Cäsar 2017: Die Finalisten stehen fest

Die Jury des Immobilienawards hat gesprochen, die Nominierungen in den einzelnen Kategorien zum Cäsar 2017 stehen fest. Am 14. September werden die Besten ihres Faches im Schlosstheater Schönbrunn vor den Vorhang geholt.

Insgesamt galt es 83 Nominierungen zu sichten und zu begutachten. Die Verbandsjury, die sich aus je einem Vertreter der Branchenvereine FIABCI, RICS, Salon Real, ÖVI und dem Fachverband der Immobilien und Vermögenstreuhänder der Wirtschaftskammer Österreich zusammensetzt, nahm die Vorauswahl nach eigener Aussage nicht auf die leichte Schulter. Ihre Finalisten aus sieben Kategorien, exklusive dem Cäsar für das Lebenswerk, den die kleine Verbandsjury bereits direkt ermittelt hat, wurden nun vorgestellt.

Jury-Stimmen zum Nominerungsprozedere

Für den Vertreter der Royal Institution of Chartered Surveyors, Frank Brün, war es „ein besonderes Anliegen, eine kompetente und vor allem nachvollziehbare Auswahl der Finalisten unter reinen Qualitätskriterien zu treffen“. Georg Edlauer, Fachverbandsobmann des Fachverbands der Immobilien- und Vermögenstreuhänder der WKÖ, sprach von „höchster Objektivität“, Elisabeth Rohr hat ihr Augenmerk „auf die Aktualität der beschriebenen Leistungen“ gelegt. „Es soll ja ein Preis für besondere Leistungen aus dem vergangenen Jahr sein“, so die Immobilienexpertin in ihrem Statement. "Wir sind jetzt jedenfalls gespannt, wen die große Fachjury zu den Cäsaren 2017 küren wird", meinte Stephan Weninger nach der Jury-Sitzung. Und Ingrid Fitzek-Unterberger: "Leicht wird die Auswahl bei der bevorstehenden Sitzung sicher nicht werden. Wir, als Salon Real, würden uns auch über einen höheren Frauenanteil unter den Cäsaren 2017 sehr freuen."

Der weitere Weg zum Award-Abend

Mitte Juni wählt die große Fachjury – bestehend aus rund 24 Persönlichkeiten der Immobilienbranche – in einer geheimen Abstimmung und unter notarieller Aufsicht die Cäsaren. Das Ergebnis bleibt, selbst gegenüber den abstimmenden Jurymitgliedern, bis zum Zeitpunkt der Preisverleihung geheim. Die Verleihung der Cäsaren findet am 14. September im Schlosstheater Schönbrunn statt. Karten erhält man nur mittels persönlicher Einladung oder als Mitglied des Personenkomitees.

Die Finalisten für den Cäsar 2017, nach Kategorien und in alphabetischer Reihenfolge:


  • Walter Eichinger - Silver Living GmbH
  • Florian Kammerstätter - Consulting Company Immobilien
  • Martin Lenikus - LENIKUS GmbH

AutorIn:

Datum: 23.05.2017

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Wettbewerbe

Die Technologieplattform Photovoltaik Österreich (TPPV) schreibt erstmalig den „InnovationsAWARD für Bauwerkintegrierte Photovoltaik“ aus. Realisierte und geplante Projekte können noch bis 10. Februar eingereicht werden.

Der Güteverband Transportbeton kürt bereits zum fünften Mal rot-weiß-rote Projektsieger. Die Einreichfrist für den Transportbetonbau des Jahres 2017 läuft noch bis zum 31. Jänner.

Wer wird Sanierungschampion? Eine siebenköpfige Fachjury hat aus zahlreichen Einreichungen die Shortlist für den Ethouse Award 2018 erstellt. Neun energieeffiziente Leuchtturmprojekte rittern am 13. März um den Sieg.

Neue Runde: Ab sofort kann wieder für den Online-Wettbewerb des Klima- und Energiefonds eingereicht werden. Gesucht werden findige Ideen, die Städte in Bewegung bringen.

Der Award in seiner fünfzigsten Auflage: Mitte November wurde die von einem Jury-Trio ermittelten Preisträger des ZV-Bauherrenpreises im Odeon-Theater auf die Bühne geholt. Ab 7. Dezember sind alle Entwürfe der Sieger und Nominierten im Wiener Ringturm ausgestellt.

Der Ethouse Award 2018 lobt die energieeffizientesten Sanierungsprojekte in drei Kategorien aus: Noch bis zum 15. November können private und öffentliche Bauträger, Architekten und Planer, Kommunen sowie Wohnbaugesellschaften mit Sitz in Österreich ihre Projekte einreichen!

Technologie-Investor Hermann Hauser fahndete mit seinem „Institute for Entrepreneurship Cambridge - Tirol“ nach erfolgversprechenden Geschäftsideen. Fündig wurden er und seine finanzkräftigen Trendscouts beim steirischen Lichtbetonspezialisten LCT.

Welche City schafft es im digitalen Zeitalter an die Weltspitze? Das neue „Global City Ranking“ des Gottlieb Duttweiler Institute, das Metropolen auf ihre Networking-Credibility untersucht hat, gibt Auskunft. Fazit: Fad ist out, Menschen suchen analog An- und Aufregendes für ihren smarten Online-Auftritt.