Börsegang der PIAG Immobilien AG

Die PORR-Abspaltung PIAG Immobilien AG notiert ab sofort an der Wiener Börse. Aktionäre der PORR AG erhalten für jede ihrer PORR-Aktien eine PIAG-Aktie.

Die PIAG Immobilien AG, entstanden aus der Abspaltung der PORR-Immobilienaktivitäten, notiert ab sofort im Amtlichen Handel der Wiener Börse im Segment standard market auction. Aktionäre der PORR AG erhalten im Verhältnis 1:1 für jede ihrer PORR-Aktien eine PIAG-Aktie. Am ersten Tag wurden 46.734 PIAG-Aktien um je sieben Euro gehandelt.

PIAG Immobilien AG © PIAG Immobilien AG

Die Aktionärsstruktur der PIAG Immobilien AG.

In der PIAG Immobilien AG sind die derzeitige Beteiligung der PORR AG an der börsennotierten UBM Realitätenentwicklung AG, die STRAUSS & PARTNER Development GmbH sowie die nicht betriebsnotwendigen Immobilien der PORR AG gebündelt. Mit der Spaltung will PORR laut eigenen Angaben eine neue Immobilienstrategie umsetzen und ihre Geschäftstätigkeiten klarer fokussieren. Die Vorstände der im Herbst gegründeten PIAG sind PORR-CEO Karl-Heinz Strauss und PORR-CFO Christian Maier.

Eine weitere Umstrukturierung steht demnächst bevor: Voraussichtlich im Februar 2015 soll die PIAG Immobilien AG mit der UBM Realitätenentwicklung AG fusioniert werden. Die aus der Fusion entstehende UBM(neu) soll ein Immobilienvermögen von rund 800 Millionen Euro umfassen.


Autor:

Datum: 11.12.2014

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Unternehmen

Schwieriges Marktumfeld in Russland und Bewertungseffekte schlagen in den Zahlen durch. Steigerungen wurden beim Vermietungsgrad erzielt, heißt es seitens des Konzern. Die Dividende soll wie angekündigt bei 6 Cent je Aktie liegen.

Die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) knackte 2016 die Umsatzgrenze von einer Milliarde Euro. Aufgrund gestiegener Mieterlöse und höherer Erlöse aus dem Verkauf von Umlaufvermögen sei im Vergleich zum Geschäftsjahr 2015 ein Umsatzplus von sechs Prozent erzielt worden, meldete Geschäftsführer Hans-Peter Weiss (im Bild) anlässlich der Ergebnispräsentation. Zum Bilanzende standen damit exakt 1.049,9 Millionen Euro in den Büchern.

204,3 Millionen Euro im Jahr 2016 – versus 77,2 Millionen Euro aus 2015: Der Vorstandsvorsitzende der börsennotierten S Immo AG, Ernst Vejdovszky, meldete heute im Rahmen der Bilanzpräsentation ein Plus beim Jahresüberschuss von 165 Prozent und auch mit Blick auf die weiteren Kennzahlen das „beste Ergebnis der Unternehmensgeschichte“. „Im vergangenen Geschäftsjahr konnten wir vor allem mit dem Verkauf eines Teils unseres Deutschland-Portfolios beeindruckende Gewinne realisieren“, so Vejdovszky. Von den Resultaten sollen nun auch die Aktionäre profitieren.

Die CA Immo berichtet, mit dem Verkauf ihres Mehrheitsanteils am Logistikpark Aerozone in Budapest den Rückzug aus dem Logistikbereich abgeschlossen zu haben. In Summe habe man sich im Laufe der letzten Jahre von mehr als 500.000 Quadratmetern Fläche in Polen, Rumänien, Ungarn und Deutschland getrennt, heißt es dazu aus dem Unternehmen.

2017 begeht der in Italien beheimatete Baustoffkonzern Mapei sein 80-jähriges Firmenjubiläum. Grund zum Feiern gibt es auch bei der Österreich-Tochter, die steigende Produktions- und Aufragsvolumina meldet. Ende März erfolgte nun der offizielle Startschuss zum notwendig gewordenen Hallenzubau in Nußdorf ob der Traisen. Eröffnet wird mit Vertretern der Konzernmutter noch im heurigen September.

Der heimische Fensterproduzent präsentierte diese Woche seine Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr: Erfolge hätten in fast allen Europamärkten erzielt werden können, heißt es seitens Internorm. Das Plus beim Auftragseingang in der Höhe von fünf Prozent schlägt sich in der Umsatzentwicklung nieder. Dieser kletterte den Konzernangaben zufolge von 307 Millionen Euro (2015) auf 322 Millionen Euro. Im heurigen Jahr soll die Investitionsquote deutlich angehoben werden.

Goodbye Vienna: Hrachowina verlagert seine Holzfensterproduktion nach Wiener Neustadt. Eine Partnerschaft mit dem Unternehmen Weinzetl ist unter Dach und Fach. In Summe investiert der Traditionsbetrieb drei Millionen Euro in Niederösterreich. In Wien übersiedeln indes Zentrale und Logistik an einen neuen Standort in der Donaustadt.

UBM meldet für das Jahr 2016 ein vorläufiges Ergebnis vor Steuern (EBT) von 40,1 Millionen Euro. Damit habe man nach 2015, damals waren 50,3 Millionen Euro ausgewiesen worden, das zweitbeste Ergebnis erzielen können, wie der Immobilienentwickler in seiner vorläufigen Bilanz mitteilt. Auch in puncto Gesamtleistung pendelt sich der Konzern mit 557,5 Millionen Euro auf Platz zwei der Firmengeschichte ein.