Italienische petraglas eröffnete im Industriepark St. Veit

Im Industriepark St. Veit an der Glan eröffnete die Firma petraglas ihren neuen Standort. Es wird dort ein Spezialglas für die Produktion von Solarpanellen und Photovoltaik-Kollektoren erzeugt

Mit der petraglas GmbH hat sich ein neues Unternehmen im Industriepark St. Veit angesiedelt und geht in den nächsten Tagen in Betrieb. Von den ersten Gesprächen über den Spatenstich bis hin zur Eröffnung hat es knapp zwei Jahr gedauert bis dieses, in Europa, in dieser Form erstes Unternehmen, mit der Produktion startet. Rund 9 Millionen Euro wurden in den neuen Standort investiert, an dem derzeit bereits 16 Mitarbeiter beschäftigt sind. Bis 2010 wird die Anzahl der Mitarbeiter auf rund 40 aufgestockt. Die Entwicklungsagentur Kärnten (EAK) unterstützte das Projekt in den Bereichen Standorterschließung und Personalsuche, indem das Team der EAK unter anderem 168 Bewerbungen bearbeitet hat.

Synergien schaffen

Petraglas stellt gehärtetes Sicherheitsglas und Siebdruckglas her. Das so genannte „Temperaglas“ ist für die Produktion von Solarpanellen und Photovoltaik-Kollektoren geeignet und wird spezielle für diese Arte der Weiterverarbeitung verwendet. Die Firma plant 800.000 Quadratmeter Glas in St. Veit zu produzieren, mit einem erwarteten Umsatz von rund 13 Millionen Euro bis 2011.

Ein wichtiger Erfolg für das Unternehmen ist die Zusammenarbeit mit dem Marktführer im Bereich Solar und Photovoltaik in Europa, der ebenfalls in St. Veit ansässigen Firma GreenOneTec, für die petraglas Lieferant und Dienstleister zugleich sein wird.

Diese Zusammenarbeit, die zentrale Lage in Europa sowie die Nähe zu Süd- und Osteuropa waren unter anderem ausschlaggebend für die Standortwahl. Ein weiterer Punkt ist der Ausbau der Transeuropäischen Verkehrsnetze, da dadurch die Produkte mit Eisenbahn und LKW transportiert werden können. Dass diese Standortvorteile für Kärnten sprechen, war auch Landeshauptmann Gerhard Dörfler überzeugt. „Kärnten ist schnell“, ergänzte der St. Veiter Bürgermeister Gerhard Mock in Bezug auf die Genehmigungsverfahren.

Im Industriepark St. Veit, dessen Schwerpunkt im Bereich erneuerbare Energie liegt, sind derzeit 45 Hektar verbaut und 1.300 neue Arbeitsplätze entstanden. (Entwicklungsagentur.at)

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Datum: 19.01.2009

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