Es hat wohl einen Sinn gehabt, daß unsere Vorfahren zu jedem Haus einen Hausbaum gepflanzt haben. Während es früher meist ausladende Nuß- oder Kastanienbäume waren, greifen wir heute meist zu kleinkronigen Obstbäumen.
Einzige Bedingung für den eigenen Baum im Garten ist, daß er genügend Platz zur Entwicklung bekommt. Immerhin werden Bäume in der Regel viele Jahrzehnte alt - und das will eingeplant sein, damit der grüne Liebling nicht dann im fortgeschrittenen Alter in Bedrängnis kommt.
Grundregel ist, daß auch kleinkronige Bäume etwa 4 m von der Hausfassade entfernt stehen sollen, will man sich ständige Schneidarbeiten auch längerfristig ersparen. Zu den kleinkronigen Bäumen, die auch bald in begrenzten Stadtgärten ausreichend Platz finden, zählen:
- Apfel-Dorn (Krone ca. 3-5m)
- Scharlachdorn (Krone ca. 3-5m)
- Pflaumenblättriger Weißdorn (Krone ca. 3-5m)
- Wildapfel (Krone ca. 3-5m)
- Zieräpfel (Krone ca. 2-5m)
- Schnee-Kirsche (Krone 3-4m)
- Pyramiden-Eberesche (Krone 2-3m, pyramidenförmig)
- Eberesche (Krone ca. 5-6m)
- Sauerkirsche (Krone ca. 4m)
- Magnolie (Krone ca. 3-5m)