Grillen im Winter? Warum nicht!

Wer sagt eigentlich, dass nur bei sommerlichen Temperaturen und in kurzen Ärmeln und Hosen gegrillt werden darf? Doch wer im Winter ein saftiges Steak oder g‘schmackige Würstl auf den Grill werfen möchte, muss ein paar Dinge beachten.

Temperaturen um den Gefrierpunkt, vereiste Gartenwege und kein Entkommen der dicken Daunenjacke. Wer da an Dips, Würstl und Bier am Feuer denkt, muss ein wahrer Grillfan sein. Wenn Sie zu denen gehören, für die der Herbst noch lange kein Grund ist, seinen Kugel- oder Gasgrill in den Keller bzw. Schuppen zu stellen, dann haben wir hier ein paar Tipps für einen gelungenen Grillnachmittag im Jänner.

Für eine gute Hitze

Gehören Sie zu den Kohlegrillern, dann sollten Sie im Winter lieber zu (trocken gelagerten) Briketts greifen. Diese glühen einfach länger, was im Winter von klarem Vorteil ist, da auch die Garzeiten der Speisen etwas länger sind, als bei hohen Außentemperaturen.

Für Gasgriller gilt: Das richtige Gas verwenden! Butangas verflüssigt sich kurz unterhalb des Gefrierpunktes, wenig sinnvoll, wenn man eine Gasflamme haben möchte. Besser hier also zu Propangas greifen, da dieses erst bei -42 °C flüssig wird.

Für ein gutes Ergebnis

Grillen Sie im Winter nie ohne Deckel! Bei Wind und Wetter ist es fast unmöglich, eine gute Glut zu erzeugen bzw. diese auch zu halten, und die niedrigen Temperaturen erfordern noch mehr Hitze fürs Garwerden, als gewohnt. Das ist auch der Grund, warum Sie im Winter eher kleinere Garstücke auf den Grill legen sollten. Perfekt sind Würstchen, zarte Filets, kleine Steaks, Gemüsescheiben oder zum Beispiel Fischstückchen und Shrimps.

Damit dem Grillmeister nichts passiert

Auch wenn die heiße Glut dazu verführt, ziehen Sie sich den herrschenden Temperaturen entsprechend warm an! Sehr schnell kann aus der Grillerei im Freundeskreis eine miese Verkühlung mit Schnupfen, Husten und mehr werden. Lassen Sie Mantel, Mütze, Schal und dicke Socken also nicht in der Garderobe liegen. Ach und bitte auch an die leichtere Entzündbarkeit bestimmter Materialien denken!

Und noch ein Tipp: Achten Sie auf einen sicheren Arbeitsplatz. Nasse oder gar vereiste Bodenplatten, rutschige Wege und eine nicht ganz trittsichere Terrasse sind potentielle Unfallstellen. Testen Sie Ihre Hauptwege also, bevor Sie vollbeladen durch den Garten wandern und greifen Sie zu Kies oder der Schneeschaufel, wo nötig. Achten Sie vor allem auch auf ordentliches Schuhwerk.


AutorIn:

Datum: 10.01.2017

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben