Innovationspreis: bauma wählt die besten Neuentwicklungen

Die Nominierungen für den bauma Innovationspreis 2013, der anlässlich der bauma, Internationale Fachmesse für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte vergeben wird, stehen fest.

Die Vorbereitungen für die Leitmesse bauma rund um Baumaschinen laufen auf Hochtouren. Schon jetzt wurden die Nominierungen für die heurigen technischen Highlights der Bauwirtschaft ausgesprochen, auf der Münchner Messe werden die Gewinner des Innovationspreises gekürt.


Der Preis wird in fünf Kategorien vergeben. Aus 156 Bewerbungen aus dem In- und Ausland hat die Jury jeweils drei wegweisende Neuentwicklungen pro Kategorie für die Endausscheidung ausgewählt.

Zukunftsorientierte Kriterien

Die eingereichten Bewerbungen und Innovationen hat die Experten-Jury nach folgenden Kriterien beurteilt: Zukunftsfähigkeit, Nutzen für die Praxis, Beitrag zum Umweltschutz und zur Humanisierung der Arbeitswelt, Wirtschaftlichkeit und Leistungsfähigkeit bei gleichzeitiger Energie- und Kosteneffizienz sowie ihren Imagewert für die Bau-, Baustoff- und Bergbaumaschinenindustrie oder die Bauwirtschaft und Baustoffindustrie.


Der Innovationspreis wird 2013 zum zehnten Mal verliehen. Der Wettbewerb ist ein gemeinschaftliches Projekt von VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.), HDB (Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V.), ZDB (Zentralverband des deutschen Baugewerbes e.V.), BBS (Bundesverband Baustoffe - Steine und Erden e.V.) und der bauma.

Kategorie Maschine



  • Revolution im Untertagebergbau – der Mobile Tunnel Miner, Aker Wirth GmbH, Erkelenz (Bild)
  • Vortriebssystem Pipe Express - oberflächennahe Verlegung von Pipelines, Herrenknecht AG, Schwanau
  • Sandwichwand JFI Verfahren - vollautomatisierte Produktion von mehrschichtigen Betonelementen, Sommer Anlagentechnik GmbH, Altheim
Aker Wirth © Aker Wirth

Kategorie Komponente



  • Tablet-PC - Übertragung des digitalen Arbeitsplatzes in die Baumaschine, Bauer Maschinen GmbH, Schrobenhausen (Bild)
  • Abluftreinigung für Bitumendämpfe bei Asphaltierungsarbeiten, Volvo Construction Equipment, London/Großbritannien
  • AutoPilot Feld Rover - 3D-System zur Steuerung von Offset Gleitschalungsfertigern, Wirtgen GmbH, Windhagen
Bauer Maschinen GmbH © Bauer Maschinen GmbH

Kategorie Bauverfahren/Bauwerk



  • Gezeitenturbine-Monopfahl - Gründung des Monopfahls vor der Küste Schottlands, Bauer Spezialtiefbau GmbH (Bild)
  • Windradbau mit Turmdrehkran - Errichtung von hybriden Windkrafttürmen in kurzer Bauzeit, Max Bögl
  • Prozesssicherer, automatisierter Straßenbau (PAST) - Verbesserung von Funktionseigenschaften über die gesamte Bauprozesskette, Hermann Kirchner Bauunternehmung GmbH
Bauer Spezialtief GmbH © Bauer Spezialtief GmbH

Kategorie Forschung



  • Online Grain Size Analyzer, Technische Universität Clausthal
  • Parallelkinematik (HEXAPOD) für Arbeitsausrüstungen von mobilen Arbeitsmaschinen, Technische Universität Dresden (Bild)
  • Computertomografie zur Güteüberwachung von Stahlfaserbetonen, Technische Universität Kaiserslautern
TU Dresden © TU Dresden

Kategorie Design



  • Liebherr-Compactlader, Liebherr-Werk Bischofshofen, Bischofshofen/Österreich
  • Kaiser Schreit-Mobilbagger 2013 Kaiser AG Fahrzeugwerk, Schaanwald/Lichtenstein (Bild)
  • Elektroaufbruchhammer EH 100, Wacker Neuson Vertrieb Europa GmbH & Co KG, München
Kaiser AG Fahrzeugwerk © Kaiser AG Fahrzeugwerk


