Real Invest verkauft Vorarlberger Wirtschaftspark in Götzis

Prisma ist der neue Eigentümer des Wirtschaftsparks Götzis: Der Standort für aktuell über 60 Betrieben auf 22.000 Quadratmeter soll nun gemeinsam mit der Gemeinde weiterentwickelt und revitalisiert werden.

Jetzt ist es fix: Der Vorarlberger Wirtschaftspark in Götzis hat einen neuen Eigentümer. Die Bank Austria Real Invest übergibt die im Rheintal gelegene Immobilie an die in Dornbirn beheimatete Prisma Unternehmensgruppe. Über den Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart, hinter vorgehaltener Hand werden rund 20 Millionen Euro kolportiert.

Prisma will gemeinsam mit der Gemeinde Götzis am Wirtschaftpark – dem ersten privatwirtschaftlichen Unternehmenspark Österreichs - umfangreich Hand anlegen: Der 1989 gegründete Wirtschaftspark, an dem aktuell über 60 Betriebe aus dem Technologie- und Dienstleistungssektor angesiedelt sind, ist in die Jahre gekommen. Der 22.000 Quadratmeter-Standort wurde bereits in den 30er Jahren als Produktionsstätte für einen Textilbetrieb eröffnet, und laufend multifunktional ausgebaut. Die bestehende Substanz soll nun revitalisiert und stärker an die regionalen Bedürfnisse angepasst werden.

Die Vorarlberger Unternehmensgruppe Prisma ist ein Standort- und Regionalentwicklungsunternehmen. Die Tätigkeitsfelder liegen in der aktiven Gestaltung von Dorf-, Stadtteil- und Stadtentwicklungsprojekten sowie im Management von über 40 Impulsstandorten für Innovation, Technologie und Kreativität. Die Prisma Unternehmensgruppe umfasst 49 Entwicklungs-, Management - und Investmentgesellschaften in Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Wien, Süddeutschland und der Ostschweiz mit insgesamt 70 MitarbeiterInnen.

VWP © VWP

Prisma Vorstand und Mehrheitseigentümer DI Bernhard Ölz und Bank Austria Real Invest Asset Management-Geschäftsführerin Elke Auer.


Autor:

Datum: 03.04.2012

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Unternehmen

Die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) knackte 2016 die Umsatzgrenze von einer Milliarde Euro. Aufgrund gestiegener Mieterlöse und höherer Erlöse aus dem Verkauf von Umlaufvermögen sei im Vergleich zum Geschäftsjahr 2015 ein Umsatzplus von sechs Prozent erzielt worden, meldete Geschäftsführer Hans-Peter Weiss (im Bild) anlässlich der Ergebnispräsentation. Zum Bilanzende standen damit exakt 1.049,9 Millionen Euro in den Büchern.

204,3 Millionen Euro im Jahr 2016 – versus 77,2 Millionen Euro aus 2015: Der Vorstandsvorsitzende der börsennotierten S Immo AG, Ernst Vejdovszky, meldete heute im Rahmen der Bilanzpräsentation ein Plus beim Jahresüberschuss von 165 Prozent und auch mit Blick auf die weiteren Kennzahlen das „beste Ergebnis der Unternehmensgeschichte“. „Im vergangenen Geschäftsjahr konnten wir vor allem mit dem Verkauf eines Teils unseres Deutschland-Portfolios beeindruckende Gewinne realisieren“, so Vejdovszky. Von den Resultaten sollen nun auch die Aktionäre profitieren.

Die CA Immo berichtet, mit dem Verkauf ihres Mehrheitsanteils am Logistikpark Aerozone in Budapest den Rückzug aus dem Logistikbereich abgeschlossen zu haben. In Summe habe man sich im Laufe der letzten Jahre von mehr als 500.000 Quadratmetern Fläche in Polen, Rumänien, Ungarn und Deutschland getrennt, heißt es dazu aus dem Unternehmen.

2017 begeht der in Italien beheimatete Baustoffkonzern Mapei sein 80-jähriges Firmenjubiläum. Grund zum Feiern gibt es auch bei der Österreich-Tochter, die steigende Produktions- und Aufragsvolumina meldet. Ende März erfolgte nun der offizielle Startschuss zum notwendig gewordenen Hallenzubau in Nußdorf ob der Traisen. Eröffnet wird mit Vertretern der Konzernmutter noch im heurigen September.

Der heimische Fensterproduzent präsentierte diese Woche seine Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr: Erfolge hätten in fast allen Europamärkten erzielt werden können, heißt es seitens Internorm. Das Plus beim Auftragseingang in der Höhe von fünf Prozent schlägt sich in der Umsatzentwicklung nieder. Dieser kletterte den Konzernangaben zufolge von 307 Millionen Euro (2015) auf 322 Millionen Euro. Im heurigen Jahr soll die Investitionsquote deutlich angehoben werden.

Goodbye Vienna: Hrachowina verlagert seine Holzfensterproduktion nach Wiener Neustadt. Eine Partnerschaft mit dem Unternehmen Weinzetl ist unter Dach und Fach. In Summe investiert der Traditionsbetrieb drei Millionen Euro in Niederösterreich. In Wien übersiedeln indes Zentrale und Logistik an einen neuen Standort in der Donaustadt.

UBM meldet für das Jahr 2016 ein vorläufiges Ergebnis vor Steuern (EBT) von 40,1 Millionen Euro. Damit habe man nach 2015, damals waren 50,3 Millionen Euro ausgewiesen worden, das zweitbeste Ergebnis erzielen können, wie der Immobilienentwickler in seiner vorläufigen Bilanz mitteilt. Auch in puncto Gesamtleistung pendelt sich der Konzern mit 557,5 Millionen Euro auf Platz zwei der Firmengeschichte ein.