2008 neuer Rekord bei Bürofertigstellung in Prag

Aus dem aktuellen Büromarktbericht von CB Richard Ellis geht hervor, dass 2008 in Prag mit insgesamt 323.100 Quadratmeter ein neuer Rekord an Fertigstellungen von Büroflächen erreicht wurde

Aus dem aktuellen Büromarktbericht von CB Richard Ellis geht hervor, dass im letzten Quartal 2008 etwa 91.000 Quadratmeter zusätzliche Büroflächen in Prag errichtet wurden. IM Vorjahr wurden somit mit insgesamt 323.100 Quadratmeter ein neuer Rekord an Fertigstellungen erreicht. Der Bestand an modernen Büroflächen in der Moldaustadt liegt damit derzeit bei ca. 2,5 Millionen Quadratmetern.

Die bedeutendsten Bürofertigstellungen im Jahr 2008 waren City Tower mit 43.800 Quadratmeter in Prag 4, Kavci Hory Office Park mit 36.800 Quadratmetern ebenfalls in Prag 4, Gemini B mit 15.900 Quadratmeter ebenfalls im 4. Gemeindebezirk von Prag südlich der Altstadt gelegen sowie das Palladium mit 19.500 Quadratmeter im Prager Zentrum, nahe dem vor dem Abbruch stehenden Masaryk-Bahnhof, der einem neuen Stadtteilzentrum weichen wird.

Rekordjahr 2008 zeigte keine gravierenden Einbrüche am Büromarkt
Trotz der schwachen Vermietungsleistung im letzten Quartal 2008 mit ca. 51.000 Quadratmetern, wurde im letzten Jahr mit 260.300 Quadratmetern der historische Rekordwert von 2006 (285.500 Quadratmeter) beinahe erreicht. Die größten Vermietungen im Jahr 2008 waren die Raiffeisenbank mit 17.500 Quadratmeter im City Tower, die Firma Siemens mit 24.000 Quadratmeter in City West und die Bank Ceska Sporitelna mit 12.700 Quadratmeter im Trianon-Komplex.

Jan Lovetínsky – Head of Office Agency bei CB Richard Ellis kommentiert die Mietniveaus in Prag: „Die Spitzenmieten in Bürolagen außerhalb des City Centers blieben gegenüber dem dritten Quartal 2008 stabil. Im City Center war ein leichter Mietanstieg auf 23 Euro/m²/Monat zu verspüren. Wir gehen jedoch davon aus, dass die derzeitige Nachfrage nicht ausreicht, um die Spitzenmieten im 1. Halbjahr 2009 weiter zu steigern.”
Quelle: CB Richard Ellis

The Prague Post © The Prague Post

Im City Tower Prag mietete die Raiffeisenbank 2008 mehr als 17. 500 Quadratmeter

palladiumpraha.cz © palladiumpraha.cz

Das Palladium wurde zu einem der größten Einlaufs- und Bürozentren im Herzen Prags, in der Nähe des vor dem Abriss und Neuentwicklung stehenden Masyryk-Bahnhofes

Hochtief © Hochtief

Der Kavci Hory-Komplex gehörte zu den bedeutendsten, 2008 fertiggestellen Projekte in Prag


Autor:

Datum: 09.03.2009

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Märkte

Abschluss der Dialog-Runde 2017 in der Blauen Lagune. Diskutiert wurde der digital vorangetriebene Wandel in der Asset Klasse Hotel: Wie sieht er aus? Was definiert das Hotel 4.0 – der Investor? Und wo bleibt der Gast?

Die Wiener werden immer mehr, damit steigt weiter die Belastung am städtischen Wohnungsmarkt. Trotz zuletzt forcierter Neubauleistung (plus sechs Prozent) dürften im heurigen Jahr schlussendlich rund 7.000 Wohnungen fehlen, wie die EHL in ihrem aktuellen Report informiert. Wenn wo gebaut wird, dann im großen Stil – und immer mehr auch in die Höhe.

Mit Deutschland hält die Alpenrepublik die Rote Laterne: Nur 55 Prozent der Österreicher wohnen wirklich in den eigenen vier Wänden, wie Eurostat jetzt ermittelt hat. Überdurschnittlich viele haben einen Mietvertrag in ihrem Schreibtisch liegen.

Plus bei Kennzahlen und Standorten: Die Budget Design Hotelgruppe beschloss das dritte Quartal mit durchwegs positiven Kennzahlen. Weitere Neueröffnungen und ein Markteintritt stehen noch heuer am Programm.

Frische Zahlen zum Wiener Büromarkt: Wie EHL informiert, war auch das dritte Quartal (noch) von Zurückhaltung geprägt. Diese sorgte dafür, dass die Vermietungsleistung seit Jänner 2017 weiter hinter den Zahlen des Vorjahres hinterherhinkt. Das bis vor kurzem sehr geringe Neubauvolumen schlägt hier weiter durch. Doch eine Trendwende scheint in Sicht.

Der Gewerbeimmobilienmarkt gibt weiter Gas. Die großen Transaktionen des Jahres befeuern die Rekordjagd, wie unter anderem CBRE mitteilt. Mit Ende September konnte bereits das alte Spitzenergebnis aus dem Jahr 2015 eingestellt werden. Bis zum Stichtag waren vier Milliarden Euro investiert.

Für die teuerste Wohnung im Schottenviertel der Wiener Innenstadt mussten heuer knapp 32.100 Euro je Quadratmeter bezahlt werden – so nachzulesen in der aktuellen Auflage des Wohnungsatlasses. Im Schnitt sind heuer in der Wiener City beim Erstbezug rund 12.600 Euro zu berappen.

Für den Traum vom Haus im Grünen muss immer tiefer in die Tasche gegriffen werden. Vor allem in Wien, Tirol, Salzburg und Vorarlberg explodieren die Preise. Bundesweit sind im Jahresvergleich die Einfamilienhauspreise um 9,4 Prozent gestiegen, im Fünfjahresvergleich sogar um knapp 25 Prozent, wie das Maklernetzwerk Re/Max in seinem aktuellen Einfamilienhaus-ImmoSpiegel ausweist.