EU-Förderungen in Bulgarien

Bulgarien hat sich auf dem Weg zur Europäischen Union ständig modernisiert und entwickelt. Das Land zählt derzeit zu den interessantesten Zielen von Auslandsinvestitionen in Süd-Ost Europa.

Bulgarien hat sich auf dem Weg zur Europäischen Union ständig modernisiert und entwickelt. Das Land zählt derzeit zu den interessantesten Zielen von Auslandsinvestitionen in Süd-Ost Europa. Durch die EU-Förderprogramme 2007-2013 wird die bulgarische Wirtschaft weiter modernisiert, was einen großen Anreiz für ausländische Firmen hervorruft, ihre Investitionen in Bulgarien durchzuführen und aus dem schnellen Wachstum des Landes mitzuprofitieren.


Nationale Förderungen
Ziele der Förderungen
Effektivitätserhöhung der Unternehmen und Entwicklung einer Business-Umgebung, Entwicklung wissenbasierter und innovationsgerichteter Wirtschaft, Verstärkung der internationalen Marktposition der bulgarischen Wirtschaft.

Wer ist antragsberechtigt
Unternehmen mit Registrierung in Bulgarien bzw. ausländische Investoren

Was wird gefördert
Nach dem Gesetz zur Förderung von Investitionen (2004) werden Investitionen für Erwerb von langlebigen Aktiva (Errichtung, Erweiterung bzw. Modernisierung einer Produktion), die Arbeitsplätze schaffen und innerhalb 3 Jahren durchgeführt werden, gefördert. Die Natur der Förderung hängt vom konkreten Förderungsprogramm ab.

a) Nationaler Umweltfond – finanziert Projekte für den Umweltschutz Bulgariens

b) Unternehmen über Verwaltung der Umweltschutztätigkeiten – finanziert vor allem umweltfreundliche Projekte und wissenschaftliche Forschungen

c) Nationaler Innovationsfond – Ziel des Fonds ist Erhöhung der Konkurrenzfähigkeit der bulgarischen Wirtschaft. Es werden zwei Projekttypen gefördert:

• Wissenschaftlich angewandte Erfindungsprojekte
• Technisch wirtschaftliche Vorprojektforschungen

Projekttyp

Geförderte Tätigkeiten

Förderungssatz

Zusätzliche Förderung

Maximale Förderung

Wissenschaftliche angewandte Erfindungsprojekte

Lohnkosten
Sozialabgaben
Materialien
Maschinen
Abgaben für Subunternehmen
Kosten für Patente

25% - 50%

Max. 20% bis zu 10% nur für KMUs bis zu 10% bei Zusammenarbeit mit staatlichen Organisationen

Bis zu 70% von Gsamtkosten für die Projektrealisation im Rahmen von € 255 Tsd

Technische wirtschaftliche Forschung

Lohnkosten
Sozialabgaben
Ausgaben für Subunternehmen
Materialien

bis zu 50%

keine

Bis zu € 25,50 Tsd


Autor:

Datum: 29.05.2008

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Märkte

Laut Re/Max ImmoSpiegel wurden 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 0,8 Prozent mehr Einfamilienhäuser verkauft und verbüchert. Das sind genau 88 Liegenschaften mehr als im Rekordjahr davor: Der Hype um das Häuschen im Grünen ging also in die Verlängerung. Im Vergleich zu 2012 sind die dafür eingesetzten Mittel gleich um ein knappes Drittel nach oben geschnellt.

CBRE meldete heute die ersten Quartalszahlen zum Wiener Büromarkt 2017: Demnach seien rund 36.000 Quadratmeter Fläche neu vermietet worden. Im Vergleich zum Q1 2016 ergibt das ein Minus von 43 Prozent. Doch der Markt soll den Experten zufolge wieder anziehen: Neue Büroflächen und der in die Wege geleitete Brexit könnten für Bewegung sorgen. Die Erwartungen sind jedenfalls hoch.

Es wird viel investiert. Der Motor der heimischen Immo-Branche brummt: Laut den ersten Quartalszahlen aus 2017, die EHL Immobilien in seinem Marktbericht publiziert hat, wurden Objekte mit einem Gesamtwert von rund 710 Millionen Euro gehandelt. Damit wird im Vergleich zu 2016 ein Plus von 45 Prozent ausgewiesen. Und ein Ende des Höhenflugs scheint nicht in Sicht.

Zinshäuser bleiben heiß begehrt. In Wien aber auch im Rest des Landes: Die Otto Immobilien-Gruppe publizierte diese Woche in ihrem Marktbericht aktuelle Wien-Zahlen. Der Zinshausspezialist Hudej hatte bereits zuvor seine Österreich-Bilanz 2016 veröffentlicht.

Der heimische Stadtmensch will eigentlich aufs Land – die Landbevölkerung von dort nicht weg. So der Tenor einer Market-Studie im Auftrag des Fachverbands der Stein- und keramischen Industrie, BAU!MASSIV!, die gestern präsentiert wurde. Der globale Trend, der die städtischen Verdichtungsräume als große „Wunschorte“ ausweise, würde sich den Autoren zufolge hierzulande nicht bestätigen.

Letzten Freitag ist die MIPIM, die größte internationale Gewerbeimmobilienmesse, im südfranzösischen Cannes zu Ende gegangen. Als bestimmende Themen der 2017er-Auflage haben sich die Bereiche Digitalisierung aber auch alternative Assetklassen herauskristallisiert. Die Stimmungslage unter den 23.000 Besuchern war, so einhelliger Tenor an der Côte d´Azur, angehoben: Auch beim auf Logistik spezialisierten Immobilienentwickler Go Asset Development, der das Thema Stadtlogistik ins Spiel bringt.

Eine hohe Transaktionsdichte bei steigenden Preisen meldet Re/Max Austria für das Jahr 2016 am Eigentumswohnungsmarkt: 47.846 Wohnungen seien laut dem heute publizierten Immo-Spiegel verbüchert worden. Dies entspricht im Vergleich zum Rekordjahr 2015 einem Plus von 4.102 Einheiten oder von 9,4 Prozent. Laut den jüngsten Zahlen haben die Preise im Wohnungseigentum um durchschnittlich 4,4 Prozent angezogen.

Es geht in der Bundeshauptstadt weiter aufwärts: Wurden im Jahr 2016 nur 60.000 Quadratmeter Büroneuflächen auf den Markt geworfen, so rechnet man bei EHL Immobilien für das laufende Jahr mit gut dem Zweieinhalbfachen. 2018 dürften laut dem Büromarktbericht des Immo-Spezialisten mehr als 330.000 Quadratmeter folgen. „Damit erreicht beziehungsweise übertrifft das Fertigstellungsvolumen die Rekordwerte aus den Jahren vor der Finanzkrise 2008“, erklärt EHL-Büroimmobilienleiter Stefan Wernhart.

Die Umsatzeinbrüche der Jahre 2012 bis 2015 in der Fertighausbranche gehören der Vergangenheit an: 2016 nahm die mittlerweile stark konzentrierte Branche Fahrt auf. Und mit plus sieben Prozent recht deutlich. Die Zahl der verkauften Häuser stieg um 4,6 Prozent, wie Interconnection Consulting in einer aktuellen Studie aufzeigt. 2017 soll den Autoren zufolge ähnlich gut performen. Realistisch sei ein Umsatzwachstum von 6,4 Prozent. Mit ein Grund? Die Häuslbauer werden bequemer; schlüsselfertige Lösungen boomen. Zudem seien der Aufschwung in der Bauwirtschaft und steigende Preise hilfreich.