Lumar Haus und United Buildings kooperieren

Zwei Fertighauspioniere starten eine Zukunftsidee! Anstelle Alleine-vor-sich-hin-Wohnen fokussieren sie gebündeltes Leben in einem "Habitat".

Ari Griffner gehört zu den etabliertesten Namen am heimischen Markt der Fertigteilhäuser. Nun geht der Pionier mit seinem Unternehmen UnitedBuildings GmbH eine Kooperation mit dem renommierten slowenischen Fertighauserzeuger Lumar ein, seinerseits der führende Produzent von Fertigteilhäusern in Slowenien. UnitedBuildings selbst hat eine Software entwickelt, „die es einem Bauherren ermöglicht, sein Haus über das Internet auszusuchen, individuell zu verändern und an seine persönlichen Bedürfnisse anzupassen“, so der Architekt Griffner. Damit wolle er „Architektur in architekturfreien Raum bringen“. Dabei würden auch der Standort des Hauses, die klimatischen Verhältnisse und die regional gültigen Bauvorschriften berücksichtigt.

Unbegrenzte Möglichkeiten in Baustil und -weise

Derart gewappnet ist UnitedBuildings nun mit einer exklusiven Kollektion ihres Gründers gestartet - die von Lumar gefertigt wird. „Diese Kollektion und die nahezu unbegrenzten Möglichkeiten, die Vorschlagshäuser zu individualisieren, haben mich überzeugt“, so Marko Lukić, Geschäftsführer und Eigentümer von Lumar. „UnitedBuildings passt mit seiner Philosophie perfekt zum Anspruch von Lumar, seinen Kunden ein Höchstmaß an individuellen Gestaltungsmöglichkeiten einzuräumen“ legt er seine Beweggründe für die Kooperation dar. In einem ersten Schritt wurde nun die Ari Griffner 60th Collection mit drei unterschiedlichen Haustypen entwickelt, von Lumar errichtet und zu Special Edition-Konditionen vermarktet. Gestartet wird mit Einfamilienhäusern, Reihenhäuser sollen Ende 2016 folgen.

Das erklärte Ziel: Realisierung eines Habitates

Strategisches Ziel der Zusammenarbeit ist die gemeinsame Realisierung eines Habitates. Griffner und Lukić treffen sich in ihrem Bestreben, das Einfamilienhaus weiter zu entwickeln und der Zersiedelung entgegen zu wirken. „Der Mensch ist ein Kleingruppen-Lebewesen, er strebt zwar nach Individualität, möchte aber in einer Gruppe aufgenommen sein. Er will in der Natur wohnen, aber nicht auf die Annehmlichkeiten der Stadtnähe verzichten.“ Der Wunsch nach „Privacy“ macht noch immer das Einfamilienhaus zur erstrebenswertesten Wohnform, künftig wird dieses aber nicht mehr als Solitär bestehen können. Daher die Idee eines Habitates mit dem Leitgedanken „Share luxury“: Grundstücke werden wirtschaftlich bemessen, Verkehrsflächen eingespart, Parkplätze am Rand der Siedlung und Gemeinschaftsflächen zentral angeordnet. Die Häuser versprechen innen Individualität und außen persönlichen Freiraum, die Schwellenbereiche der Häuser dienen als Pufferzonen. Habitate sind energiesparend und nachhaltig gebaut und als energieautarke Anlagen konzipiert.


AutorIn:

Datum: 01.06.2016

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Unternehmen

Schwieriges Marktumfeld in Russland und Bewertungseffekte schlagen in den Zahlen durch. Steigerungen wurden beim Vermietungsgrad erzielt, heißt es seitens des Konzern. Die Dividende soll wie angekündigt bei 6 Cent je Aktie liegen.

Die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) knackte 2016 die Umsatzgrenze von einer Milliarde Euro. Aufgrund gestiegener Mieterlöse und höherer Erlöse aus dem Verkauf von Umlaufvermögen sei im Vergleich zum Geschäftsjahr 2015 ein Umsatzplus von sechs Prozent erzielt worden, meldete Geschäftsführer Hans-Peter Weiss (im Bild) anlässlich der Ergebnispräsentation. Zum Bilanzende standen damit exakt 1.049,9 Millionen Euro in den Büchern.

204,3 Millionen Euro im Jahr 2016 – versus 77,2 Millionen Euro aus 2015: Der Vorstandsvorsitzende der börsennotierten S Immo AG, Ernst Vejdovszky, meldete heute im Rahmen der Bilanzpräsentation ein Plus beim Jahresüberschuss von 165 Prozent und auch mit Blick auf die weiteren Kennzahlen das „beste Ergebnis der Unternehmensgeschichte“. „Im vergangenen Geschäftsjahr konnten wir vor allem mit dem Verkauf eines Teils unseres Deutschland-Portfolios beeindruckende Gewinne realisieren“, so Vejdovszky. Von den Resultaten sollen nun auch die Aktionäre profitieren.

Die CA Immo berichtet, mit dem Verkauf ihres Mehrheitsanteils am Logistikpark Aerozone in Budapest den Rückzug aus dem Logistikbereich abgeschlossen zu haben. In Summe habe man sich im Laufe der letzten Jahre von mehr als 500.000 Quadratmetern Fläche in Polen, Rumänien, Ungarn und Deutschland getrennt, heißt es dazu aus dem Unternehmen.

2017 begeht der in Italien beheimatete Baustoffkonzern Mapei sein 80-jähriges Firmenjubiläum. Grund zum Feiern gibt es auch bei der Österreich-Tochter, die steigende Produktions- und Aufragsvolumina meldet. Ende März erfolgte nun der offizielle Startschuss zum notwendig gewordenen Hallenzubau in Nußdorf ob der Traisen. Eröffnet wird mit Vertretern der Konzernmutter noch im heurigen September.

Der heimische Fensterproduzent präsentierte diese Woche seine Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr: Erfolge hätten in fast allen Europamärkten erzielt werden können, heißt es seitens Internorm. Das Plus beim Auftragseingang in der Höhe von fünf Prozent schlägt sich in der Umsatzentwicklung nieder. Dieser kletterte den Konzernangaben zufolge von 307 Millionen Euro (2015) auf 322 Millionen Euro. Im heurigen Jahr soll die Investitionsquote deutlich angehoben werden.

Goodbye Vienna: Hrachowina verlagert seine Holzfensterproduktion nach Wiener Neustadt. Eine Partnerschaft mit dem Unternehmen Weinzetl ist unter Dach und Fach. In Summe investiert der Traditionsbetrieb drei Millionen Euro in Niederösterreich. In Wien übersiedeln indes Zentrale und Logistik an einen neuen Standort in der Donaustadt.

UBM meldet für das Jahr 2016 ein vorläufiges Ergebnis vor Steuern (EBT) von 40,1 Millionen Euro. Damit habe man nach 2015, damals waren 50,3 Millionen Euro ausgewiesen worden, das zweitbeste Ergebnis erzielen können, wie der Immobilienentwickler in seiner vorläufigen Bilanz mitteilt. Auch in puncto Gesamtleistung pendelt sich der Konzern mit 557,5 Millionen Euro auf Platz zwei der Firmengeschichte ein.