Autor:

Datum: 04.02.2013

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Märkte

Österreich glänzt auf der internationalen Investmentlandkarte. Laut den jüngsten Zahlen, die CBRE heute vor Journalisten präsentiert hat, wurden in den ersten sechs Kalendermonaten des Jahres Verträge für rund 2,5 Milliarden Euro unterzeichnet. Mehr als die Hälfte (rund 56 Prozent) ist dabei auf das Konto deutscher Anleger gegangen. Die Experten des Immobiliendienstleisters rechnen bis Ende 2017 mit einer weiteren Milliarde. Damit, sagt Georg Fichtinger von CBRE, werde am Rekord aus 2015 gekratzt.

Trotz vieler Unkenrufe: Die Assetklasse Handel zieht. Internationale Retailer werfen wieder ein Auge auf Europa – und verstärkt auch auf Österreich. Wien rangiert laut einer aktuellen Branchenstudie weltweit unter den Top 10-Städten für internationale Einzelhändler wie Walter Wölfler, Head of Retail CEE & Österreich bei CBRE (im Bild), gegenüber der Presse betont.

Langsamere Preissteigerungen in allen Segmenten – im Schnitt nahe an der Inflationsrate: Der Fachverband der Immobilien- und Vermögenstreuhänder präsentierte heute vor Journalisten den Immobilienpreisspiegel 2017, der in Kooperation mit ZT datenforum erarbeitet wurde.

Laut den jüngsten Zahlen eines österreichischen Branchenmagazins hielt Re/Max 2016 den Spitzenplatz unter den Immobilien-Franchisern: Aktuell wird dort für das abgelaufene Jahr 2016 ein Umsatz von 44,2 Millionen Euro ausgewiesen. Platz eins gab es für das Netzwerk auch in drei weiteren Kategorien. Und auch 2017 ist laut Maklernetzwerk gut angelaufen.

Österreichs größtes Maklernetzwerk mit seinen mittlerweile 60 Mitgliedsunternehmen begeht dieser Tage seinen zehnten Geburtstag. Der Präsident des Immobilienring IR Österreich, Georg Spiegelfeld, nahm das Jubiläum zum Anlass um zurückzuschauen und – „als neutrales Sprachrohr“ – heiße Eisen, wie etwa die heiklen Themen Maklerprovision und Mietrecht, anzusprechen.

Laut Re/Max ImmoSpiegel wurden 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 0,8 Prozent mehr Einfamilienhäuser verkauft und verbüchert. Das sind genau 88 Liegenschaften mehr als im Rekordjahr davor: Der Hype um das Häuschen im Grünen ging also in die Verlängerung. Im Vergleich zu 2012 sind die dafür eingesetzten Mittel gleich um ein knappes Drittel nach oben geschnellt.

CBRE meldete heute die ersten Quartalszahlen zum Wiener Büromarkt 2017: Demnach seien rund 36.000 Quadratmeter Fläche neu vermietet worden. Im Vergleich zum Q1 2016 ergibt das ein Minus von 43 Prozent. Doch der Markt soll den Experten zufolge wieder anziehen: Neue Büroflächen und der in die Wege geleitete Brexit könnten für Bewegung sorgen. Die Erwartungen sind jedenfalls hoch.

Es wird viel investiert. Der Motor der heimischen Immo-Branche brummt: Laut den ersten Quartalszahlen aus 2017, die EHL Immobilien in seinem Marktbericht publiziert hat, wurden Objekte mit einem Gesamtwert von rund 710 Millionen Euro gehandelt. Damit wird im Vergleich zu 2016 ein Plus von 45 Prozent ausgewiesen. Und ein Ende des Höhenflugs scheint nicht in Sicht.

Zinshäuser bleiben heiß begehrt. In Wien aber auch im Rest des Landes: Die Otto Immobilien-Gruppe publizierte diese Woche in ihrem Marktbericht aktuelle Wien-Zahlen. Der Zinshausspezialist Hudej hatte bereits zuvor seine Österreich-Bilanz 2016 veröffentlicht.