Liegenschaftskauf Serbien

Durch das neuen Bauplanungsgesetz, das Anfang September 2009 in Kraft trat, wurden die rechtlichen Rahmenbedingungen des serbischen Liegenschaftsrechts reformiert. Insgesamt erhöht es die Rechtssicherheit am serbischen Immobilienmarkt.

Mit dem neuen Bauplanungsgesetz ("Amtsblatt der RS" Nr. 72/09.81/09), das Anfang September 2009 in Kraft trat, wurden die rechtlichen Rahmenbedingungen des serbischen Liegenschaftsrechts reformiert.


Öffentliches Eigentum an Bauland, welches die Republik Serbien in territorialer Autonomie und lokaler Selbstverwaltung inne hat, kann nunmehr unter bestimmten Voraussetzungen auch veräußert oder vermietet werden. Somit können nun auch Private Eigentum an städtischem Bauland erwerben. Vor Inkrafttreten des Gesetzes war es Privaten lediglich möglich, Nutzungsrechte am städtischen Bauland zu erlangen.

Weiters können Private ein bestehendes Nutzungsrecht in ein Eigentumsrecht umwandeln und die Liegenschaft weiterveräußern. Durch diese (vereinfachte) Veräußerungsmöglichkeit von städtischem Bauland ist mit einer Erhöhung von Liegenschaftsangeboten am serbischen Immobilienmarkt zu rechnen.


Eine zusätzliche Neuerung ist, dass sowohl die Lokationsgenehmigung (entspricht dem früheren Auszug aus dem Städtebauplan) als auch die Baugenehmigung übertragbar sind. Investoren können folglich Liegenschaften, mit bereits bewilligten und begonnenen Projekten erwerben und weiterentwickeln.


Es wurde darüber hinaus, die Möglichkeit geschaffen, Gebäude, für die keine Baugenehmigung oder Benützungsbewilligung besteht, legalisieren und in das Grundbuch eintragen zu lassen. Dies ist ein weiterer Schritt für die Erhöhung der Rechtssicherheit am serbischen Immobilienmarkt.


Autor:

Datum: 22.11.2011

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Unternehmen

Wie der Vorstand der börsennotierten S Immo AG gestern bekannt gab, rechnet das Unternehmen für das Gesamtjahr 2016 mit einem "sehr hohen Ergebnis" aus der Immobilienbewertung . Aus heutiger Sicht, so der Konzern in einer Ausssendung, werde sich das Bewertungsergebnis im Vergleich zum vorangegangenen Geschäftsjahr mehr als verdoppeln. 2015 waren hier 84,6 Millionen Euro ausgewiesen worden.

Neukunden aus der High-Tech-Sparte und dem automotiven Sektor haben das Wachstum angekurbelt: Wie der Bohrer- und Fräswerkzeugproduzent Alpen-Maykestag meldet, konnte das Salzburger Unternehmen im Geschäftsjahr 2015/2016 ein Umsatzplus von satten sieben Prozent einfahren. Die 45,2 Millionen Euro will Geschäftsführer Wolfgang Stangassinger (im Bild) im 60. Jahr des Bestehens noch einmal um acht Prozent steigern.

Das Wiener Start-up Daunenspiel – erdacht, konzipiert und realisiert von Sofia Vrecar – hat in Wien-Landstraße seinen ersten Showroom eröffnet. Präsentiert werden laut Firmengründerin exklusive Trends rund um die Ausstattung von „bed, bath & living“. Mit Designer-Bettwäsche, maßgefertigter Ware und Wohnaccessoires will sie sowohl Privatpersonen wie auch Geschäftskunden aus dem Bereich der Hotellerie und der Gastronomie ansprechen.

Vor 45 Jahren läutete die erste Bauhaus-Filiale das moderne DIY-Zeitalter auch in Österreich ein. Zum halbrunden Jubiläum kündigt der Spezialist für Haus und Garten – dort wo notwendig – ein Facelift für bestehende Fachzentren an. Weitere Standorte seien in Planung. Demnächst soll auch ein „moderner Online-Shop“ freigeschaltet werden.

Eine serbische Fachjury hat ihren Sieger gefunden: Die unter dem Markennamen „Hausmajstor“ auftretende serbische Niederlassung der Rustler Gruppe wurde bei den „CIJ Awards“ zum besten Facility Management-Unternehmen des Jahres 2016 gekürt. Insgesamt hatten rund 60 Unternehmen um den Spitzenplatz gerungen.

"Konsequentes Wachstum": 6B47-Vorstandsvorsitzender Peter Ulm meldet für das abgelaufene Jahr 2016 eine Steigerung des Investitionsvolumens von gut 952 Millionen Euro (2015) auf über 1,3 Millionen Euro. Eine Fortsetzung, so der Immoprofi, sei geplant und machbar.