Fertigstellung der Koralmbahn auf Schiene

Zu den aufgetauchten Gerüchten über eventuelle Bauverzögerungen beim Koralmtunnel stellte Landeshauptmann Gerhard Dörfler Samstags klar, dass der Bau der Koralmbahn sowie seine zeitgerechte Fertigstellung auf Schiene seien

"Der Vertrag zwischen den Ländern Kärnten und Steiermark und dem Bund sowie der ÖBB aus dem Jahr 2004 ist wasserdicht und kann nicht in Frage gestellt werden. Da fährt der Zug drüber", unterstrich Dörfler.

Persönliche Gespräche

In diesem Zusammenhang hat der Landeshauptmann vergangenen Freitag ein persönliches Gespräch mit Bundeskanzler Werner Faymann geführt, der ihm die zeitgerechte Umsetzung des Koralmprojektes sowie die Sicherstellung der Finanzierung erneut bestätigt habe. Dörfler: "Faymann hat mir die vertragskonforme Umsetzung sowie Finanzierung nochmals per Handschlag zugesagt. Ich gehe davon aus, dass der Herr Bundeskanzler Handschlagsqualität hat."

Dörfler fordert alle Fraktionen und Kärntner Abgeordneten im Parlament auf, sich auf Wiener Ebene für dieses Projekt einzusetzen. Die Gerüchte über Verzögerungen nehme er nicht sehr ernst, sehe aber mit großem Bedauern den Versuch, hier einen Anti-Kärnten-Kurs zu fahren.

Jahrhundertprojekt Koralmbahn

Die Koralmbahn ist ein Jahrhundertprojekt mit einer Investitionssumme von 4,2 Mrd. Euro. Über 260 Mio. Euro in Kärnten und 420 Mio. Euro in der Steiermark wurden bislang verbaut. Für Ende März 2009 ist der große Spatenstich für den Haupttunnel auf steirischer Seite geplant.

Erst kürzlich erfolgte der Spatenstich für den Hochleistungsbahnhof St. Paul-Lavanttal, eine Investition in Höhe von 24 Mio. Euro. Auch die italienischen Regionen Friaul und Veneto unterstützen das Projekt, das als Herzstück der Baltisch-Adriatischen Achse gilt. Die Baltisch-Adriatische Achse verbindet die Ostsee mit der Adria und führt von Danzig über Wien - Graz- Koralmtunnel - Klagenfurt - Villach nach Bologna.

beigestellt © beigestellt

Die Hochleistungsstrecke der Koralmbahn ist verkehrs- und wirtschaftspolitisch für Kärnten und den Süden Österreichs sowie die Nachbarregionen von größter Wichtigkeit, so Dörfler.


Autor:

Datum: 26.01.2009

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Immobilienprojekte

Bauträgerprojekt im niederösterreichischen Biedermannsdorf: Vario-Haus errichtet in der Marktgemeinde mehrere Doppelhäuser sowie ein Mehrparteienhaus in Niedrigenergiebauweise. Der Bedarf nach neuem Wohnraum im Wiener Umland sei enorm, die Nachfrage nach den neuen Domizilen am Mühlbach bereits kurz vor Baubeginn hoch, wie der Fertighausanbieter meldet. Die ersten Bewohner sollen bereits im Frühjahr 2018 an neuer Adresse ihre Zelte aufschlagen.

Versprochen wird urbanes Wohnen inmitten von sehr viel Grünraum: Am Montag startete Bauträger Mischek in Wien-Liesing sein neues Eigentumswohnungsprojekt. „In der Wiesen Ost“ werden 152 geförderte und 63 freifinanzierte Einheiten entwickelt. Der Projektname – „Mischeks Orangerie“ – soll Programm sein und laut Bauträger in Europas größte Urban Gardening-Siedlung münden.

Berlin wird immer mehr zum Tummelplatz österreichischer Entwickler und Investoren, die vor allem auf das Bürosegment bauen. Jetzt hat die Signa-Gruppe bei einer der letzten Freiflächen im Bereich des neu entstehenden Kommunikationsclusters Mediaspree, im ehemaligen Osten (Bezirk Friedrichshain), zugeschlagen. Gekauft wurde die Liegenschaft im Rahmen eines Asset Deals von der für die Quartierentwicklung hauptverantwortlichen Anschutz Entertainment Group (AEG). Gleich neben der Mercedes-Benz Arena soll nun ein 90 Meter hohes Bürogebäude errichtet werden.

Die Deutschland-Tochter der 6B47 Real meldet im Berliner „Europacity“-Quartier des Entwicklungsgebietes „Stadthafen“ den Kauf eines Grundstücks. Am Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal werden vom Entwickler auf rund 4.350 Quadratmetern Eigentumswohnungen errichtet.

Der heimische Immobiliendeal des Jahres ist perfekt: Wie Signa und ihre Berater von der EHL heute bekanntgegeben haben, werden die drei Icon Vienna-Türme nebst dem Wiener Hauptbahnhof – die Fertigstellung wird vom Entwickler mit Herbst 2018 angegeben – im Rahmen eines Forward Deals an die Allianz veräußert. Über den Kaufpreis, der von Experten auf einen hohen neunstelligen Betrag geschätzt wird, haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart.

Der Beschluss steht. Wie Projektentwickler Ca Immo jetzt mitgeteilt hat, ist der Bau des Hotelhochhauses „One“ in Frankfurt in trockenen Tüchern. Nach seiner Fertigstellung wird der 190 Meter hohe Hotel- und Büroturm zwischen Bankenviertel und Messe (Europaviertel) die Skyline von „Mainhattan“ ergänzen. Projektentscheidend sei der Abschluss eines langfristigen Pachtvertrages mit der international operierenden NH Hotel Group gewesen, wie im Zuge der Pressekonferenz verlautbart wurde. Der Hotelbetrieb soll mit Fertigstellung des Towers im Frühjahr 2021 starten.

Das Zollamt am Wiener Donaukanal ist Geschichte – an seine Stelle tritt „Triiiple“. Die Baugenehmigung für die neuen, über 100 Meter hohen, Wohntürme ist erteilt, wie die beiden Projektpartner Soravia Equity (eine Tochter der Soravia Group) und die BIG-Tochter Are Development informiert haben. Bereits in den kommenden Wochen würden die Bauarbeiten für die beiden ersten Türme aufgenommen werden. Nummer drei sei noch in der Planungsphase. Parallel dazu wurde bereits mit dem Verkauf der 240 freifinanzierten Wohnungen begonnen. Ende 2020 sollen die ersten Bewohner einziehen.

Vor einem Jahr ist für die Bürogebäude QBC 3 und QBC 4 im Wiener Quartier Belvedere Central der Baustart erfolgt. Zur Sommersonnenwende 2017 wurde jetzt der finale Countdown eingeläutet. Fertiggestellt sein sollen beide Bauteile noch im heurigen Jahr, wie die Projektentwickler von UBM im Rahmen der Gleichenfeier verraten haben. Zudem ist man bereits vollvermietet.

Das ehemalige Hauptpostgebäude im Wiener Stubenviertel wird zum „Post Palais“: Geplant sind rund 80 Eigentumswohnungen im klassischen Stilaltbau und zeitgeistige Penthouses, die ab sofort zum Verkauf stehen und von der IVV vertrieben werden. Eine Luxusherberge und ein Restaurant sollen an der historischen Adresse ebenso Platz finden. Für den Umbau wurde ein Architektentrio engagiert. Baubeginn ist noch im heurigen Jahr. Spätestens Anfang 2020 sollen Bewohner und Hotelgäste einchecken können.