Immoblienmarkt Bulgarien

Ein Überblick über die Lage im interessanten CEE-Markt Bulgarien, in schwierigen Zeiten.

Das Jahr 2009 soll für Bulgarien einen Neustart in Wohn- und Gewerbejahr bedeuten. Hatte der bulgarische Markt speziell im letzten Quartal 2008 die Auswirkungen der Krise zu spüren bekommen, so stellt 2009 angesichts der prekären Finanzierungslage eine neue Herausforderung dar.

Experten gehen jedenfalls davon aus, dass qualitativ ansprechende Projekte sowohl was die Marktlage als auch die Finanzierungsmöglichkeiten anbelangt, 2009 und 2010 eine Chance bekommen sollen.

Speziell der industrielle sowie der Logistikimmobilien-Sektor wurden von der Krise bisher nur geringfügig
betrofen. Lediglich die Zulieferindustrie geriet im Zuge der wirtschaftlichen Turbulenzen in Schwierigkeiten, zahlreiche solide Projekte konnten aber ungehindert durchgeführt werden.


Derzeit werden allerdings weniger Projekte realisiert, als noch in den Jahren zuvor, und am Büro- und Gewerbeimmobilienmarkt dreht es sich mehr denn je um den Standort. Neu an der Nachfragesituation ist vor allem, dass sich diese vor allem im Shopping- und Retailbereich stark verringert hat, während andere Branchen (wie etwa die Pharmaindustrie) nachwievor neue Standorte benötigen und suchen.

(Quelle: Colliers)


Autor:

Datum: 03.09.2009

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Märkte

Abschluss der Dialog-Runde 2017 in der Blauen Lagune. Diskutiert wurde der digital vorangetriebene Wandel in der Asset Klasse Hotel: Wie sieht er aus? Was definiert das Hotel 4.0 – der Investor? Und wo bleibt der Gast?

Die Wiener werden immer mehr, damit steigt weiter die Belastung am städtischen Wohnungsmarkt. Trotz zuletzt forcierter Neubauleistung (plus sechs Prozent) dürften im heurigen Jahr schlussendlich rund 7.000 Wohnungen fehlen, wie die EHL in ihrem aktuellen Report informiert. Wenn wo gebaut wird, dann im großen Stil – und immer mehr auch in die Höhe.

Mit Deutschland hält die Alpenrepublik die Rote Laterne: Nur 55 Prozent der Österreicher wohnen wirklich in den eigenen vier Wänden, wie Eurostat jetzt ermittelt hat. Überdurschnittlich viele haben einen Mietvertrag in ihrem Schreibtisch liegen.

Plus bei Kennzahlen und Standorten: Die Budget Design Hotelgruppe beschloss das dritte Quartal mit durchwegs positiven Kennzahlen. Weitere Neueröffnungen und ein Markteintritt stehen noch heuer am Programm.

Frische Zahlen zum Wiener Büromarkt: Wie EHL informiert, war auch das dritte Quartal (noch) von Zurückhaltung geprägt. Diese sorgte dafür, dass die Vermietungsleistung seit Jänner 2017 weiter hinter den Zahlen des Vorjahres hinterherhinkt. Das bis vor kurzem sehr geringe Neubauvolumen schlägt hier weiter durch. Doch eine Trendwende scheint in Sicht.

Der Gewerbeimmobilienmarkt gibt weiter Gas. Die großen Transaktionen des Jahres befeuern die Rekordjagd, wie unter anderem CBRE mitteilt. Mit Ende September konnte bereits das alte Spitzenergebnis aus dem Jahr 2015 eingestellt werden. Bis zum Stichtag waren vier Milliarden Euro investiert.

Für die teuerste Wohnung im Schottenviertel der Wiener Innenstadt mussten heuer knapp 32.100 Euro je Quadratmeter bezahlt werden – so nachzulesen in der aktuellen Auflage des Wohnungsatlasses. Im Schnitt sind heuer in der Wiener City beim Erstbezug rund 12.600 Euro zu berappen.

Für den Traum vom Haus im Grünen muss immer tiefer in die Tasche gegriffen werden. Vor allem in Wien, Tirol, Salzburg und Vorarlberg explodieren die Preise. Bundesweit sind im Jahresvergleich die Einfamilienhauspreise um 9,4 Prozent gestiegen, im Fünfjahresvergleich sogar um knapp 25 Prozent, wie das Maklernetzwerk Re/Max in seinem aktuellen Einfamilienhaus-ImmoSpiegel ausweist.