Neues Hauptquartier für freies Radio Liberty

Die Radiostation „Radio Free Europe/Radio Liberty“ hat im November 2008 ihr neues Hauptquartier im von der ORCO-Gruppe errichteten „Hagibor Office Building“ im Südosten Prags bezogen.

"Wir sind stolz darauf, eine neue repräsentative Heimstatt für eine so ehrwürdige Organisation errichtet haben zu dürfen", erklärte Jean-Francois Ott, CEO der Investmentgruppe, "RFE/RL spielte schon in der Geschichte der Tschechischen Republik eine herausragende Rolle und setzt nun ihre Unterstützung der Redefreiheit und Menschenrechte in jenen Staaten fort, in denen diese gefährdet sind. Wir schätzen uns glücklich diesen langfristigen Mieter in der ORCO-Familie von erstklassigen Investmentimmobilien in Prag begrüßen zu dürfen."

22.000 Quadratmeter Bürofläche in Südwesten Prags
Das "Hagbor Office Building" wird der neue Arbeitsplatz für insgesamt fünfhundert tschechische und internationale Mitarbeiter des Nachrichtenbetriebs sein: RFE/RL hat das Gebäude für fünfzehn Jahre gemietet, mit einer Option für Verlängerung um weitere fünfzehn Jahre. Das Gebäude entspricht allen Ansprüchen eines Rundfunkbetriebs im 21. Jahrhundert und entspricht den höchsten Sicherheitsstandards: Studios und Büros umfassen fünf Stockwerke, die alle um einen zentralen News-Room gruppiert sind, Entworfen wurde das Projekt vom Architekturstudio Cigler Marani.

RFE/RL ist eine internationale Rundfunkanstalt, die in der Zelt des Kalten Krieges aus München Osteuropa über den Äther mit dort zensurierten Nachrichten versorgte. Nach der Wende und dem Fall des Kommunismus übersiedelte die Station nach Prag. Heute sendet RFE/RL in den Landessprachen unter anderen nach Russland, Belarus, Afghanistan und in den Iran und den Irak - und erreicht in 25 Ländern mehr als zwanzig Millionen Hörer.


Autor:

Datum: 13.08.2009

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Immobilienprojekte

Im Juni 2016 startete Immobilien Funk im Auftrag der Stumpf Wohnprojekte mit dem Verkauf der 81 freifinanzierten Eigentumswohnungen im Projekt "Home 2" direkt am Handelskai. Heute wurden die ersten Schlüssel an 77 Neo-Eigentümer übergeben; eine Verwertungsrate von über 95 Prozent.

Vor knapp einem Jahr erfolgte in Wien Landstraße der Spatenstich, jetzt wurde seitens des Projektentwicklers zur Baustellenfeier für „The Ambassy Parkside Living“ geladen. Im Sommer 2018 sollen die Eigentumswohnungen bezugsfertig sein.

Dachgleiche für die Renzo Piano-Türme: Das zurzeit größte freifinanzierte Wohnprojekt der Bundeshauptstadt ist im Zeit- und Budgetplan. Laut Signa soll die Luxus-Wohnturmanlage und ein anschließender Hotelkomplex Anfang 2019 fertiggestellt sein.

Kürzlich erfolgte der Spatenstich für ein neues Wohnprojekt mit Miet- und Eigentumswohnungen der KIBB im zweiten Wiener Gemeindebezirk. Bezugsfertig soll die Anlage laut den Projektentwicklern Anfang 2019 sein.

Film ab für die finale Bauphase 204 freifinanzierter Eigentumswohnungen im Grünen: Auf dem Terrain der ehemaligen Filmstudios in Wien Liesing luden die Projektpartner gestern zum traditionellen Baustellentermin. Mit dabei: Bauherren, Architekten, Investoren, Arbeiter, Projektpartner und die ersten Bewohner und Eigentümer. Was zu erfahren war: 65 Prozent der Wohnungen sind bereits verkauft.

Der Wohnungsmarkt in und rund um Wien bleibt angespannt. Das bekommt auch die niederösterreichische Landeshauptstadt zu spüren, wo aufgrund von Zuzug und guter Verkehrsanbindung die Zahl der Wohnungssuchenden weiter steigt. High-Quality-Objekte sind daher Mangelware – im Bereich Eigentum und besonders auch im Mietsegment. Mit dem Bau der Design-Wohnhausanlage „max.living“ will die Semper Constantia Immo Invest hier das Angebot erweitern. Motto: „Schöner als Kaufen“.

In einem Jahr wird das Wiener Wohnprojekt „Laendyard“, in Teilen ein Joint Venture von JP Immobilen und CA Immo an der Erdberger Lände, fertiggestellt sein. Schon gestern mischten sich im Rahmen der Gleichenfeier besonders viele Neo-Eigentümer unter die Projektpartner, Medienvertreter und Bauarbeiter. 93 Prozent der insgesamt 270 im Bau befindlichen Eigentums- und Vorsorgewohnungen an der Erdberger Lände seien bereits verkauft worden, wie Exklusivvermarkter JP Immobilien im Zuge der Begehung betont hat.

Das derzeit von der UBM-Tochter „Münchner Grund Immobilien Bauträger GmbH“ entwickelte Hotel- und Büroimmobilienprojekt wechselt nun im Rahmen eines Forward Deals für 190 Millionen Euro den Besitzer. Die Übergabe an einen offenen Spezialfonds der Real I.S.-Gruppe wurde für den Sommer 2018 vereinbart. Knapp 40 Prozent des Kaufpreises werden laut Konzerninformationen noch in diesem Jahr in die UBM-Kasse fließen.

Eine Turmbaustelle in der Krakauer Innenstadt wurde über Jahrzehnte zum Dauerzustand. Doch die Strabag macht dem Dämmerschlaf jetzt ein Ende. Für einen Investor wird an Ort und Stelle ein aus fünf Gebäuden bestehendes Geschäftszentrum, das Unity Centre, errichtet. Geschätzte Kosten: rund 89 Millionen Euro. Wo jetzt noch der unvollendete Bau steht, soll das höchste Gebäude der Stadt in die Höhe wachsen.