Neomieter im City Point

Von Wien 14 nach Wien 3 – ein neuer Großmieter geht ins City Point. Das Ingenieurbüro FCP bezieht mit seinen 300 Mitarbeitern circa 4.500 Quadratmeter Bürofläche in der Marxergasse. Mit der Suche nach dem neuen Office hat das international agierende Unternehmen EHL Immobilien beauftragt.

Laut Neomieter habe der Prozess eine genaues Marktevaluierungsverfahren, die Detailprüfung der in Frage kommenden Immobilien, die Beratung bei den Mietvertragsverhandlungen sowie deren Abschluss beinhaltet. Man habe sich „zu jeder Zeit äußerst gut betreut gefühlt“, sagt der geschäftsführender Gesellschafter von FCP, Christian Nüssel. Dieser Standort, so sein Befund, würde die Erwartungen in jeder Hinsicht übererfüllen.

Die Immobilie wurde 2006 in unmittelbarer Nähe zum Verkehrsknotenpunkt Wien-Mitte errichtet und umfasst rund 30.000 Quadratmeter Nutzfläche. Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants finden sich in Gehweite.

Konzentration auf City-Gunstlagen und Cluster

 „Diese Übersiedlung bestätigt den Trend, dass sich die Nachfrage immer stärker auf etablierte Bürocluster und Büroregionen konzentriert“, sagt Stefan Wernhart, Büroexperte bei EHL. Innenstadtlagen und angrenzende Flächen zählten hier zu den Gewinnern.

Laut aktuellen EHL-Zahlen sind hier rund 19 Prozent der zwischen dem Q1 und Q3  neu vermieteten Flächen angesiedelt. Damit liegt diese Region auf Platz drei hinter der Region „Hauptbahnhof – Quartier Belvedere“ mit 22 Prozent und „Neu Marx – Erdberg“ (20 Prozent). Dies sei umso bemerkenswerter, als es in der Innenstadt im Unterschied zu anderen stark gefragten Regionen aktuell kaum neue Projekte geben würde, so der Experte.   


AutorIn:

Datum: 18.10.2016

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Unternehmen

Servus und Grüezi: Hudej Zinshausmakler macht den Schritt über die Westgrenze und eröffnet einen Standort im Herzen Zürichs. Dort will man finanzstarke Anleger – Eidgenossen wie internationale Investoren – abholen. Transaktionsziel: eine Milliarde Euro mehr in den nächsten fünf Jahren.

Vizekanzler Wolfgang Brandstetter auf Heimattour. In Echsenbach besuchte er den Produktionsstandort des Fertighausproduzenten.

Gewohnte Gewinner bei der Expo Real: Im Rahmen der bis heute laufenden Leitmesse für Immobilien und Investitionen in München sicherte sich die Buwog zum mittlerweile dritten Mal in Folge den REB-Preis in der Kategorie „Top 100 Residential Österreich“.

Maximilian Kneussl, bislang Managing Partner sowie größter privater Kapitalgeber der Vestwerk Property Partners, hat mit Ende September der Gesellschaft den Rücken gekehrt. Ab sofort will er mit seiner Unternehmensgruppe „CROWND Estates“ am Wiener Markt mitmischen.

Das Netzwerk der unabhängigen Plattform „MeineRaumluft.at“ hat starken Zuwachs bekommen. Mit dem innovativen Technologieunternehmen Dyson soll ab sofort noch mehr für gesunde Raumluft getan werden.

ISS Facility Services ist Österreichs führender Gesamtanbieter für alle Dienstleistungen rund ums Gebäude: Property Services, Support Services, Cleaning Services, Security Services und Catering Services. Alles aus einer Hand. ISS ist weltweit seit 1901 erfolgreich und seit 60 Jahren marktführend in Österreich.

Kick-off in Rot-Weiß-Rot: Letzten Freitag, den 1. September hat der deutsche Wärmepumpenhersteller ait seine Österreich-Niederlassung in Wiener Neudorf mit einem Open Office-Event offiziell eingeweiht. Ab sofort werden Service und Vertrieb der Marke Novelan – beides war bislang direkt aus Deutschland direkt gesteuert worden – ausgerollt. Im Jänner 2018 folgt die Linie alpha innotec. Das entstehende Zwei-Marken-Dach wird vom ausgewiesenen Heizungsexperte Manfred Ceplecha (links im Bild) gesteuert.

Der deutsch-österreichische Wohnungskonzern segelt weiter auf Erfolgskurs. Das abgelaufene Geschäftsjahr wurde mit einem Gewinn von knapp 367 Millionen abgeschlossen, zur Vorperiode eine Steigerung um knapp 53 Prozent. Die Gründe liegen neben einem verstärkten Investoreninteresse auch im starken Development, wie es im Zuge der Bilanzkonferenz aus dem Vorstand hieß. Der Wohnungsneubau ist für CEO Daniel Riedl auch „der Wachstumsmarkt der Zukunft.“ Aktionäre dürfen mit einer unveränderten Dividende von 69 Cent rechnen.