EU-Förderungen in Polen

Im Zeitraum 2007-2013 sind neue EU-Fördermittel in Höhe von 81 Mrd. EUR nur für Polen vorgesehen, was das Land zum größten Begünstigen der Kohäsionspolitik 2007-2013 der Europäischen Union macht.

Im Zeitraum 2007-2013 sind neue EU-Fördermittel in Höhe von 81 Mrd. EUR nur für Polen vorgesehen, was das Land zum größten Begünstigen der Kohäsionspolitik 2007-2013 der Europäischen Union macht. Eine zusätzliche Möglichkeit, für Ihre Investitionen in Polen ein Finanzierungsoptimum zu schaffen sind die so genannten Sonderwirtschaftszonen (SWZ), in denen Unternehmen besondere Vorteile genießen. Das schnelle Wirtschaftswachstum mit ca. 6% p.a. ist eines der größten in der EU und die Fußball Europameisterschaften EURO 2012 sollen zusätzliche Investitionen ins Land anlocken.

EU-Förderprogramme 2007-2013 im Überblick
Aus Unternehmersicht die wichtigsten Projekte:
» OP Innovative Wirtschaft
8,3 Mrd. EUR an Förderungen vorgesehen
» OP Humankapital
9,7 Mrd. EUR an Förderungen vorgesehen
» OP Beihilfe Infrastruktur und Umwelt
27,8 Mrd. EUR an Förderungen vorgesehen

Wer ist antragsberechtigt
Unternehmen, Institutionen, wissenschafts- und Forschungszentren

Schwerpunkte der geförderten Projekte:
• Forschung und Entwicklung von innovativen Technologien
• Investitionen mit hohem innovativem Potenzial
• Unterstützung der Wettbewerbsfähigkeit der polnischen Unternehmen
• Personalschulungen und -Weiterbildung
• Umweltfreundliche Technologien

Was wird bei Investitionen gefördert
• Ankauf von neuer oder gebrauchter Ausrüstung und Maschinen sowie die Kosten der Installation und Inbetriebnahme
• Ankauf der für das Projekt notwendigen Grundstücke
• Ankauf von Immobilien
• Ankauf der für das Projekt notwendigen Computer Software
• Leasingraten
• Technische Büroausrüstung
• Technische Infrastruktur
• Immaterielle und rechtliche Aktiva (Patente, Lizenzen)
• Mit dem Projekt verbundene Werkstoffe, Materialien und Bauarbeiten
• Ankauf oder Leasing von Transportmitteln

Das Maximalniveau der Förderungen aus den EU-Fonds 2007-13 nach Region und Unternehmenstyp:

Region der IntvestitionKleineMittlereGroße
Hauptstadt Warschau

50%

40%

30%

Niederschlesien, Masowien ohne Warschau, Pommern, Schlesien, Großpolen, Westpommern

60%

50%

40%

Kujawien-Pommern, Lublin, Lebus, Lodsch, Kleinpolen, Oppeln, Karpatenvorland, Podlachien, Heiligkreuz, Ermland-Masuren

70%

60%

50%

Förderstelle

Ministerium für die Regionale Entwicklung so wie Marshalls Ämter in den Regionen.

Fördersumme
Maximale Förderungssumme beträgt € 10 Mio. bzw. 70% der Projektkosten

Polnische Sonderwirtschaftzonen (SWZ) im Überblick:

Die öffentliche Hilfe für Unternehmen
Die Sonderwirtschaftszonen bieten den Unternehmern öffentliche Hilfe in Form von Einkommensteuerbefreiungen an.

Voraussetzung:
Investition in Höhe von mindestens 100 Tsd. EUR

Vorteile:
– Recht auf Einkommensteuerbefreiungen in einer maximalen, vom EU-Gesetz zugelassenen Höhe
– 50% der getragenen Investitionsausgaben für große Unternehmer
– 60% für mittlere Unternehmer
– 70% für kleinere Unternehmer

Die Berater von M27 sind Experten für Internationalisierung inkl. internationale Förderungen im CEE Gebiet und unterstützen Sie gerne beim Finden der am besten geeigneten Förderung für Ihr Projekt.

Nähere Informationen über unser Unternehmen entnehmen sie bitte aus der Kontaktbox.


