D.E.I.N. Haus Holding übernimmt Zenker

Mit der Übernahme der Zenker Hausbau GmbH durch die D.E.I.N. Haus Holding, wird Zenker neu ausgerichtet. Die direkte Anbindung an die österreichische Konzernmutter soll Synergien stärken und den heimischen Markt näher bringen.

Die D.E.I.N. Haus Holding GmbH, die mit 88,75 Prozent Mehrheitseigentümer der ELK Fertighaus AG ist, hat die österreichische Zenker Hausbau GmbH übernommen. Zenker Hausbau GmbH war bisher eine 100 Prozent Tochter des deutschen Fertighausherstellers Bien-Zenker AG - ihrerseits wiederum seit 2002 in der ELK Gruppe, denn die D.E.I.N. Haus Holding ist mit 89,18 Prozent Stimmrechtsanteil Mehrheitsaktionär bei Bien-Zenker.


Nähe zum heimischen Markt

Mit dem Kauf soll die Zenker Hausbau GmbH als österreichische Tochterfirma nun direkt an die österreichische Konzernmutter angebunden und damit näher an den heimischen Markt gebracht werden. "Wir können damit rascher agieren sowie besser auf spezifisch österreichische Kundenwünsche eingehen", zeigt sich Zenker Geschäftsführer Andreas Schuller überzeugt, "und gleichzeitig sinnvolle Synergien bei Einkauf, Logistik und der Forschung energiesparender Technologien nutzen."


Operativ unabhängig

Auch in Zukunft wird die Zenker Hausbau AG operativ unabhängig agieren, die Geschäftsführung, bestehend aus Andres Schuller und Christian Feiner, wird durch Claus Steiner ergänzt. Für die 170 Mitarbeiter wird sich mit der Neuausrichtung nichts ändern, gab das Unternehmen bekannt.


Autor:

Datum: 22.07.2013

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Unternehmen

HYPO NOE hält künftig nur mehr Minderheitsanteil. Eigentümerwechsel soll sich dem Unternehmen zufolge positiv auf das operative Geschäft der NOE Immobilien Development AG auswirken.

Kick-off für eine neue Unit: PlanetHome Immobilien Austria lancierte mit Jahresbeginn die neue Abteilung „Bauträger und Projektentwickler“. Für die Vermarktung wird Alexander Marcian (im Bild) verantwortlich zeichnen. Gestartet wird mit einem Projekt-Trio der „Prisma Zentrum für Standort- und Stadtentwicklung“ in Wien-Nord.

Im Zuge der weiteren Konzentration auf das Kernportfolio trennt sich die Immofinanz von heimischen Retailobjekten. Über den Käufer – laut Konzerinfo ein österreichischer Immobilieninvestor – und den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Das Unternehmen will sich künftig auf die eigenen Retail Parks „Stop Shop“ und die Center-Marke Vivo! konzentrieren.

Den schwedischen Einrichter zieht es zum Wiener Westbahnhof. Wie heute bekannt wurde, hat Ikea das Rennen um das sich im Eigentum der ÖBB befindende sogenannte „Blaue Haus“ – direkt hinter der „BahnhofCity Wien West“ – gemacht. Das Möbelhaus verspricht shoppen nach städtischen Standards – für ein urbanes, umweltbewusstes Publikum.

Zwei Baustoffanbieter ziehen mit Jahresbeginn 2017 an einem Strang. Wie die Konzernmutter bekannt gibt, werden die Wienerberger Ziegelindustrie GmbH und die Tondach Gleinstätten AG ihre österreichischen Aktivitäten im Wand- und Dachziegelbereich künftig bündeln. Mit drei Vertriebsregionen wolle man noch näher zu den Kunden rücken. Speerspitzen des neuen Markendoppels für Dach und Wand sind mit Franz Kolnerberger und Christian Weinhapl zwei erfahrene Konzernköpfe.

In ausgesuchter Lage, schräg gegenüber der Wiener Urania: Der erste österreichische home24-Showroom ist seit letzter Woche offiziell eröffnet. Zur Premiere des 700 Quadratmeter großen, realen Schaufensters des laut Eigenangaben europaweit größten Online-Möbelhauses gaben sich Promis und Shopper ein erstes Stelldichein. wohnnet Business war beim Offline-Opening dabei, talkte mit den Einrichtungsberatern und informierte sich bei Vorstandsmitglied Marc Appelhoff über den geplanten rot-weiß-roten Möbelkurs.

Weichenstellung: Mit der Zertifizierung nach ISO 9001:201 will die Rustler Immobilientreuhand GmbH in der Branche mit gutem Beispiel vorangehen. Dem Führungsteam (im Bild) wurde jetzt durch Auditor Walter Kalcher von quality Austria die Urkunde überreicht.

Die in Wels beheimatete TGW Logistics Group erweitert ihren Hauptstandort in Oberösterreich. Errichtet wird ein neuer Büro- und Produktionskomplex für rund 700 Mitarbeiter im benachbarten Marchtrenk. Dafür will der Anbieter von Intralogistiklösungen im Zuge seiner Wachstumsstrategie rund 55 Millionen Euro investieren. Die Fertigstellung ist für Mitte 2018 geplant.

Die Online-Familie der Tageszeitung „Die Presse“ hat bei der Suche nach "Austria's Leading Companies" ihre Wahl getroffen und den Piestingtaler Baustoffproduzenten für seine Innovationskraft und Digitalisierungskompetenz ausgezeichnet. Der Preis für den niederösterreichischen Landessieger wurde am gestrigen Leopolditag im Casineum Baden überreicht.