionen Euro von zwei Hotels in Katowice (PL) und Pilsen (CZ). In Österreich geht das Magna Logistik- und Betriebszentrum in Graz für 17 Millionen Euro an Palmira Capital Partners.