Autor:

Datum: 15.06.2009

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Märkte

Laut Re/Max ImmoSpiegel wurden 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 0,8 Prozent mehr Einfamilienhäuser verkauft und verbüchert. Das sind genau 88 Liegenschaften mehr als im Rekordjahr davor: Der Hype um das Häuschen im Grünen ging also in die Verlängerung. Im Vergleich zu 2012 sind die dafür eingesetzten Mittel gleich um ein knappes Drittel nach oben geschnellt.

CBRE meldete heute die ersten Quartalszahlen zum Wiener Büromarkt 2017: Demnach seien rund 36.000 Quadratmeter Fläche neu vermietet worden. Im Vergleich zum Q1 2016 ergibt das ein Minus von 43 Prozent. Doch der Markt soll den Experten zufolge wieder anziehen: Neue Büroflächen und der in die Wege geleitete Brexit könnten für Bewegung sorgen. Die Erwartungen sind jedenfalls hoch.

Es wird viel investiert. Der Motor der heimischen Immo-Branche brummt: Laut den ersten Quartalszahlen aus 2017, die EHL Immobilien in seinem Marktbericht publiziert hat, wurden Objekte mit einem Gesamtwert von rund 710 Millionen Euro gehandelt. Damit wird im Vergleich zu 2016 ein Plus von 45 Prozent ausgewiesen. Und ein Ende des Höhenflugs scheint nicht in Sicht.

Zinshäuser bleiben heiß begehrt. In Wien aber auch im Rest des Landes: Die Otto Immobilien-Gruppe publizierte diese Woche in ihrem Marktbericht aktuelle Wien-Zahlen. Der Zinshausspezialist Hudej hatte bereits zuvor seine Österreich-Bilanz 2016 veröffentlicht.

Der heimische Stadtmensch will eigentlich aufs Land – die Landbevölkerung von dort nicht weg. So der Tenor einer Market-Studie im Auftrag des Fachverbands der Stein- und keramischen Industrie, BAU!MASSIV!, die gestern präsentiert wurde. Der globale Trend, der die städtischen Verdichtungsräume als große „Wunschorte“ ausweise, würde sich den Autoren zufolge hierzulande nicht bestätigen.

Letzten Freitag ist die MIPIM, die größte internationale Gewerbeimmobilienmesse, im südfranzösischen Cannes zu Ende gegangen. Als bestimmende Themen der 2017er-Auflage haben sich die Bereiche Digitalisierung aber auch alternative Assetklassen herauskristallisiert. Die Stimmungslage unter den 23.000 Besuchern war, so einhelliger Tenor an der Côte d´Azur, angehoben: Auch beim auf Logistik spezialisierten Immobilienentwickler Go Asset Development, der das Thema Stadtlogistik ins Spiel bringt.

Eine hohe Transaktionsdichte bei steigenden Preisen meldet Re/Max Austria für das Jahr 2016 am Eigentumswohnungsmarkt: 47.846 Wohnungen seien laut dem heute publizierten Immo-Spiegel verbüchert worden. Dies entspricht im Vergleich zum Rekordjahr 2015 einem Plus von 4.102 Einheiten oder von 9,4 Prozent. Laut den jüngsten Zahlen haben die Preise im Wohnungseigentum um durchschnittlich 4,4 Prozent angezogen.

Es geht in der Bundeshauptstadt weiter aufwärts: Wurden im Jahr 2016 nur 60.000 Quadratmeter Büroneuflächen auf den Markt geworfen, so rechnet man bei EHL Immobilien für das laufende Jahr mit gut dem Zweieinhalbfachen. 2018 dürften laut dem Büromarktbericht des Immo-Spezialisten mehr als 330.000 Quadratmeter folgen. „Damit erreicht beziehungsweise übertrifft das Fertigstellungsvolumen die Rekordwerte aus den Jahren vor der Finanzkrise 2008“, erklärt EHL-Büroimmobilienleiter Stefan Wernhart.

Die Umsatzeinbrüche der Jahre 2012 bis 2015 in der Fertighausbranche gehören der Vergangenheit an: 2016 nahm die mittlerweile stark konzentrierte Branche Fahrt auf. Und mit plus sieben Prozent recht deutlich. Die Zahl der verkauften Häuser stieg um 4,6 Prozent, wie Interconnection Consulting in einer aktuellen Studie aufzeigt. 2017 soll den Autoren zufolge ähnlich gut performen. Realistisch sei ein Umsatzwachstum von 6,4 Prozent. Mit ein Grund? Die Häuslbauer werden bequemer; schlüsselfertige Lösungen boomen. Zudem seien der Aufschwung in der Bauwirtschaft und steigende Preise hilfreich.