Rogner investiert weitere 10 Mio. Euro am Nassfeld

Chalet-Dorf aus alten Blockwänden von Kärntner Bauernhäusern soll trotz Finanzkrise weiteren Aufschwung in Sonnleitn garantieren

Nach dem Brand des Robinson Clubs „Schlanitzen Alm" ist es ziemlich ruhig am Nassfeld geworden. Doch jetzt kehrt wieder Leben in eine der schönsten Regionen Österreichs ein - Rogner investiert trotz weltweiter Wirtschaftskrise über zehn Mio. Euro in sein Resort Sonnleitn.

Vor 25 Jahren stand auf der Schlanitzen Alm nur der Kuhstall der örtlichen Bauern. Seit damals wurden durch die Initiative von Rogner über 2.500 Betten entwickelt. Dies entspricht knapp 65 Prozent der gesamten Bettenkapazität auf dem Nassfeld. Doch für Rogner ist ein bauliches Ende noch nicht in Sicht. Kaum wurde die leerstehende Tennishalle, sowie das alte Hotel in ein zeitgerechtes, neues Hotel mit 200 Betten und diversen Wellnesseinrichtungen umgebaut und zusätzlich das Bauerndorf Sonnleitn um ein Haus mit 32 Betten erweitert und am 1. Dezember 2008 in Betrieb genommen, plant er auf den noch verbliebenen freien Flächen ab dem Sommer 2009 ein Chalet-Dorf mit 15 Hütten in Premium-Qualität - mit eigener Sauna und kleinem Restaurant - das spätestens im Dezember 2009 eröffnet werden soll.

Gebaut wird das Dorf aus alten, übrig gebliebenen Beständen der damals errichteten Bauerndörfer Seeleitn, Schönleitn, Unter- und Oberkirchleitn. Dieses Material aus jahrhunderte alten Blockwänden von Kärntner Bauernhäusern, die seinerzeit zum Verfall preisgegeben wurden, wurde über 30 Jahre in einer Lagerhalle in Villach samt den dazugehörigen, Originaleinrichtungsgegenständen aus dieser Zeit, gelagert und konserviert.

Mit dem Bau des geplanten Chalet-Dorfes wird diesem geschichtsträchtigen Baumaterial wieder neues Leben in alten Mauern eingehaucht. Die Gesamtinvestition beträgt knapp über 10 Millionen Euro.

Rogner © Rogner

Wintertraum trotz Wirtschaftskrise


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Datum: 15.01.2009

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