Neues Hrachowina-Headquarter in Wien-Donaustadt

Hrachowina stellt sich neu auf. In der neuen Wien-Zentrale am Standort Donaustadt, der soeben übernommen wurde, werden künftig auch die Forschungs- und Entwicklungsabteilung zusammengefasst; die Endfertigung und ein Schauraum installiert. Gleichzeitig wandert die Produktion nach Niederösterreich. Bis zum Frühjahr 2018 sollen Standortwechsel und Optimierungsprozesse abgeschlossen sein, wie es in einer Aussendung des Unternehmens heißt.

Hrachowina wandert nicht weit, man bleibt im angestammten Stammbezirk: Umgezogen wird in die Puchgasse 2, an den ehemaligen Standort der Firma Trost. Die nächsten Monate stehen im Zeichen des Umbaus. Geschäftsleiter Peter Frei spricht von perfekten Bedingungen. Es seien nur kleinere Adaptionen notwendig.

Hrachowina/citronenrot © Hrachowina/citronenrot

Alexander Hrachowina (Head of Controlling), Peter Hrachowina (gf. Gesellschafter und Produktionsleiter) und Peter Frei (Geschäftsleitung).

Der gewählte Standort hat eine großzügige Fläche von 6.000 Quadratmeter, davon sind 1.000 Quadratmeter Office-Flächen; 1.600 Quadratmeter entfallen auf die Halle. Die Planung der neuen Produktion und Standorte ist damit abgeschlossen, sagt Peter Hrachowina, Inhaber in dritter Generation, der mit dem Umzug Österreich und Wien treu bleibt. „Wir sind jetzt optimal aufgestellt. Ich freue mich, dass die Zentrale in Kagran bleibt, wo mein Großvater mit Bootsbau und Zimmerei begonnen hat.“

Produktion geht nach Wiener Neustadt und ins Waldviertel

Die Produktion wird mit Ende 2017 nach Niederösterreich verlagert: Eine Nutzungsvereinbarung mit der Firma Weinzetl in Wiener Neustadt, mit denen man sich die Produktionsanlagen für die Holzfensterproduktion teilen wird, sei bereits unter Dach und Fach, meldet das Unternehmen. Dort wird bis 2018 weiter investiert und ausgebaut. Unternehmen und Marken blieben weiterhin getrennt. Die Kunststofffensterproduktion wandert ins Waldviertel. Das Unternehmen beteiligt sich auch dort an der bestehenden Produktionsgemeinschaft waku.


AutorIn:

Datum: 08.06.2017

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Unternehmen

Neben den Häuslbauern, für die eine neue "New Living"-Typenreihe (Bild) entwickelt wurde, lockt jetzt wieder das B2B-Geschäft. Zudem will der Fertighausbauer auch auf dem Wachstum versprechenden deutschen Markt stärker Fuß fassen.

Servus und Grüezi: Hudej Zinshausmakler macht den Schritt über die Westgrenze und eröffnet einen Standort im Herzen Zürichs. Dort will man finanzstarke Anleger – Eidgenossen wie internationale Investoren – abholen. Transaktionsziel: eine Milliarde Euro mehr in den nächsten fünf Jahren.

Vizekanzler Wolfgang Brandstetter auf Heimattour. In Echsenbach besuchte er den Produktionsstandort des Fertighausproduzenten.

Gewohnte Gewinner bei der Expo Real: Im Rahmen der bis heute laufenden Leitmesse für Immobilien und Investitionen in München sicherte sich die Buwog zum mittlerweile dritten Mal in Folge den REB-Preis in der Kategorie „Top 100 Residential Österreich“.

Maximilian Kneussl, bislang Managing Partner sowie größter privater Kapitalgeber der Vestwerk Property Partners, hat mit Ende September der Gesellschaft den Rücken gekehrt. Ab sofort will er mit seiner Unternehmensgruppe „CROWND Estates“ am Wiener Markt mitmischen.

Das Netzwerk der unabhängigen Plattform „MeineRaumluft.at“ hat starken Zuwachs bekommen. Mit dem innovativen Technologieunternehmen Dyson soll ab sofort noch mehr für gesunde Raumluft getan werden.

ISS Facility Services ist Österreichs führender Gesamtanbieter für alle Dienstleistungen rund ums Gebäude: Property Services, Support Services, Cleaning Services, Security Services und Catering Services. Alles aus einer Hand. ISS ist weltweit seit 1901 erfolgreich und seit 60 Jahren marktführend in Österreich.

Kick-off in Rot-Weiß-Rot: Letzten Freitag, den 1. September hat der deutsche Wärmepumpenhersteller ait seine Österreich-Niederlassung in Wiener Neudorf mit einem Open Office-Event offiziell eingeweiht. Ab sofort werden Service und Vertrieb der Marke Novelan – beides war bislang direkt aus Deutschland direkt gesteuert worden – ausgerollt. Im Jänner 2018 folgt die Linie alpha innotec. Das entstehende Zwei-Marken-Dach wird vom ausgewiesenen Heizungsexperte Manfred Ceplecha (links im Bild) gesteuert.