Grundstein für Nimbus

Polen bleibt einer der Schlüsselmärkte der Immofinanz. Gemeinsam mit der Porr wird in Warschau das Bürogebäude Nimbus als Eigenprojekt entwickelt - ein Class A Office in bester Lage.

Mit Nimbus realisiert die Immofinanz-Group ihr erstes Büro-Eigendevelopment in Polen. Nun wurde für das ehrgeizige Projekt der Grundstein gelegt - mit den beteiligten Partner von Generalunternehmer Porr und Architekturbüro Bose International. Nimbus punktet als Class-A Office-Objekt auf über 19.000 m2 vermietbarer Fläche mit flexiblem Bürodesign, grünen Terrassen und hoher Serviceorientierung. Der Startschuss für den Bau fiel im Dezember letzten Jahres, die Fertigstellung des Projekts ist für August 2014 geplant. Die offenen Baukosten betragen EUR 35 Mio.

Polen als Schlüsselmarkt
"Polen ist einer der Schlüsselmärkte der Immofinanz Group und zählt zu jenen zentraleuropäischen Ländern, in denen wir den Schwerpunkt unserer Entwicklungsaktivitäten im hochqualitativen Office- und Einzelhandelsbereich angesiedelt haben. In Warschau sind wir mit knapp 200.000 m² einer der größten Investoren am Büromarkt", sagt Immofinanz-CEO Eduard Zehetner. "Obwohl bei Nimbus erst die Grundsteinlegung erfolgt ist, sind die Büroflächen bereits zu rund einem Drittel vermietet."
Franz Scheibenecker, Geschäftsführer beim Generalunternehmer Porr Bau GmbH: "Derzeit sind rund 80 Leute am Projekt Nimbus beteiligt. Dank deren Einsatz liegen wir trotz des harten Winters sehr gut im Zeitplan, sodass der Fertigstellungstermin mit August 2014 gesichert ist. Die Porr Polska ist stolz darauf, an diesem prominenten Standort auch das dritte Gebäude bauen zu dürfen und hier die gute Zusammenarbeit mit Immofinanz fortzusetzen."

Urbanität und ihre Gegensätze als Konzept
Marek Tryzybowicz, Architekt bei Bose International Planning & Architecture: "Wir entwerfen alle unsere Objekte mit Blick auf die vorherrschende Umgebung. Bei Nimbus ist dieser Kontext urban, das heißt: viele Bürogebäude, wenig Grün und kaum Bäume. Unsere Intention war es, einen freundlichen Gegensatz zu schaffen. Vor allem der ,grüne' Aspekt war uns wichtig. Wir haben uns daher für einen Entwurf entschieden, der mit seinen transparenten Glaselementen und Terrassen für natürlichen Lichteinfall und damit eine helle Arbeitsatmosphäre sorgt."


Modernes Class-A Office mit Serviceorientierung
Am Jerozolimskie Bürokorridor, direkt am Übergang zum Central Business District gelegen, verfügt Nimbus über eine gute öffentliche Anbindung. Highlight sind die Balkone und Terrassen, die den Mietern ausreichend Grünflächen bieten. Zusätzlich sorgt die Fassade mit ihrem hohen Glasanteil für ein modernes Ambiente mit optimalem Tageslichteinfall. Die flexible Raumaufteilung ermöglicht individuell gestaltbare Arbeitskonzepte.
Durch die Einhaltung von höchsten Baustandards und das Verwenden hochwertiger Materialien wird bestmögliche Effizienz im Gebäudebetrieb erzielt. Dabei steht die Reduzierung aller Betriebskosten sowie des Energie- und Wasserverbrauchs im Vordergrund. Nimbus ist bereits LEED-registriert, angestrebt wird eine Gold-Zertifizierung.

Immofinanz © Immofinanz

Botschaft an die Nachwelt hinterlassen: Franz Scheibenecker, Eduard Zehetner, Marek Tryzybowicz (v.l. ).

Immofinanz © Immofinanz

Der Eingang zum Class A-Officegebäude.

Immofinanz © Immofinanz


Autor:

Datum: 16.05.2013

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Immobilienprojekte

Eine Turmbaustelle in der Krakauer Innenstadt wurde über Jahrzehnte zum Dauerzustand. Doch die Strabag macht dem Dämmerschlaf jetzt ein Ende. Für einen Investor wird an Ort und Stelle ein aus fünf Gebäuden bestehendes Geschäftszentrum, das Unity Centre, errichtet. Geschätzte Kosten: rund 89 Millionen Euro. Wo jetzt noch der unvollendete Bau steht, soll das höchste Gebäude der Stadt in die Höhe wachsen.

In Bukarest entwickelt die CA Immo für rund 75 Millionen Euro das Büroprojekt Orhideea Towers. Der Bau soll im ersten Halbjahr fertiggestellt sein. Der Vorvermietungsgrad liegt aktuell bei 65 Prozent, wie das Unternehmen heute mitgeteilt hat. Darin enthalten ist der jüngste Vertragsabschluss mit einem Softwareunternehmen, das mehr als 9.000 Quadratmeter beziehen wird.

Die Nachfrage nach Apartment-Hotels, professionell serviciert und gut ausgestattet, steigt: in heimischen City-Lagen wie auch in der niederländischen Metropolregion Amsterdam. Dort wurde nun die „City Identity Apartments“ von der IG Immobilien weiter ausgebaut und 33 neue Einheiten an den lokalen Betreiber „A-partments“ übergeben.

Mit August 2017 konnte das Buwog-Wohnprojekt „Southgate“ in Wien Meidling vorzeitig abgeschlossen werden. Die Anlage erstreckt sich auf fünf freistehende Objekte mit 78 Mietwohnungen und 264 freifinanzierten Eigentumswohnungen. Einige Objekte sind noch zu haben.

Bauträgerprojekt im niederösterreichischen Biedermannsdorf: Vario-Haus errichtet in der Marktgemeinde mehrere Doppelhäuser sowie ein Mehrparteienhaus in Niedrigenergiebauweise. Der Bedarf nach neuem Wohnraum im Wiener Umland sei enorm, die Nachfrage nach den neuen Domizilen am Mühlbach bereits kurz vor Baubeginn hoch, wie der Fertighausanbieter meldet. Die ersten Bewohner sollen bereits im Frühjahr 2018 an neuer Adresse ihre Zelte aufschlagen.

Versprochen wird urbanes Wohnen inmitten von sehr viel Grünraum: Am Montag startete Bauträger Mischek in Wien-Liesing sein neues Eigentumswohnungsprojekt. „In der Wiesen Ost“ werden 152 geförderte und 63 freifinanzierte Einheiten entwickelt. Der Projektname – „Mischeks Orangerie“ – soll Programm sein und laut Bauträger in Europas größte Urban Gardening-Siedlung münden.

Berlin wird immer mehr zum Tummelplatz österreichischer Entwickler und Investoren, die vor allem auf das Bürosegment bauen. Jetzt hat die Signa-Gruppe bei einer der letzten Freiflächen im Bereich des neu entstehenden Kommunikationsclusters Mediaspree, im ehemaligen Osten (Bezirk Friedrichshain), zugeschlagen. Gekauft wurde die Liegenschaft im Rahmen eines Asset Deals von der für die Quartierentwicklung hauptverantwortlichen Anschutz Entertainment Group (AEG). Gleich neben der Mercedes-Benz Arena soll nun ein 90 Meter hohes Bürogebäude errichtet werden.

Die Deutschland-Tochter der 6B47 Real meldet im Berliner „Europacity“-Quartier des Entwicklungsgebietes „Stadthafen“ den Kauf eines Grundstücks. Am Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal werden vom Entwickler auf rund 4.350 Quadratmetern Eigentumswohnungen errichtet.

Der heimische Immobiliendeal des Jahres ist perfekt: Wie Signa und ihre Berater von der EHL heute bekanntgegeben haben, werden die drei Icon Vienna-Türme nebst dem Wiener Hauptbahnhof – die Fertigstellung wird vom Entwickler mit Herbst 2018 angegeben – im Rahmen eines Forward Deals an die Allianz veräußert. Über den Kaufpreis, der von Experten auf einen hohen neunstelligen Betrag geschätzt wird, haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart.