Millionen-Zuwachs für St. Veiter Industriepark

Die Firmenfamilie im Industriepark St. Veit an der Glan kann sich freuen. Die neu gegründete EPS Industries wird dort ab Juli 2009 unter anderem Dämmstoffe und Heizungsplatten produzieren

"Aufgrund der zentralen Lage, den ausgezeichneten Anschlussmöglichkeiten und der Hilfe seitens der Gemeinde haben wir uns für St. Veit entschieden", sagte Geschäftsführer Peter Grabuschnig beim gestrigen Spatenstich. Zusammen mit Michal Valscek und Dionys Magy gründete er die Firma EPS Industries.

Nach viermonatiger Bauzeit soll bereits im Juli mit der Produktion von Fußbodenheizungsplatten, Perimeterplatten und Dämmstoffen begonnen werden. Insgesamt werden rund 6,3 Millionnen Euro in das Projekt investiert. Auf der rund 10.000 Quadratmeter großen Anlange sollen Lagerhalle, Produktionsgebäude und Büros entstehen. Zu Beginn werden 20 Arbeitsplätze zu besetzen sein, bei guter Geschäftsentwicklung soll auf das Doppelte aufgestockt werden.

Das Ziel ist Marktführung. Die Chancen dafür stehen gut, trotz Wirtschaftskrise boomt die Produktion von Dämmstoffen. "Letztes Jahr gab es in unserer Branche österreichweit ein Wachstum von 22 Prozent", sagt Grabuschnig. Die Jahreskapazität wird, so Grabuschnig, 450.000 Kubikmeter betragen, das sind rund 15 Prozent des Gesamtmarktes in Österreich. Auch die geringe Konkurrenz im Süden Österreichs sprach für die Ansiedelung im Bezirk St. Veit. "Ziel ist es, in den nächsten Jahren Marktführer in Osttirol, Kärnten und der Steiermark zu werden", sagt Grabuschnig. (Kleine Zeitung)


Autor:

Datum: 02.03.2009

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Unternehmen

Wie der Vorstand der börsennotierten S Immo AG gestern bekannt gab, rechnet das Unternehmen für das Gesamtjahr 2016 mit einem "sehr hohen Ergebnis" aus der Immobilienbewertung . Aus heutiger Sicht, so der Konzern in einer Ausssendung, werde sich das Bewertungsergebnis im Vergleich zum vorangegangenen Geschäftsjahr mehr als verdoppeln. 2015 waren hier 84,6 Millionen Euro ausgewiesen worden.

Neukunden aus der High-Tech-Sparte und dem automotiven Sektor haben das Wachstum angekurbelt: Wie der Bohrer- und Fräswerkzeugproduzent Alpen-Maykestag meldet, konnte das Salzburger Unternehmen im Geschäftsjahr 2015/2016 ein Umsatzplus von satten sieben Prozent einfahren. Die 45,2 Millionen Euro will Geschäftsführer Wolfgang Stangassinger (im Bild) im 60. Jahr des Bestehens noch einmal um acht Prozent steigern.

Das Wiener Start-up Daunenspiel – erdacht, konzipiert und realisiert von Sofia Vrecar – hat in Wien-Landstraße seinen ersten Showroom eröffnet. Präsentiert werden laut Firmengründerin exklusive Trends rund um die Ausstattung von „bed, bath & living“. Mit Designer-Bettwäsche, maßgefertigter Ware und Wohnaccessoires will sie sowohl Privatpersonen wie auch Geschäftskunden aus dem Bereich der Hotellerie und der Gastronomie ansprechen.

Vor 45 Jahren läutete die erste Bauhaus-Filiale das moderne DIY-Zeitalter auch in Österreich ein. Zum halbrunden Jubiläum kündigt der Spezialist für Haus und Garten – dort wo notwendig – ein Facelift für bestehende Fachzentren an. Weitere Standorte seien in Planung. Demnächst soll auch ein „moderner Online-Shop“ freigeschaltet werden.

Eine serbische Fachjury hat ihren Sieger gefunden: Die unter dem Markennamen „Hausmajstor“ auftretende serbische Niederlassung der Rustler Gruppe wurde bei den „CIJ Awards“ zum besten Facility Management-Unternehmen des Jahres 2016 gekürt. Insgesamt hatten rund 60 Unternehmen um den Spitzenplatz gerungen.

"Konsequentes Wachstum": 6B47-Vorstandsvorsitzender Peter Ulm meldet für das abgelaufene Jahr 2016 eine Steigerung des Investitionsvolumens von gut 952 Millionen Euro (2015) auf über 1,3 Millionen Euro. Eine Fortsetzung, so der Immoprofi, sei geplant und machbar.

Zum zehnten Geburtstag wurde dem auf Logistik spezialisierten Immobilienentwickler das Zertifikat „Regulated by RICS“, das hohe Ethik- und Qualitätsstandard bescheinigt, verliehen. Damit ist man erst das achte rot-weiß-rote Unternehmen, das dieses Prädikat führen darf.

Das Projektgeschäft der Raiffeisen evolution project development GmbH wird nach der Eigentümer-Rochade mit dem Jahr 2017 unter neuen Namen abgewickelt: Die Agenden laufen nunmehr unter dem Dach der „STRABAG Real Estate GmbH“ (SRE), wie die Geschäftsführung heute bekannt gegeben hat. Die Namensänderung ist bereits rechtkräftig. Österreich-Sitz ist die Bundeshauptstadt Wien.