Standort Köln: Immofinanz verkauft Hotel und Wohn-Immos

Verkaufsstart in Köln: Im Zuge ihrer Portfolio-Optimierung trennt sich die Immofinanz von einer gemischt genutzten Immobilie. Wie das Unternehmen meldet, werde unter anderem das sogenannte Friesenquartier verkauft. Ebenfalls in der Domstadt angesiedelt und im Zuge eines Forward Purchase veräußert wird das noch von der Immofinanz zu realisierende Hotelentwicklungsprojekt im Gerling Quartier (im Bild). Weiters auf der Verkaufsliste steht dort auch ein zweiter Bauabschnitt. Neuer Eigentümer wird ein Joint Venture der deutschen Unternehmen Quantum Immobilien AG mit der Proximus Real Estate AG.

Über den Kaufpreis habe man wegen der noch laufenden Verhandlungen Stillschweigen vereinbart, heißt es seitens der Immofinanz. Mit einem Abschluss der Gespräche sei noch im ersten Quartal 2017 zu rechnen. Details der Gesamttransaktion würden daraufhin bekanntgegeben. Das Closing für den Verkauf des Friesenquartiers ist für das Q2 2017 anberaumt,  für den Forward Purchase  hat man das nächste Jahr ins Auge gefasst.

Die Verkaufsobjekte im Detail

Der Deal im Friesenquartier umfasst sechs Gebäude mit einer gesamten Mietfläche von gut 22.000 Quadratmetern sowie eine Tiefgarage mit rund 450 Stellplätzen. Weiters wechseln vier noch nicht im Entwicklungsstadium befindliche Immobilien des zweiten Bauabschnitts im Gerling Quartier (vorgesehen für Luxuswohnungen auf rund 19.000 Quadratmetern sowie Büro- und Geschäftsflächen) den Eigentümer. Beim Hotelprojekt, verpachtet an den Betreiber 25hours, sind rund 200 Zimmer inklusive Tiefgarage geplant.

Fokus auf Büros und Einzelhandel

„Der Verkauf untermauert unsere strategische Neuausrichtung auf den Büro- und Einzelhandelsbereich“, sagt Immofinanz-CEO Oliver Schumy. In dieses Konzept würde das auf Luxuswohnungen ausgelegte Gerling Quartier nicht länger passen. Vielmehr wolle sich der Konzern auf den Büromarkt fokussieren. Entwickelt werden unter anderem die neuen Unternehmenszentralen von trivago und Uniper in Düsseldorf. Ebenfalls auf seiner to-do-Liste steht die Modernisierung des Hohenzollernring 62 in Köln, der auf myhive-Standard umgerüstet werden wird.  


AutorIn:

Datum: 01.02.2017

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Immobilienprojekte

In Bukarest entwickelt die CA Immo für rund 75 Millionen Euro das Büroprojekt Orhideea Towers. Der Bau soll im ersten Halbjahr fertiggestellt sein. Der Vorvermietungsgrad liegt aktuell bei 65 Prozent, wie das Unternehmen heute mitgeteilt hat. Darin enthalten ist der jüngste Vertragsabschluss mit einem Softwareunternehmen, das mehr als 9.000 Quadratmeter beziehen wird.

Die Nachfrage nach Apartment-Hotels, professionell serviciert und gut ausgestattet, steigt: in heimischen City-Lagen wie auch in der niederländischen Metropolregion Amsterdam. Dort wurde nun die „City Identity Apartments“ von der IG Immobilien weiter ausgebaut und 33 neue Einheiten an den lokalen Betreiber „A-partments“ übergeben.

Mit August 2017 konnte das Buwog-Wohnprojekt „Southgate“ in Wien Meidling vorzeitig abgeschlossen werden. Die Anlage erstreckt sich auf fünf freistehende Objekte mit 78 Mietwohnungen und 264 freifinanzierten Eigentumswohnungen. Einige Objekte sind noch zu haben.

Bauträgerprojekt im niederösterreichischen Biedermannsdorf: Vario-Haus errichtet in der Marktgemeinde mehrere Doppelhäuser sowie ein Mehrparteienhaus in Niedrigenergiebauweise. Der Bedarf nach neuem Wohnraum im Wiener Umland sei enorm, die Nachfrage nach den neuen Domizilen am Mühlbach bereits kurz vor Baubeginn hoch, wie der Fertighausanbieter meldet. Die ersten Bewohner sollen bereits im Frühjahr 2018 an neuer Adresse ihre Zelte aufschlagen.

Versprochen wird urbanes Wohnen inmitten von sehr viel Grünraum: Am Montag startete Bauträger Mischek in Wien-Liesing sein neues Eigentumswohnungsprojekt. „In der Wiesen Ost“ werden 152 geförderte und 63 freifinanzierte Einheiten entwickelt. Der Projektname – „Mischeks Orangerie“ – soll Programm sein und laut Bauträger in Europas größte Urban Gardening-Siedlung münden.

Berlin wird immer mehr zum Tummelplatz österreichischer Entwickler und Investoren, die vor allem auf das Bürosegment bauen. Jetzt hat die Signa-Gruppe bei einer der letzten Freiflächen im Bereich des neu entstehenden Kommunikationsclusters Mediaspree, im ehemaligen Osten (Bezirk Friedrichshain), zugeschlagen. Gekauft wurde die Liegenschaft im Rahmen eines Asset Deals von der für die Quartierentwicklung hauptverantwortlichen Anschutz Entertainment Group (AEG). Gleich neben der Mercedes-Benz Arena soll nun ein 90 Meter hohes Bürogebäude errichtet werden.

Die Deutschland-Tochter der 6B47 Real meldet im Berliner „Europacity“-Quartier des Entwicklungsgebietes „Stadthafen“ den Kauf eines Grundstücks. Am Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal werden vom Entwickler auf rund 4.350 Quadratmetern Eigentumswohnungen errichtet.

Der heimische Immobiliendeal des Jahres ist perfekt: Wie Signa und ihre Berater von der EHL heute bekanntgegeben haben, werden die drei Icon Vienna-Türme nebst dem Wiener Hauptbahnhof – die Fertigstellung wird vom Entwickler mit Herbst 2018 angegeben – im Rahmen eines Forward Deals an die Allianz veräußert. Über den Kaufpreis, der von Experten auf einen hohen neunstelligen Betrag geschätzt wird, haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart.

Der Beschluss steht. Wie Projektentwickler Ca Immo jetzt mitgeteilt hat, ist der Bau des Hotelhochhauses „One“ in Frankfurt in trockenen Tüchern. Nach seiner Fertigstellung wird der 190 Meter hohe Hotel- und Büroturm zwischen Bankenviertel und Messe (Europaviertel) die Skyline von „Mainhattan“ ergänzen. Projektentscheidend sei der Abschluss eines langfristigen Pachtvertrages mit der international operierenden NH Hotel Group gewesen, wie im Zuge der Pressekonferenz verlautbart wurde. Der Hotelbetrieb soll mit Fertigstellung des Towers im Frühjahr 2021 starten.