Baubewilligung

Um einen Baugenehmigungs-Antrag einzureichen, muss der man für das Bauvorhaben das Recht auf das Grundstück besitzen. Dem Antrag müssen sowohl ein Indossament der lokalen Sicherheitsbehörden als auch Pläne und architektonisches Belegmaterial beiliegen.

Sollte es keinen Bebauungsplan geben, oder sollten darin der Zweck eines bestimmten Stückes Land bzw. die Bedingungen für dessen Bebauung nicht festgelegt sein, ist vor weiteren Schritten eine Planungsgenehmigung (= WziZT) notwendig.

Normalerweise kann der Bau nur nach Erhalt einer endgültigen Baugenehmigung begonnen werden, die entweder auf Basis eines Bebauungsplan bzw. der WziZT ausgestellt wird.

Um einen Antrag auf Baugenehmigung zu stellen, muss der Antragsteller für das Bauvorhaben die das Grundstück betreffenden Rechte besitzen (z.B. Eigentumsrecht, Nießbrauchrecht, Pacht- bzw. Mietrecht). Dem Antrag müssen sowohl ein Indossament der lokalen Sicherheitsbehörden als auch Pläne und architektonisches Belegmaterial beiliegen. Falls das Projekt auf Baugelände durchgeführt wird, das gewisse gesetzlich festgelegte Risiken birgt, müssen außerdem die Ergebnisse eine Umweltverträglichkeitsuntersuchung vorgelegt werden.

Bevor die Bebauung starten kann, sind eine Verständigung der jeweiligen Behören (örtliche Sicherheitsstellen für Feuerrisiken, Arbeit, Sanitär und Umweltangelegenheiten) und eine allgemeine Genehmigung erforderlich.


Autor:

Datum: 01.09.2008

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Märkte

Die Magan Holding, laut eigenen Angaben als „Family Office für die Immobilienwirtschaft“ in Wien und Berlin verortet, expandiert nach Sachsen. Diesen Herbst wurde ein neues Büro in Leipzig aufgesperrt. Holding-Chef Alxander Neuhuber reagiert damit auf die „enorme Dynamik des Immobilienmarkts in den ostdeutschen Städten“, wie es dazu in einer Aussendung heißt. Den neuen Standort hat mit Doris Uehlein eine langjährige Holding-Mitarbeiterin übernommen.

Neue Bausystemlösungen für mehrstöckige Häuser aus Holz: Die Österreich-Offensive wurde letzte Woche vor Fachpublikum im Wiener Architekturzentrum gestartet. Das Unternehmen will die hiesige Bauwirtschaft damit weiter auf den Holzweg führen – und zwar im positiven Sinn.

Was sich Häuslbauer wünschen? Eine Studie im Auftrag der DFH Deutsche Fertighaus Holding AG klärt auf. Wenig überrascht über die auf dem Prinzip der Nachhaltigkeit fußenden Ergebnisse zeigen sich hierzulande die Spezialisten von Vario-Haus. Ihr Branchenbefund: Die Resultate stünden mit ihren Marktbeobachtungen im Einklang. Die eigene Produkt-Range und -Entwicklung sei längst darauf abgestimmt und damit auf Kundenlinie.

In Sachen Küchenoberflächen ist man zwischen Boden- und Neusiedlersee noch immer äußerst konservativ. Laminat dominiert, innovative Produktlinien und hochwertige Materialien setzten sich nur langsam durch, sagt Oliver Reitter, General Manager von Cosentino Austria. Wie er der heimischen Klientel Innovationen schmackhaft machen will, verriet er im wohnnet Business-Talk.

Die Positivmeldungen zum Wiener Büromarkt reißen nicht ab. Auch laut aktuellem und neu standardisiertem Büro- und Investmentmarktbericht der Otto Immobilien Gruppe weist die Trendkurve für 2016 dank deutlich gestiegener Vermietungsleistung eindeutig nach oben.

Europas Fertighausmarkt zeigt für das Jahr 2015 ein sehr uneinheitliches Bild. Wie eine Interconnection Consulting-Studie herausgefunden hat, gibt es positive Kaufrückmeldungen vor allem aus den westlichen Ländern. Osteuropa hinkt tendenziell weiter hinterher. Auch für Österreich wird ein Minus ausgewiesen.

Damit der Traum vom Eigenheim nicht platzt, müssen Herr und Frau Österreicher den Gürtel immer enger schnallen: Welche Sparmaßnahmen genau ergriffen werden und mit welchen Belastungen künftige Immobilienbesitzer zu kämpfen haben, zeigt eine Untersuchung der ING-DiBa Austria.

Beschleunigter Büro-Boom: Einem EHL-Bericht zufolge hat sich die Vermietungsleistung im Q3 verdoppelt – Tendenz weiter steigend. Von Jänner bis September wurden bereits 220.000 Quadratmeter Fläche umgesetzt, ein Plus von 41 Prozent.

Die Immofinanz expandiert mit ihrer Shopping Center-Marke Vivo!. Das nächste Einkaufszentrum wird in der polnischen Stadt Krosno entwickelt, wie das Unternehmen heute meldet. Der Baustart soll in Kürze erfolgen. Zur Eröffnung wird den Retailern eine Fläche von 21.000 Quadratmetern zur Verfügung stehen, geplant sind 60 Shops. In Summe fließen 34 Millionen Euro in das neue Objekt. – Bis dato ist man am Polen-Markt mit zwei Standorten vertreten.