Speckgürtel in Linz

Der Trend bei der Immobiliensuche in Oberösterreich geht wieder zum Haus im Eigentum, das zeigen aktuelle Auswertungen. 40% der Immobilieninteressenten haben im zweiten Quartal 2008 das Haus im Eigentum als Wohnziel.

Der Trend bei der Immobiliensuche in Oberösterreich geht wieder zum Haus im Eigentum, das zeigen aktuelle Auswertungen. 40% der Immobilieninteressenten haben im zweiten Quartal 2008 das Haus im Eigentum als klares Wohnziel. Die Nachfrage nach Privatgrundstücken erreicht die 10-Prozent-Marke und liegt damit vor Häusern in Miete und Reihenhäusern.

Nähe zu Linz gesucht

Knapp ein Viertel der Suchenden bevorzugt die Nähe zur Stadt.Der Speckgürtel rund um Linz wird zunehmend dicker. Ebenfalls sehr beliebt ist die Ferienregion Gmunden mit rund 9% Anteil und einem Plus von 3% zum Vorjahr. Dahinter folgen die Bezirke Vöcklabruck, Freistadt und Wels-Land mit je rund 6% in der Beliebtheit. Die Auswertung von E-Mail-Anfragen zeige, dass in Linz die Anfragen für Mietwohnungen am stärksten sind (mehr als 60%), nur 20% suchen hier eine Eigentumswohnung. In Linz-Land werden überwiegend Mietwohnungen und Häuser im Eigentum angefragt.

Kleinere Häuser legen zu

Der Trend zu Häusern mit einer Wohnfläche zwischen 130 und 179 m setzt sich in Oberösterreich fort, größere Häuser (180 m bis 300 m) werden erstmals seit 2005 weniger nachgefragt. Eine mögliche Ursache könnten die gestiegenen Energiekosten sein, die die Erhaltung von großen Häusern teurer machen, mutmaßen die Betreiber der Web-Immobilien-Börse.

Stadtwohnungen teurer

Die Preise für Eigentumswohnungen ziehen vor allem in großen Städten wie Linz, Steyr und Wels an: Linz +11%, Steyr +9% und Wels +8%. Ebenfalls teuer ist der Wohnungskauf in den Ferienregionen Vöcklabruck mit derzeit 1.842 €/m und Gmunden mit 1.616 €/m.
(Quelle: Medianet)


Autor:

Datum: 30.12.2010

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Köpfe und Meinungen

Neuzugang beim in Wien und Niederösterreich engagierten Immobilienentwickler: Gunnar Haberl wurde zum neuen Finanzvorstand bestellt und rückt damit in das Führungsteam der NOE Immobilien Development AG (NID) auf, die seit Jahresbeginn unter neuer Eigentümer-Flagge segelt.

Der deutsche Wärmepumpen-, Heiz- und Kühlspezialist Novelan nimmt verstärkt den österreichischen Markt ins Visier. Für den angestrebten Wachstumskurs hat man mit Manfred Ceplecha einen branchenerprobten Vertriebsexperten ins Boot geholt.

Das Verkaufs-Support-Center des niederösterreichischen Fertighausherstellers Vario-Haus wird ab sofort von Markus Döller, der seit 2002 im Unternehmen beschäftigt ist, geleitet. Wie das Unternehmen meldet, wird er mit seinem Team für die Unterstützung aller Bauberater in Planungs-, Kalkulations- und Verkaufsfragen sowie für die Betreuung der integrierten CAD-Software verantwortlich zeichnen.

Der Wechsel an der Spitze des Architekturzentrums Wien ist erfolgt: Mit 1. Jänner hat Angelika Fitz (Bildmitte) offiziell das Zepter von Gründungsdirektor Dietmar Steiner übernommen. Diese Woche (25. Jänner) stellte sie – flankiert von Präsident Hannes Swoboda und Geschäftsführerin Karin Lux, die gemeinsam durchwegs positiv auf das Jahr 2016 zurückblickten – die Leitlinien ihrer Direktion und erste programmatische Schwerpunkte vor.

Mit Markus Brandstätter steigt der Geschäftsführer der Rustler Immobilienentwicklung GmbH in den Partnerring der Rustler Gruppe ein. Damit sind ab sofort sechs Personen im Führungsteam.

Neues Jahr, neuer Kopf: Andreas Hirsch (links im Bild) hat mit Jänner beim Sanitärausstatter Artweger angeheuert. Er folgt damit Bruno Diesenreiter als Geschäftsführer nach, der mit Anfang Mai in den Ruhestand gehen wird.

Ob Waschmaschine, Kaffeeautomat, Heizung oder Babyphone: Geht es nach den Technologiedienstleistern werden im smarter werdenden Haushalt Handgriffe zunehmend überflüssig. Doch was erwarten sich die Konsumenten für die eigenen vier Wände – und darüber hinaus. Welche funktionalen Features sollen künftig den Alltag erleichtern? Und wo wird auf den programmierten Helfer lieber doch verzichtet? wohnnet Business hat gemeinsam mit der smarten ABB-Technologietochter Busch-Jaeger in der Facebook-Community nachgefragt. Die Ergebnisse zeichnen folgendes Bild.