Quartier 11: Wohnprojekt im Energiesparmodus

Die Kallco-Gruppe baut 325 frei finanzierte Wohnungen in Wien Simmering. Das neu entstehende Quartier 11 soll nicht nur in eine naturnahe Umgebung eingebettet werden. Mit dem eigenentwickelten Energiekonzept „Klima Loop“ favorisiert man eine grüne und entsprechend kostensparende Variante. Die dazu notwendigen Tiefenbohrungen haben bereits begonnen. Die ersten Mieter sollen davon bereits 2018 profitieren können.

ZOOM VP.AT © ZOOM VP.AT

Quartier 11: Kallco baut Pilotprojekt in Wien/Simmering.

Das Quartier 11 wird sich im Endausbau aus sechs Häuser zusammensetzen. Geplant sind Zwei- und- Vier-Zimmer-Wohnungen, die allesamt über einen Balkon, eine Loggia oder eine Terrasse verfügen. Auf Level Null werden Gärten angelegt, wie es via Aussendung heißt. Für Jungfamilien hat man bei Kallco an einen Kindergarten gedacht.

Straßenseitig soll städtisches Flair vermittelt werden. Dazu wird der Sockel verglast und der Gebäudeteil mit einer silbern schimmernden Alu-Fassade verblendet.

Sparsamer, ökologischer Energiemodus

Mit „Klima Loop“ hilft der Projektentwickler den künftigen Mietern beim Sparen: Das Energiesystem sorgt laut Eigenangaben für saubere und kostengünstige Wärme im Winter und Wohlfühltemperaturen im Sommer. Das Prinzip basiert auf einer Klimaschleife, bei der kaum Nutzungskosten anfallen. Im Winterhalbjahr wird der Erde Wärme entzogen und in die Fußbodenheizung eingespeist. Diese Energie bleibt in den Bauteilen gespeichert. Wird es im Sommer zu warm, wird das System umgedreht – und die gespeicherte Energie kann wieder in den Boden zurückfließen. Damit schließt sich der Kreis. Das System ist bereit, im nächsten Winter wieder angeworfen zu werden. „Wenn wir von leistbarem Wohnen reden, dürfen wir nicht immer nur an die Errichtung denken oder an die Mieten. Wir müssen uns über die gesamten Wohnkosten einschließlich der Energiekosten Gedanken machen“, so Kallco-Geschäftsführer Winfried Kallinger (in der Bildmitte) im Zuge der Vorarbeiten.

Eigentümerin des Projektes ist die Bank Austria Real Invest. Kallco ist als Projektentwickler, Generalplaner und Totalunternehmer für die gesamte Konzeption, Abwicklung und Vermarktung des Projektes verantwortlich.


AutorIn:

Datum: 16.11.2016

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Immobilienprojekte

Zwei neue Türme für die Grachtenmetropole: Züblin zeichnet für zwei neue Hochhaustürme am nördliche Ufer des Flusses IJ im Amsterdamer Stadtteil Overhoeks verantwortlich. Errichtet werden beim Projekt „Congreshotel & Residential Tower Overhoeks“ ein 110 Meter hoher Hotelturm mit 579 Zimmern sowie ein 101 m hoher Wohnturm mit rund 230 Apartments. Noch im Mai werden die Arbeiten aufgenommen, heißt es in einer Aussendung der Strabag SE. Die Fertigstellung ist für 2020 geplant.

Beim neuen Cityhotspot rund um den Nordbahnhof realisiert Signa mit dem Austria Campus auf rund 300.000 Quadratmetern Bruttogeschoßfläche einen durchmischten Businessstandort. Für das neue Quartier – als Stadt in der Stadt konzipiert –, das im nächsten Jahr fertiggestellt werden soll, meldet das Immobilienunternehmen jetzt drei sehr unterschiedliche Mieter: Das Budget Designhotel Roomz, einen Sonneninsel Kindergarten sowie den Lebensmitteldiscounter Hofer.

Eine breite Zone außerhalb des Wiener Gürtels – zwischen Wienfluss und Währing – wird als Wohngebiet immer beliebter. Das ruft auch immer mehr Immobilienentwickler auf den Plan. Auch die Rustler Gruppe ist verstärkt vor Ort. Wie das Unternehmen nun bekannt gab, wird ab 2018 in Wien 15 und Wien 16 noch mehr neuer Wohnraum geschaffen.

Die oberösterreichische Consulting Company meldet starkes Käuferinteresse beim Wiener Projekt Arndtstraße. Kurz vor Baubeginn seien bereits 95 Prozent der Wohnungen verkauft, aktuell wären nur mehr zwei der 38 Einheiten im Erweiterungsteil des „wohn:park:zwölf" verfügbar.

Dachgleiche in der Donaustädter Trondheimgasse: Die Strabag Real Estate, Bezirkspolitik und sowie das planenden Architekturbüro einszueins gaben sich im Wiener Norden ein Stelldichein. Fertiggestellt soll das neue Quartier im kommenden Herbst sein.

Im kommenden Herbst sollen die ersten Mieter einziehen – erst kürzlich wurde beim Projekt „Square plus", das von der Strabag Real Estate (SRE) in der Wiener Muthgasse entwickelt wird, die Dachgleiche gefeiert: Mit dabei waren Vertreter des Bezirks Döbling, das planende Architekturbüro HNP architects sowie die Generalunternehmerinnen Strabag und Porr.

Die Zinshaussanier von wohninvest haben im Döblinger Kahlenbergerdorf die Renovierung zweier historischer Objekte, die zumindest auf das frühe 17. Jahrhundert zurückgehen, abgeschlossen. Das im Rahmen eines Bauherrenmodells sanierte Ensemble wurde zu Beginn der Woche an die privaten Investoren übergeben.

Verkaufsstart in Köln: Im Zuge ihrer Portfolio-Optimierung trennt sich die Immofinanz von einer gemischt genutzten Immobilie. Wie das Unternehmen meldet, werde unter anderem das sogenannte Friesenquartier verkauft. Ebenfalls in der Domstadt angesiedelt und im Zuge eines Forward Purchase veräußert wird das noch von der Immofinanz zu realisierende Hotelentwicklungsprojekt im Gerling Quartier (im Bild). Weiters auf der Verkaufsliste steht dort auch ein zweiter Bauabschnitt. Neuer Eigentümer wird ein Joint Venture der deutschen Unternehmen Quantum Immobilien AG mit der Proximus Real Estate AG.

Seit Dezember 2015 wird im neu entstehenden Wohnpark in Wien-Liesing gebaut. Jetzt gaben sich Vertreter der Bezirkspolitik, Architekt Peter Lorenz und Strabag-Baumeister Gerald Urban bei der Projekt-Gleichenfeier ein Stelldichein.