Die ersten Konsequenzen - Karl Petrikovics tritt zurück

Dr. Karl Petrikovics tritt als Vorstandsvorsitzender der IMMOFINANZ AG und der IMMOEAST AG zurück. Mag. Thomas Kleibl wurd als Vorstandsmitglied von IMMOFINANZ und IMMOEAST sowie als Sprecher beider Gesellschaften bestellt.

Dr. Karl Petrikovics tritt als Vorstandsvorsitzender der IMMOFINANZ AG und der IMMOEAST AG zurück und scheidet aus den Vorständen der beiden Unternehmen aus.

Der Rücktritt erfolgt mit sofortiger Wirkung.
Mag. Thomas Kleibl wurde von den Aufsichtsräten von IMMOEAST und IMMOFINANZ in den jeweiligen Vorstand berufen und als Sprecher beider Gesellschaften bestellt. Seine Funktionsperiode läuft bis zum 31. 10. 2011.

Dr. Petrikovics hat die IMMOFINANZ und die IMMOEAST seit ihrer Gründung (1990 bzw. 1998) geführt. In dieser Zeit etablierten sich die beiden Gesellschaften auf Grund ihres starken Wachstums unter den führenden börsenotierten Immobilienunternehmen Europas.

Der Rücktritt von Karl Petrikovics markiert den Beginn einer neuen Unternehmensphase, in die IMMOFINANZ und IMMOEAST treten. Nach dem starken Wachstum der vergangenen Jahre wird diese von Konsolidierung und weiterer Optimierung des Immobilienportfolios geprägt sein. Diese neue Schwerpunktsetzung fällt mit der Trennung von der Constantia Privatbank zusammen, die die IMMOFINANZ und die IMMOEAST im Rahmen von Managementverträgen geführt hatte.

Thomas Kleibl war in den vergangenen sieben Jahren Mitglied des Vorstands der Austrian Airlines AG und für den Bereich Finanzen verantwortlich, in den vergangenen beiden Jahren auch für den Bereich Technik. Davor war Kleibl sieben Jahre lang in verschiedenen Führungspositionen im Wienerberger-Konzern tätig.


Autor:

Datum: 27.07.2009

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Unternehmen

Die CA Immo berichtet, mit dem Verkauf ihres Mehrheitsanteils am Logistikpark Aerozone in Budapest den Rückzug aus dem Logistikbereich abgeschlossen zu haben. In Summe habe man sich im Laufe der letzten Jahre von mehr als 500.000 Quadratmetern Fläche in Polen, Rumänien, Ungarn und Deutschland getrennt, heißt es dazu aus dem Unternehmen.

2017 begeht der in Italien beheimatete Baustoffkonzern Mapei sein 80-jähriges Firmenjubiläum. Grund zum Feiern gibt es auch bei der Österreich-Tochter, die steigende Produktions- und Aufragsvolumina meldet. Ende März erfolgte nun der offizielle Startschuss zum notwendig gewordenen Hallenzubau in Nußdorf ob der Traisen. Eröffnet wird mit Vertretern der Konzernmutter noch im heurigen September.

Der heimische Fensterproduzent präsentierte diese Woche seine Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr: Erfolge hätten in fast allen Europamärkten erzielt werden können, heißt es seitens Internorm. Das Plus beim Auftragseingang in der Höhe von fünf Prozent schlägt sich in der Umsatzentwicklung nieder. Dieser kletterte den Konzernangaben zufolge von 307 Millionen Euro (2015) auf 322 Millionen Euro. Im heurigen Jahr soll die Investitionsquote deutlich angehoben werden.

Goodbye Vienna: Hrachowina verlagert seine Holzfensterproduktion nach Wiener Neustadt. Eine Partnerschaft mit dem Unternehmen Weinzetl ist unter Dach und Fach. In Summe investiert der Traditionsbetrieb drei Millionen Euro in Niederösterreich. In Wien übersiedeln indes Zentrale und Logistik an einen neuen Standort in der Donaustadt.

UBM meldet für das Jahr 2016 ein vorläufiges Ergebnis vor Steuern (EBT) von 40,1 Millionen Euro. Damit habe man nach 2015, damals waren 50,3 Millionen Euro ausgewiesen worden, das zweitbeste Ergebnis erzielen können, wie der Immobilienentwickler in seiner vorläufigen Bilanz mitteilt. Auch in puncto Gesamtleistung pendelt sich der Konzern mit 557,5 Millionen Euro auf Platz zwei der Firmengeschichte ein.

Wie der Vorstand der börsennotierten S Immo AG gestern bekannt gab, rechnet das Unternehmen für das Gesamtjahr 2016 mit einem "sehr hohen Ergebnis" aus der Immobilienbewertung . Aus heutiger Sicht, so der Konzern in einer Ausssendung, werde sich das Bewertungsergebnis im Vergleich zum vorangegangenen Geschäftsjahr mehr als verdoppeln. 2015 waren hier 84,6 Millionen Euro ausgewiesen worden.