So bauen Sie selbst eine Sandkiste

Sandkisten gibt es in jedem Garten- und Baumarkt. Doch mit ein wenig handwerklichem Geschick können Sie das sandige Reich für Ihre Kleinen auch selber bauen. Hier eine DIY-Anleitung.

Die gekauften Sandkisten sind meist recht klein bemessen, und je größer sie werden, desto teurer sind sie auch. Wenn Sie ein wenig handwerkliches Geschick besitzen, können Sie die heiß ersehnte Sandkiste für Ihre Kinder aber auch selber bauen. Wir haben die Anleitung:

Schritt 1: Zunächst graben Sie ein etwa 2,20 x 2,20 Meter breites und ca. 15 Zentimter tiefes Loch aus. Füllen Sie dann den Kies auf den Grund der Grube. Das Holz für die Sandkiste sollte geschliffen sein, abgerundete Kanten haben und nicht splittern.

Schritt 2: Verbinden Sie zuerst die fürs Innere vorgesehenen Bretter zu einem Quadrat – nageln (mit Breitkopf-Nägeln), verschrauben, verstreben – und tackern Sie die Folie an die Innenseite. Sie lässt einerseits das Wasser absickern und schafft andererseits eine Barriere zwischen spielendem Kind, Sand und Kies. Wühlmäusen, Insekten und anderen Kleintieren sowie Unkraut wird dadurch der Weg „nach oben“ versperrt. Legen Sie die fertige Konstruktion nun in die dafür vorgesehene Baugrube.

Schritt 3: Als nächstes verbinden Sie die Bretter für den Außenrahmen miteinander und stellen Sie ihn ebenfalls in die Grube. Loten Sie die Abstände zwischen innerem und äußerem Rahmen genau aus, damit die 20 Zentimeter breiten Sitzbretter auch die Lücke zwischen den beiden schließen.

Schritt 4: Die Sitzbank wird vernagelt. Achtung: Um Verletzungen zu vermeiden, dürfen auf keinen Fall mehr Nägel aus dem Holz herausragen! Prüfen Sie also lieber zweimal, ob alles glatt und sicher ist.

Schritt 5: Machen Sie einen Rundgang um die Kiste und überprüfen Sie auf spitze oder scharfe Kanten am Sitzbrett und den beiden Rahmen. Diese sollten unbedingt abgeschliffen werden.

Schritt 6: Zu guter Letzt füllen Sie den Spielsand ein und los geht’s!

Aus hygienischen Gründen sollte die Sandkiste immer auch einen Deckel bekommen, damit sie von Katzen und anderen Vierbeinern des nächtens nicht zur Toilette oder Schlafquartier zweckentfremdet wird. Am besten eignen sich dafür Bretter, eine Plane oder ein Netz. Wichtig ist auch, dass der Spielsand zumindest alle zwei bis drei Jahre komplett ausgetauscht wird!

Jetzt fehlt nur noch Spielzeug

Nachdem das Sandparadies für Ihren Nachwuchs bereit steht, fehlen nur noch die passenden Spielsachen und "Werkzeuge", mit denen die Phantasiewelten aus Sand gebaut werden könne: Förmchen, Becher in verschiedenen Größen, einen Kübel für größere Mengen an Sand oder Wasser, eine Gießkanne für den perfekten Matsch, Schaufel, Rechen, Sieb… ja da können Sie nochmal richtig schön Geld ausgeben. Achtung: Finger weg von allem was stinkt! Die Spielsachen sind aus Plastik gefertigt und die Ausdünstungen, die von so einem neu gekauften Set ausgehen können, sind wahrlich nicht ohne! Achten Sie auf das Herstellerland, auf Prüfsiegel (z.B. das GS –Siegel „Geprüfte Sicherheit“, „Spiel gut“ oder „fair spielt“).

Noch ein Tipp:

Besuchen Sie Kinderflohmärkte oder Spielzeugbasare. Dort können Sie Sandspielzeug schon um wenige Euro erstehen. Außerdem dünstet das mit großer Gewissheit keine Gifte mehr aus.


 
 

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Datum: 12.08.2016

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