Gaulhofer expandiert in USA

Gaulhofer expandiert in Zusammenarbeit mit Pella, dem zweitgrößten Fensterhersteller der USA, in den Vereinigten Staaten. Damit plant das Unternehmen, das Marktvolumen signifikant zu erhöhen. Gefragt sind vor allem hochwertige Holz- und Holz-Alu-Fenster für ein gehobenes Marktsegment.

Gaulhofer © Gaulhofer

Exklusive Privatresidenz in Florida, ausgestattet mit Fenstern und Türen von Gaulhofer.

So wurde der Kooperationsvertrag mit Pella, der über den amerikanischen Importeur von Gaulhofer, der Firma Fenblik LLC mit Sitz in Jacksonville, Florida, kürzlich abgeschlossen. Pella ist der zweitgrößte Fensterhersteller der USA. Gaulhofer Geschäftsführer DI Josef Kleebinder setzt hohe Erwartungen in das US-Geschäft: „In den USA punkten wir vor allem mit unseren besonders hochwertigen Holz- und Holz-Alu-Fenstern. Dass sich der zweitgrößte Fensterhersteller der USA für Gaulhofer entschieden hat, ist eine große Chance für uns und unterstreicht einmal mehr die herausragende Qualität unserer Produkte.“

Für Übersee zertifiziert

Europäische Produkte genießen in den USA einen guten Ruf. In den USA herrschen aber andere Gesetze und Normen als in der EU. "Europäische Hersteller setzen auf eine völlig andere Technik als US-amerikanische Produzenten“, betont Christoph Mayer, Exportmanager bei Gaulhofer. So hat sich das Unternehmen 2012 als erster industrieller Fensterhersteller Europas den aufwändigen und äußerst strengen Zertifizierungen in den USA unterzogen und erreichte unter anderem bei der Hurricane-Prüfung Bestwerte. Seither dürfen die Fenster aus der Steiermark überall in den USA und auch in Kanada vertrieben werden.

Hurricane-geprüft

Zum Einsatz kommen zwar grundsätzlich die gleichen Fenster wie in Europa. Nur für Hurricane-Gebiete gelten besondere Anforderungen. Dennoch werden nur rund 10% der Produkte in Standardausführung verschifft, erklärt Christoph Mayer: „Wir liefern an den gehobenen Privatkunden, wo in der Regel der Architekt bzw. der Interior Designer das Design wie auch Oberflächen und Holzart definieren. Besonders bei Farben und Lasuren gibt es hier immer wieder Sonderwünsche.“ Vorerst wurde Florida zum Testmarkt erklärt: In den Schauräumen von Miami und Naples werden Gaulhofer Produkte bereits im Rahmen eines Shop-in-Shop-Konzepts präsentiert. Im Frühjahr wird ein dritter Schauraum in Orlando dazukommen. Ist man in Florida erfolgreich, wird das Konzept kurzfristig in andere US-Bundesstaaten ausgerollt.


AutorIn:

Datum: 02.04.2015

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Unternehmen

"Konsequentes Wachstum": 6B47-Vorstandsvorsitzender Peter Ulm meldet für das abgelaufene Jahr 2016 eine Steigerung des Investitionsvolumens von gut 952 Millionen Euro (2015) auf über 1,3 Millionen Euro. Eine Fortsetzung, so der Immoprofi, sei geplant und machbar.

Zum zehnten Geburtstag wurde dem auf Logistik spezialisierten Immobilienentwickler das Zertifikat „Regulated by RICS“, das hohe Ethik- und Qualitätsstandard bescheinigt, verliehen. Damit ist man erst das achte rot-weiß-rote Unternehmen, das dieses Prädikat führen darf.

Das Projektgeschäft der Raiffeisen evolution project development GmbH wird nach der Eigentümer-Rochade mit dem Jahr 2017 unter neuen Namen abgewickelt: Die Agenden laufen nunmehr unter dem Dach der „STRABAG Real Estate GmbH“ (SRE), wie die Geschäftsführung heute bekannt gegeben hat. Die Namensänderung ist bereits rechtkräftig. Österreich-Sitz ist die Bundeshauptstadt Wien.

Neues Doppelhaus-Konzept von Vario-Haus: Der Fertighaushersteller bringt Duplex auf den Markt. Gedacht ist das Haus für zwei oder drei Familien (Duplex Trio), die sich die Kosten teilen wollen, aber auf separate Wohneinheiten nicht verzichten möchten.

HYPO NOE hält künftig nur mehr Minderheitsanteil. Eigentümerwechsel soll sich dem Unternehmen zufolge positiv auf das operative Geschäft der NOE Immobilien Development AG auswirken.

Kick-off für eine neue Unit: PlanetHome Immobilien Austria lancierte mit Jahresbeginn die neue Abteilung „Bauträger und Projektentwickler“. Für die Vermarktung wird Alexander Marcian (im Bild) verantwortlich zeichnen. Gestartet wird mit einem Projekt-Trio der „Prisma Zentrum für Standort- und Stadtentwicklung“ in Wien-Nord.

Im Zuge der weiteren Konzentration auf das Kernportfolio trennt sich die Immofinanz von heimischen Retailobjekten. Über den Käufer – laut Konzerinfo ein österreichischer Immobilieninvestor – und den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Das Unternehmen will sich künftig auf die eigenen Retail Parks „Stop Shop“ und die Center-Marke Vivo! konzentrieren.

Den schwedischen Einrichter zieht es zum Wiener Westbahnhof. Wie heute bekannt wurde, hat Ikea das Rennen um das sich im Eigentum der ÖBB befindende sogenannte „Blaue Haus“ – direkt hinter der „BahnhofCity Wien West“ – gemacht. Das Möbelhaus verspricht shoppen nach städtischen Standards – für ein urbanes, umweltbewusstes Publikum.

Zwei Baustoffanbieter ziehen mit Jahresbeginn 2017 an einem Strang. Wie die Konzernmutter bekannt gibt, werden die Wienerberger Ziegelindustrie GmbH und die Tondach Gleinstätten AG ihre österreichischen Aktivitäten im Wand- und Dachziegelbereich künftig bündeln. Mit drei Vertriebsregionen wolle man noch näher zu den Kunden rücken. Speerspitzen des neuen Markendoppels für Dach und Wand sind mit Franz Kolnerberger und Christian Weinhapl zwei erfahrene Konzernköpfe.