Vorwandinstallation im Bad

Badrenovierung einfach gemacht: Die Vorwandinstallation ermöglicht es, die Zu- und Ableitungen vor der eigentlichen Wand zu verlegen, und sich so mühsame Stemmarbeiten zu ersparen. Lesen Sie hier wie's geht.

Eine Badrenovierung überlegt man sich dreimal: Tage- oder sogar wochenlang Schmutz und Staub durch Stemmarbeiten, Lärm durch Bauarbeiten und verschiedene Handwerker - vom Maurer bis zum Elektriker - die koordiniert werden wollen. Außerdem ist das Bad meistens die ganze Zeit nicht benützbar. Doch es geht auch einfacher: Mit einer Vorwandinstallation, wie von Geberit angeboten, reduziert sich die Dauer für den Umbau auf 3 - 4 Tage und der Installateur ist dabei der einzige Ansprechpartner.

 

Vorwandinstallation - schnell und einfach

Der grundsätzliche Unterschied zur normalen Installation in einem Bad ist leicht erklärt: Statt die Wasserzu- und -ableitungen für Waschbecken, Badewanne, Bidet usw. in der Mauer zu verlegen werden die Leitungen vor der eigentlichen Wand verlegt und in einem „Vorbau“ - dem Vorwandinstallationsystem - versteckt. Dieses Installationssystem besteht aus stabilen Montageprofilen, die vom Installateur zusammengebaut werden und einfach vor die bestehende Wand gestellt werden.

Dabei ist es völlig egal, ob sich auf der Wand noch alte Fliesen befinden. Die bleiben einfach wo sie sind, und das lästige Wegstemmen fällt weg. Die Wasserleitungen und -anschlüsse und werden innerhalb dieses Installationssytems verlegt und sogar der Spülkasten für das WC ist darin bereits vormontiert. So kann auch nach kurzer Zeit bereits provisorisch das WC angeschlossen werden und benützt werden. Der Installateur verkleidet die gesamte Vorwandinstallation mit Gipskartonplatten, die dann verfliest werden. Und schon ist das neue Bad fertig.

Flexibel und individuell

Solche Vorwandinstallationssysteme werden von verschiedenen Herstellern angeboten und sind äußerst flexibel. Statt die Sanitärgegenstände der Wand entlang aufzureihen, können auch Elemente schräg in den Raum oder Trennwände mit unterschiedlichen Höhen gebaut werden. Das Waschbecken bildet dann zum Beispiel einen Raumteiler. Durch die Tiefe der Elemente entstehen im ganzen Bad praktische Ablageflächen. Auch kleine Nischen und Stauräume können mit den Systemen gebaut werden. Die Möglichkeiten für individuelle und Gestaltung sind für den kreativen Planer fast unbegrenzt.


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Datum: 26.11.2013

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