Immofinanz führt „myhive“-Bürokonzept ein

Die börsennotierte Immofinanz führt für ihre Bürostandorte ein neues Markenkonzept namens „myhive“ ein: Zunächst mit 20 Bürogebäuden in sechs Ländern, in Österreich zählt das Objekt „Twin Towers“ in Wien dazu.

„Wer sagt, dass der Arbeitsalltag alltäglich sein muss?“ Diese (rhetorische) Frage samt (evidenter, unausgesprochener) Antwort postuliert die Immofinanz, die in Europa über mehrere hundert Immobilien verfügt. In der Assetklasse Büro sind es, um genau zu sein, 85 85 mit einem Buchwert von 2.268,5 Millionen Euro und einer vermietbaren Fläche von 1.100.494 Quadratmetern. Zur Erhöhung des Auslastungsgrads wurde eine Modernisierungsinitiative gestartet.

Nach der Etablierung ihrer beiden Retailmarken Stop Shop und Vivo! Kommt „myhive“ für die Büros. Der Name myhive stehe sinnbildlich für ein umfangreiches Qualitäts- und Serviceversprechen, so das Unternehmen bei der Präsentation des neuen Konzepts: „Die myhive Büros punkten mit zahlreichen Serviceleistungen, bester Infrastruktur und bieten Raum für ein kommunikatives und lebendiges Miteinander der Mieter“, sagt Immofinanz-COO Dietmar Reindl.

Im ersten Schritt sollen 20 Bürogebäude in insgesamt sechs Ländern unter dem Markendach von myhive vereint werden, in Wien werden es die „Twin Towers“ am Wienerberg sein, deren Umgestaltung soll Ende 2016 fertig sein. Vom neuen Büromarken-Konzept erwartet sich Reindl auch eine Steigerung des Vermietungsgrades. Mieteranregungen und -wünsche flossen in den  „Qualitätskatalog“ ein.

Die myhive-Features

Die Vorteile der Vorgangsweise seien u.a. ein hoher Standardisierungsgrad, bei den Retailmarken habe man eine rasche Expansion des Einzelhandelsportfolios erzielen können. Zu den Features im Bürobereich gehören nach Unternehmensangaben u.a. ein einladendes und freundliches Design im Innen- und Außenbereich, eine lebendige Lobby mit Sitzgelegenheiten für Mieter und Gäste, Information über Gebäude und Mieter durch TV-Screens in den Lobbies, attraktive Grünflächen mit Sitzgelegenheiten im Außenbereich, Sicherheit durch unauffälliges aber effektives Personal und moderne Technik, Ähnliches punkto Sauberkeit, ausreichende Belüftung und angenehme, der Jahreszeit entsprechende Temperatur, warmes Licht, angenehmer Geruch, ansprechende Hintergrundmusik sowie Nachhaltigkeit durch energieeffiziente Anlagen und Betrieb derselben.

Bei Infrastruktur und Services lege man Wert auf gutes und günstiges Essen in attraktivem Ambiente, Geschäfte und Dienstleistungen für den täglichen Bedarf, Besprechungsräume sowie Konferenz- und Eventflächen, flexible und betreute Büros für kurzfristigen Bedarf, schnelles W-LAN in Allgemeinflächen (innen wie außen) und Sportmöglichkeiten und Duschen mit Garderobenkästen.

Abgesehen von Österreich wird „myhive“ in Deutschland, Tschechien, Polen, Rumänien und Ungarn umgesetzt.


AutorIn:

Datum: 15.09.2016

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Unternehmen

Die CA Immo berichtet, mit dem Verkauf ihres Mehrheitsanteils am Logistikpark Aerozone in Budapest den Rückzug aus dem Logistikbereich abgeschlossen zu haben. In Summe habe man sich im Laufe der letzten Jahre von mehr als 500.000 Quadratmetern Fläche in Polen, Rumänien, Ungarn und Deutschland getrennt, heißt es dazu aus dem Unternehmen.

2017 begeht der in Italien beheimatete Baustoffkonzern Mapei sein 80-jähriges Firmenjubiläum. Grund zum Feiern gibt es auch bei der Österreich-Tochter, die steigende Produktions- und Aufragsvolumina meldet. Ende März erfolgte nun der offizielle Startschuss zum notwendig gewordenen Hallenzubau in Nußdorf ob der Traisen. Eröffnet wird mit Vertretern der Konzernmutter noch im heurigen September.

Der heimische Fensterproduzent präsentierte diese Woche seine Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr: Erfolge hätten in fast allen Europamärkten erzielt werden können, heißt es seitens Internorm. Das Plus beim Auftragseingang in der Höhe von fünf Prozent schlägt sich in der Umsatzentwicklung nieder. Dieser kletterte den Konzernangaben zufolge von 307 Millionen Euro (2015) auf 322 Millionen Euro. Im heurigen Jahr soll die Investitionsquote deutlich angehoben werden.

Goodbye Vienna: Hrachowina verlagert seine Holzfensterproduktion nach Wiener Neustadt. Eine Partnerschaft mit dem Unternehmen Weinzetl ist unter Dach und Fach. In Summe investiert der Traditionsbetrieb drei Millionen Euro in Niederösterreich. In Wien übersiedeln indes Zentrale und Logistik an einen neuen Standort in der Donaustadt.

UBM meldet für das Jahr 2016 ein vorläufiges Ergebnis vor Steuern (EBT) von 40,1 Millionen Euro. Damit habe man nach 2015, damals waren 50,3 Millionen Euro ausgewiesen worden, das zweitbeste Ergebnis erzielen können, wie der Immobilienentwickler in seiner vorläufigen Bilanz mitteilt. Auch in puncto Gesamtleistung pendelt sich der Konzern mit 557,5 Millionen Euro auf Platz zwei der Firmengeschichte ein.

Wie der Vorstand der börsennotierten S Immo AG gestern bekannt gab, rechnet das Unternehmen für das Gesamtjahr 2016 mit einem "sehr hohen Ergebnis" aus der Immobilienbewertung . Aus heutiger Sicht, so der Konzern in einer Ausssendung, werde sich das Bewertungsergebnis im Vergleich zum vorangegangenen Geschäftsjahr mehr als verdoppeln. 2015 waren hier 84,6 Millionen Euro ausgewiesen worden.