Von Krise unbeeindruckt

„Niemand außer uns verkauft derzeit“, sagt Karl Derfler, Geschäftsführer der BA-CA Real Invest, die zwei offene Immobilienfonds nach österreichischem Immobilieninvestmentfondsgesetz im Programm hat.

"Niemand außer uns verkauft derzeit", sagt Karl Derfler, Geschäftsführer der BA-CA Real Invest, die zwei offene Immobilienfonds nach österreichischem Immobilieninvestmentfondsgesetz im Programm hat. Der Real Invest Austria habe vom 31.7.2007 bis 31.7.2008 mehr als 211 Mio. € an Investorengeldern einsammeln können, so Derfler, der Real Invest Europe im gleichen Zeitraum mehr als 22 Mio.

Bald eine Milliarde
Damit betrage das Volumen in beiden Fonds mehr als 900 Mio. €. Andere vergleichbare Fonds hätten Mittelabflüsse zu verzeichnen. Derfler: "Die Volumszahl könnte deutlich anspringen, vor allem über ausländische Anleger". Interessant wäre es vor allem, etwa in den deutschen Markt zu dringen. Der Großteil der Investoren in den beiden offenen Real Invest-Fonds sei unter Privatanlegern zu suchen, meint Derfler, gern werde die Möglichkeit eines Sparplans genutzt.

Die Rendite bei derartigen Fonds liege knapp über vier Prozent und der Austria-Fonds treffe mit seiner extrem konservativen Ausrichtung (er ist mündelsicher) die derzeit vorherrschende vorsichtige Anlagehaltung. Das Immobilien-Geschäft in Deutschland allgemein zöge an, bemerkt Derfler, es verhalte sich phasenverschoben zu Österreich, wo zudem noch die "Betroffenheit groß ist" (s. Artikel unten zu Meinl Success). Einen neuen geschlossenen Immobilienfonds werde die BA-CA Real Invest dieses Jahr nicht mehr auflegen, räumt Derfler die derzeit in diesem Bereich schwierige Situation ein, "eher könnte eine solche Beteiligungsmöglichkeit im zweiten Quartal 2009 kommen".
(Quelle Medianet)


Autor:

Datum: 12.08.2009

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Köpfe und Meinungen

Neues Jahr, neuer Kopf: Andreas Hirsch (links im Bild) hat mit Jänner beim Sanitärausstatter Artweger angeheuert. Er folgt damit Bruno Diesenreiter als Geschäftsführer nach, der mit Anfang Mai in den Ruhestand gehen wird.

Ob Waschmaschine, Kaffeeautomat, Heizung oder Babyphone: Geht es nach den Technologiedienstleistern werden im smarter werdenden Haushalt Handgriffe zunehmend überflüssig. Doch was erwarten sich die Konsumenten für die eigenen vier Wände – und darüber hinaus. Welche funktionalen Features sollen künftig den Alltag erleichtern? Und wo wird auf den programmierten Helfer lieber doch verzichtet? wohnnet Business hat gemeinsam mit der smarten ABB-Technologietochter Busch-Jaeger in der Facebook-Community nachgefragt. Die Ergebnisse zeichnen folgendes Bild.

Die Generalversammlung des zur Salzburger Wohnbau-Gruppe zählenden Bausparerheims hat Christian Salmhofer in den Aufsichtsrat gewählt. Der Architekt betreibt in Hallein ein Büro mit Fokus auf Wohn- und Gewerbebau sowie Raumplanung.

Der Wandel als einzig beständige Konstante? Die österreichische Antwort fällt hier meist zweischneidig aus: Wohin in der Immobranche die Reise künftig gehen dürfte, war Gegenstand einer inhaltlich breit gefächerten Diskussionsrunde zu der Hausherr Erich Benischek (rechts im Bild) am 22. November eine illustre Runde in die Blaue Lagune geladen hatte. Rund 40 Gäste lauschten den Experten, die gemeinsam nach Antworten auf Fragen von heute und morgen suchten.

Auszeichnung für Christian Weinhapl: Am 9. November wurde der langjährige Wienerberger Ziegelindustrie-Geschäftsführer (in der Bildmitte) zum Kommerzialrat ernannt. Die Verleihung nahm die Präsidentin der Wirtschaftskammer Niederösterreich vor. Im Rahmen eines Festaktes in St. Pölten würdigte Zwazl seine Verdienste und strich dabei auch seine Mitarbeit in zahlreichen Branchengremien der Baustoffindustrie hervor.

Romana Ramssl hat mit diesem November die Marketingleitung der Mapei Austria GmbH übernommen und folgt damit Doris Floh nach, die laut Aussendung des Baustoffkonzerns neue berufliche Wege einschlagen will.

Mit Alexander Öttl vom Rema Massivholzplattenwerk aus Eben im Pongau hat die Initiative Massivholzplatte seit Kurzem einen neuen Sprecher. Öttl folgt Veit Ebner (Tilly Naturholzplatten) nach.